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T. F.
Meeresbiologe, Fotograf
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Die Wirtschaftskrise besteht doch darin, dass diese globale Wirtschaft unsere Lebensgrundlage auffrisst, weil wir dem Wachstumszwang alles unterordnen.

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Genau, und bis jetzt deutet nichts darauf hin, dass jemand das ändern möchte.

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T. F.
Meeresbiologe, Fotograf
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Bei der Eindämmung von Covid-19 hat die Weltpolitik bewiesen, dass sie handeln kann. Zugunsten der Menschheit. Ohne Rücksicht auf die kranke Wirtschaft.

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Mir gefällt die klare und laien-verständliche Darlegung dieser komplexen Situation. Als Mediziner bemühe ich mich sehr, meinen Patienten ihre Situation verständlich zu darzulegen. Das ist in anderen Fachgebieten von deren Spezialisten oft nicht gerade ihr grosses Anliegen. Darum schätze ich die sorgfältige Sprachführung sehr.

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Meine erste Reaktion auf solche Wirtschaftsprognosen als politisches Instrument ist immer: „Das ist doch alles Quacksalberei mit ein bisschen Formeln als Show. Keiner kann die Wirtschaft korrekt modellieren.“

Aber dann denke ich an die Alternative: Jemand fuchtelt mit den Händen und sagt mit fester Überzeugung, dass X passiert, wenn wir Y machen. Da sind mir die Modelle dann doch wieder lieber. Wieso? Es wird klar kommuniziert, was die Annahmen sind und wo die Grenzen liegen. Das Ganze ist nachvollziehbar und basiert nicht ausschliesslich auf Ideologie. Es ist immer noch schlecht, aber wenigstens ist es konkret.

Übersichtlich zusammengestellter Artikel, merci!

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Unter 2. Natur der Krise heiss es, die Corona-Krise sei ein externer Schock und habe mit dem eigentlichen Wirtschaftsgang nichts zu tun. Das mag stimmen, greift aber trotzdem zu kurz. Denn die Auswirkungen der Corona-Krise wären in einem gesunden Wirtschaftssystem, welches nicht auf Überschuldung aufbaut weit weniger gravierend. In der jetzigen Krise zeigt sich, dass viele grosse Firmen konkurs gehen wenn sie für einige Monate ihren Betrieb einstellen müssen. Ihre Eigenmittel sind so knapp, dass sie keine drei Monate ohne Einkommen überleben können und nun in der Krise von Staat finanziert werden müssen. Denn viele Firmen haben in den letzten Jahren günstige Kredite aufgenommen und mit dem Geld eigene Aktien zurückgekauft um den Aktienkurs anzuheben (verringert sich die Menge der Aktien, erhöht sich automatisch der Preis pro Aktie unabhängig vom Wert der Firma). Die Corona-Krise deckt nun diese Schwäche des kapitalistischen Wirtschaftssystems auf, welche seit der Finanzkrise von 2008 bestehen und nicht behoben wurden. Die Probleme von damals wurden mit viel Geld der Nationalbanken überdeckt und in die Zukunft verschoben (Null Zins Politik), wie wenn ein altes rostiges Auto mit Farbe überstrichen und als neu verkauft wird. Der Rost breitet sich dann einfach im Versteckten aus und beim kleinsten Crash bricht das Auto auseinander. Es wäre eher eine Diskussion angebracht, ob es sich lohnt, das Auto zu reparieren (Kosten/Nutzen Analyse) und ob es überhaupt möglich ist, die systembedingten Schwächen auszumerzen. Die Frage über die Form der Wirtschaftserholung ist müssig. Wenn die Nationalbanken genug Geld drucken und gratis verteilen, können sie eine V-Förmige Erholung des Wirtschaftswachstum erzwingen. Ob das nachhaltig ist bezweifle ich.

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Vielen Dank für die klärende Einordnung! -3 % klingt nach wenig und ist doch epochal aufgrund des stetigen und viel diskutierten Wirtschaftswachstums.

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Zu den wirtschaftlich relevanten Aspekten dieser Krise gehört auch die Seite derjenigen, die daran auf Kosten der Anderen gewinnen, in diesem Fall durch die institutionelle Ökonomisierung der Verhältnisse zwischen Gesundheit und Krankheit. Einer der klaren Artkel dazu ist auf https://www.rubikon.news/artikel/der-master-plan :
Infektion wird zur Krankheit erklärt, und jede noch so kleine Spur eines Virus zu einer Infektion. Das gehört zu den grundlegenden Elementen eines neuen Geschäftsmodells der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der hinter ihr stehenden Kräfte. Die aktuelle Corona-Pandemie ist der erste planmäßige Test, ob das Modell tatsächlich geschäftstauglich ist. Das Geschehen ist eine der Folgen der Ökonomisierung des Gesundheitsweisens und der Privatisierung der Weltpolitik. Dazu gehört auch die Abkehr vom Blick auf die sozialen, politischen, ökonomischen und Umweltfaktoren für die Gesundheit. Dieser wird ersetzt, indem nur noch Krankheitserreger als Schuldige ins Visier genommen werden.

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Christof Moser
Chefredaktion
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Ein lustiger Text, Herr Schaerer. Das ist jetzt dieser kritische Journalismus, von dem Sie immer reden? Geraune, Unterstellungen und stoppt den Wahn, aber keine Belege? Das ist ja sogar im Genre der Desinformation grotesk schlecht.

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Und da Sie gern Belege haben, wäre hier ein ganz direkter: Mike Pompeo hat an einer Pressekonferenz selber gesagt, um was für eine Übung es sich handelt:
https://thefreedomarticles.com/live…-pandemic/

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Es gibt doch einige Quellen und Anmerkungen. Die übrigen Zusammenhänge und Zahlen sind ja längst bekannt und müssen nicht immer und immer neu wiederholt werden. Aber ich verstehe, dass Ihnen das Gesamtbild nicht gefällt.

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Solider Artikel, danke!

Was mich aber stört, ist der undifferenzierte und grammatikalisch aktive Gebrauch des Begriffes Wirtschaft, als ob es sich um einen Organismus handelte (die Wirtschaft leidet/kommt in die Gänge/überhitzt/steht; auf der Wirtschaft lastet etc.). Natürlich beklage ich damit ein generelles Problem im Journalismus und überhaupt der öffentlichen Debatte. Dennoch wünschte ich mir hier Besserung – und hoffe natürlich auf den reflektierten Sprachgebrauch der Republik. 🧐

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Der Vergleich mit dem 2. Weltkrieg ist doch etwas uebertrieben. Im 2. Weltkrieg waren die Laender mit Industrie in den Krieg verwickelt. Allenfalls nur passiv. Viel Infrastruktur wurde beschaedigt oder zerstoert. Vieles bis Alles wurde neu aufgebaut, auch Gesellschaftssysteme. Waehrend beim jetzigen Virus temporaere Arbeitslose entstanden. Zerstoert wurde nichts. Strukturelle Schwaechen, welche eigentlich sowieso angepackt werden muessten, haben die Wirkung erhoeht.

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Viktor Krummenacher
Passionerter + ernstmeinender Erneuerer
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Corona bewirkt Wirtschaftskrise. Klar!
Nur: Wo versteckt sich die seit langem angekündigte Finanzkrise? Eine Krise im Ausmass der 30 er Jahre wurde im Herbst 2019 prophezeit. Warum steht hier nichts dazu. Stichwort: Enorme Staatsverschuldungen!
Steht die in Coronas Schatten?

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was sagt die republik zur börsenentwicklung. sind die börsen von der realwirtschaft abgekoppelt?

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R. B.
mittelmässiger Schachspieler
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· editiert

In den USA ist die Verdoppelung der Infektionszahlen langsam von 6 auf 7 Tage am Steigen.
https://ais.paho.org/phip/viz/COVID…Deaths.asp
Wenn ich das richtig verstehe, ist also erst ein leichtes Bremsen zu sehen und ein Sinken der Neuinfektionen noch nicht in Sicht. Wenn es dumm geht und eine Impfung wirklich noch Monate bis Jahre auf sich warten lässt, dann kann die Wirtschaft der USA auch noch deutlich mehr schrumpfen, zumal ja auch noch andere Probleme wie das Fehlen von verlässlichen sozialen Strukturen oder verärgerte und geschwächte Handelspartner (China, respektive Brasilien, Mexiko) dazukommen.

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Anonym
interessierter Leser
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Sind die Grafiken zum jährlichen Wirtschafts­wachstum in der Schweiz oder in den USA darauf bezogen, dass man die Wirtschaftslage zu der vom Vorjahr direkt vergleicht? Oder ist das in einem grösseren Kontext betrachtet?

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Die oberen beiden Grafiken geben die prozentuale Zu-/Abnahme des BIP gegenüber dem Vorjahr wider, genau. Auf den unteren beiden Grafiken sieht man das Niveau des BIP, wobei der Zeitpunkt des Krisenausbruchs auf den Wert von 100% geeicht ist.

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Anonym
interessierter Leser
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Danke!

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(durch User zurückgezogen)

Danke für die Rückmeldung.

Was sind Selbstdenkerinnenartikel genau, und müssen solche Artikel zwangsläufig weniger nett als das Staatsfernsehen sein? Und sind Sie sich da so sicher, dass die R unreflektiert Zeugs raushaut?

Wenn Sie mich fragen, was ja wie so oft keiner tut, meine ich, dass Sie hier für mehr Haurauf-Artikel plädieren, mehr Rumms und Krach und Fingerzeigen?

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