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Brava Adelina, leider immer noch dieselbe Entwicklung, der "Tourismus" rettet, doch wen? Ein Muster, dass sich überall wiederholt. Der Tourismus als Aufschwung. Kurzfristiger Art. Wenn die Investoren die aufgebauten Infrastrukturen verlassen, sieht es für die Dagebliebenen nicht gut aus. So habe ich es in vielen Ländern, in denen ich gearbeitet habe, erlebt. Vielleicht könnten wir diesem schönem Stück Erde einen Input geben?
Indem wir kleine Einheiten, Pensionen, kleine Restaurants, Familienbetriebe auf unsere Reiseliste setzen? Und allen schreiben: die da protzig auftreten wollen, das wollen wir nicht? wir sind die Touristen.
Ich denke, wir sind eine zu kleine Einheit, um diesen Wahnsinn zu verhindern. Den es überall gibt, auch in unseren Gefilden. Letztere Wahrnehmung in Seefeld Tirol. Russian takeover am Wildsee. Die Spekulation zu Land und Bebauung ist mir nicht fremd, ich bin an einem Ort aufgewachsen, wo nur noch Spekulation ist. Und lernen oder anders machen hat sich nicht verbreitet.

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Ein sehr schöner Beitrag - gut geschrieben, fast poetisch und trotzdem etwas zum Anfassen. Macht richtig Lust die Koffer zu packen und nach Albanien zu fahren.
Meine Gratulation zu dieser Arbeit!

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Vielen Dank, Herr T.! Ihr Kompliment freut mich.

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Gut gewählter Titel. Die Blöcke und halbfertigen Betonteile mit den Gerippen aus Armierungseisen wirken vor diesem Panorama wie eine Faust aufs Auge. So verständlich der Wunsch nach Wohlstand und Wirtschaftsentwicklung durch Tourismus auch ist, sitzt man doch da und denkt bedauernd: schade.
Noch einmal eine andere Art, den Beitrag zu illustrieren, und wiederum eindrücklich.

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Ich bin gerade frisch zurück von meinen Ferien in Albanien. Weit herum gereist bin ich schon sonst und habe einiges gesehen. Nun mit ein paar Tagen Distanz zu der Zeit in Albanien muss ich sagen, Albanien war etwas vom Schönsten! Das Land hat so eine unglaublich schöne Natur zu bieten, die Berge, das Meer, aber auch das Inland und Tirana hat mir vom ersten Augenblick an gefallen. Dieser Artikel weckt wieder die Gefühle, die auch ich im Land hatte. So viel wunderschön Unberührtes. Jedoch war auch immer wieder sicht-und spürbar, dass niemand genau weiss, was jetzt mit all der neuen Freiheit anzufangen. Überall wird kopflos gebaut, es stehen viele Bauten unfertig rum, die Menschen erzählen von ihren Träumen und Hoffnungen, auch in Bezug auf den zukünftigen Tourismus, den sie sich wünschen. Die Menschen sind so unglaublich gastfreundlich wie ich es sonst noch nie in diesem Ausmass gesehen habe. Wir, zwei Freundinnen, sind mit dem Auto eines albanischen Freundes durch das Land gefahren und überall begegnete uns grosses Interesse an unserem Leben und eine unerschöpfliche Grosszüzigkeit. Ständig wollten uns die Menschen etwas schenken und uns zu eine Kaffee oder ähnlichem einladen. Das Essen für mich als Vegetarierin war eine Entdeckung und ich bin ganz einfach begeistert. Ich hoffe sehr, dass sich das Land in ein paar Jahren nicht in eine billige Touristenhochburg entwickelt und das Ursprüngliche sich durchsetzen kann.
Ps: ich mag euer Format mit der Möglichkeit des Vorlesens, aber auch mit der jeweils wie ich finde ziemlich passenden Playlist auf Spotify! Fantastische Idee

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Mit dem Rucksack durch Albanien zu reisen, war eines meiner schönsten Abenteuer. Meine albanischen Freunde in der Schweiz haben mir Berge und atemberaubende Natur versprochen. So war ich dann tatsächlich überwältigt, als ich dann mit der Fähre in Durres ankam. Besonders in guter Erinnerung habe ich die Fahrt mit der Eisenbahn von Durres über Tirana nach Elbasan. Das zwar etwas in die Jahre gekommene, aber romantische Rollmaterial musste auf dem Weg so einige Höhenmeter überwinden. Unterwegs haben wir viele nette Leute getroffen. Leider ging der Eisenbahngesellschaft 2016 der Diesel aus - ob sie heute wieder fährt, weiss ich nicht. Von Vlore nach Tirana gibt es eine Eisenbahnstrecke. 2013 war sie aber nur für den Güterverkehr genutzt. Eine Alternative zum Flughafenprojekt?

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Also wenn ich den Text lese, denke ich es sei eine Art unberührte Idylle am Meer. Wenn ich die Bilder sehe denke ich dann aber eher, es wäre sehr positiv dort luxuriöse Strandresorts zu sehen, schliesslich gibt es keine herrliche Natur die verschandelt würde und die hohen Hotels würden erst noch die Sicht auf die abgehalfterten Wohnsilos verdecken. Gibt es denn sonst noch etwas zu sehen dort, ausser dem Meer? Das hätte mich jetzt interessiert als potentieller Tourist.

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