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Anonym
Abonnent erster Stunde
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Im Sinne des heutigen kritischen Artikels in der NzzAS und Aussagen aus dem obigen Gespräch würde ich mir auch folgendes wünschen: weniger Pathos (auch in der Kommunikation mit den "Verlegern" - ich bin Abonnent, danke), etwas weniger Storytelling, mehr unterschiedliche (politische) Standpunkte und Sichtweisen (aber nicht als Polemiken sondern im Sinne der Förderung des gegenseitigen Verständnisses).

Ich liebe an der R die Gerichtsberichterstattung, Binswanger, die Datenanalysen, und die Abstimmungs-/Wahlartikel, die ich sehr hilfreich und ausgewogen fand und nicht zuletzt die Absenz von Werbung. Leider sind die Kommentare oft ein grosser Circlejerk mit Abstrafung aller Rückmeldungen, die nicht "urban links" sind, aber dafür kann die Republik ja nichts.

Item, wir haben unser Abo erneuert und solange obige Gefässe erhalten bleiben, gedenke ich, dies auch weiterhin zu tun.

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Christof Moser
Chefredaktion
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Danke für Ihre Rückmeldung, lieber Abonnent der ersten Stunde. Lassen Sie mich Punkt für Punkt darauf antworten:

– Die Bezeichnung als Verleger ist kein Pathos, sondern Realität, da Sie und alle anderen Abonnenten 46,9 Prozent des Unternehmens besitzen. Das ist extrem wichtig für die Unabhängigkeit der Redaktion, damit keine der drei Gruppen mit Macht und Stimmkraft (Gründer, Investoren, Verleger) alleine über den Kurs des Unternehmens bestimmen kann. Die detaillierten Besitzverhältnisse finden Sie hier laufend aktualisiert.

– Gerade bei langen, hintergründigen Recherchen entscheidet gutes oder weniger gutes Storytelling darüber, ob die Beiträge gelesen werden. Entscheidend ist für uns die Faktentreue und die transparente Fehlerkultur. Wie wir das sicherstellen, haben wir hier aufgeschrieben.

– Bei der Diversität der Standpunkte wollen wir uns selber auch weiter verbessern. Wobei ich festhalten möchte, dass wir immer wieder Debatten lancieren mit Experten oder Politikerinnen unterschiedlichster Meinung und Sie als Leser Ihren Standpunkt so wie bei keinem anderen Medium in der Schweiz direkt mit Autorinnen diskutieren können.

– Die Gerichtsberichterstattung, die Kolumnen und die Abstimmungs- und Wahlberichte gehören zum Rückgrat der Republik. Die Datenanalyse bauen wir strategisch aus, seit letzter Woche ist Datenjournalistin Marie-José Kolly von der NZZ neu bei uns an Bord und morgen erscheint bereits ihr erster Beitrag.

– Auf die Kommentare und die Rückmeldungen auf Kommentare aus der Leserschaft haben wir als Redaktion keinen Einfluss. Ich nehme die Meinungsvielfalt aber als recht breit wahr und freue mich vor allem darüber, wie fundiert und anständig bei der Republik die Debatten sind im Vergleich zu den Kommentaren bei Mitbewerbern. Auch das trägt zur Einzigartigkeit der Republik bei.

In diesem Sinne: vielen Dank für Ihre Treue! Und teilen Sie uns jederzeit mit, was Sie freut oder ärgert, wir können uns nur anhand von Rückmeldungen weiterentwickeln.

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Anonym
Abonnent erster Stunde
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Besten Dank für die ausführliche Antwort.

Ich nehme die Meinungsvielfalt aber als recht breit wahr und freue mich vor allem darüber, wie fundiert und anständig bei der Republik die Debatten sind im Vergleich zu den Kommentaren bei Mitbewerbern.

Ich gehe grundsätzlich mit Ihnen einig, es gibt durchaus Meinungsäusserungen aus dem ganzen Spektrum (und oft sehr anständig, ausführlich und sachlich, in der Tat). Meine Feststellung bezog sich eher darauf, welche dieser Kommentare dann viele downvotes erhalten. Das ist m.E. relativ konsistent. Da würde ich dann nicht mehr von einer Gleichverteilung der politischen Gesinnung in der Leserschaft, äh, Verlegerschaft, reden ;-)

Die vielen "Danke, das war jetzt (wieder einmal) ein ganz toller Beitrag, supi!"-Kommentare könnte man natürlich auch noch ausfiltern, diese helfen ja nicht bei der Diskussion. Aber vielleicht bin ich da ja der einzige, der das so empfindet (daher "circlejerk").

Auf ein erfolgreiches 2020 und hoffentlich 2021!

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Pierre Heusser
Rechtsanwalt
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Als Gönner der ersten Stunde wünsche ich Euch natürlich auch, dass die Republik eine Zukunft hat.

Allerdings hinkt der Vergleich mit einem Start-Up im meinem Augen ziemlich. Wäre die Republik ein echtes Start-Up, dann würdet Ihr Gründer*innen und Mitarbeitenden erstens Euer ganzes Ersparte in die Republik investieren und zweitens würdet Ihr beim aktuell drohenden finanziellen Engpass als erstes Eure Löhne auf ein Minimum runterfahren. So machen es zumindest meine Bekannten in Start-Ups der Technikbranche. Ich kenne Leute, die sich jahrelang überhaupt keinen Lohn ausbezahlt haben. Und hättet Ihr echte Investoren und keine Mäzene, dann hätten diese das von Euch auch schon längst verlangt.

Deshalb sehe ich die Republik weniger als ein echtes Start-Up mit Gründern, die ihre ganze, auch finanzielle Existenz reinhängen, sondern eher als eine Art Experiment, einen Feldversuch, ob sich unabhängiger und anständig bezahlter Journalismus heute noch mit Abonnementseinnahmen und Gönnerbeiträgen finanzieren lässt. Das ist durchaus ok, und unterstüzenswert, aber halt doch nicht wirklich ein Start-Up.

Noch was: Ich persönlich wäre lieber begeisterter Abonnent als zwangsrekrutierter Verleger, aber Ihr lässt uns zahlenden Leser*innen leider keine Wahl, wie wir genannt werden möchten ;-)

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Ich bin ebenfalls Verlegerin der ersten Stunde, habe mein Abo bereits verlängert und hoffe sehr, ihr schafft den Rank. Mich beschäftigt jedoch – ausgelöst durch eine Diskussion im Freundeskreis über die Republik – der Punkt Lohn in eurer Budgetplanung. Ich kenne einige Leute, die in verschiedenen Bereichen Start-ups gegründet haben und ich denke, niemand dieser fähigen Berufsleute konnte sich von Anfang an einen Lohn von über 8000 CHF auszahlen. Nicht dass ich komplett missverstanden werde: Wenn es finanziell super laufen würde, würde ich euch diesen schon gönnen. Nun seid ihr aber in arger Schieflage. Wenn man sich als «RetterInnen der Demokratie» versteht, sollte man deshalb aus meiner Sicht bereit sein, bis die Krise überwunden ist, eine angemessene Anpassung nach unten vorzunehmen. Und dieses Zeichen hat mir in eurem Hilferuf gefehlt. Es ist übrigens ja immer die Frage, mit wem man sich vergleicht: Mit einer Unternehmensberaterin, einem Banker oder einer Kita-Mitarbeiterin – letztere aus eurer kürzlich publizierten Recherche verdient nicht einmal die Hälfte – und wahrscheinlich seid ihr mit mit einig, dass auch Kinderbetreuerinnen – sogar für die Demokratie – wertvolle Arbeit leisten, einfach auf einer ganz anderen Ebene.

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Christof Moser
Chefredaktion
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Danke für ihre Frage, Frau Telek. Haben Sie unser Video mit den wichtigsten Fragen und Antworten aus der Verlegerschaft gesehen? Da gehen wir auch auf diese Frage ein.

Trotzdem hier in aller Kürze:

– Der Einheitslohn von CHF 8000 bezieht sich auf 100 Prozent. Kaum jemand bei uns ist 100 Prozent angestellt, die meisten sind 80, 70 oder 60 Prozent bezahlt.
– Die Löhne entsprechen den Gewerkschaftsansätzen für Journalistinnen und Journalisten.
– Viele, die bei uns an Bord gekommen sind (insbesondere erfahrene Journalisten und IT-Entwicklerinnen), verdienen massiv weniger, als sie anderswo verdienen würden.
– Wir sind ein kleines Team. Wir könnten die Republik ohne Abend- und Wochenend-Einsätze nicht stemmen. Das heisst: als Start-up verlangen wir überdurchschnittlich grossen Einsatz und wir finden, dass soll wenigstens okay vergütet werden.
– Uns ist insbesondere auch wichtig, auch für Freelancer die Mindestansätze der Gewerkschaften zu bezahlen (rund CHF 500/Tag), was wiederum dazu führt, dass wir die interne Crew nicht vergleichsweise zu tief entlöhnen können. Warum sind die Freelance- Gewerkschaftsansätze wichtig? Die etablierten Medienkonzerne haben den GAV gekündigt und mit Lohndumping hin zu nicht-existenzsichernden Löhnen die ganze Freelance-Szene kaputt gemacht. Hier halten wir sehr bewusst entgegen.

Als Mitgründer der Republik würde ich Ihnen entgegen halten: wenn die Republik nur überleben kann, indem Sie Ihre Mitarbeiter zusätzlich zum im Journalismus üblichen Rund-um-die-Uhr-Einsatz auch noch monetär ausbeuten müsste, dann braucht es sie nicht. Der Journalismus als Beruf wird nur überleben, wenn er auch wertgeschätzt wird.

Dass Pflegefachpersonal in der Schweiz grotesk wenig verdienen, ist eine Tatsache, aber das sollte man m.E. nicht damit beheben, dass man in anderen Berufen Lohndumping betreibt, sondern indem man die Löhne für das Pflegefachpersonal erhöht.

Hilft Ihnen diese Antwort weiter?

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Vielen Dank für die Antwort, Herr Moser. Ja ich hab das Video gesehen. Was ich in ihrer Antwort heraushöre, ist, dass viele Überstunden geleistet werden müssen und mir ist klar, dass dafür ein angemessener Lohn bezahlt werden muss, gerade wenn eine 60%-Anstellung zu 70/80% werden (kenne ich gut)... Ich erzähle von der finanziellen Realität meines Umfeldes: von Leuten aus Gastronomie, Filmbusiness, aus gestalterischen Berufen, die, wie das Republik-Team ebenfalls auf Idealismus setzen (zum Beispiel Werbefreiheit oder nicht kommerziell vermarktbare Projekte), deshalb deutlich weniger verdienen als von Branchen festgelegte Ideal-Löhne, bedeutend weniger als der Gewerkschaftsansatz für Journalistinnen und Journalisten. Dann, gehört man zu so einer Gruppe Wenigverdienender und ist vielleicht Abonnentin, kann man sich daran stören, dass dies bei der Republik unverhandelbar bleibt. Ich persönlich akzeptiere ihre Haltung, da mir die Republik sehr gefällt – es war eher als Tipp gemeint, was so "geredet wird"....

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Liebe Republik
Ich lese Ihre Beiträge regelmässig und stelle fest: oft zu links, manchmal durchaus mittig mit Fakten. Allerdings ist den Argumenten des Inverviews in der NZZ vom 12.1.20 grösstenteils zuzustimmen. Nichts desto trotz werde ich loyal bleiben, da ich überzeugt bin, dass die 4. Macht im Staat unbedingt gestärkt werden muss. Allerdings vermisse ich ausser Ansätzen, eine wirkliche Ernsthaftigkeit für diese Zielsetzung.
Die Schweiz ist ein Erfolgsmodell, welches massgeblich auf der aktuellen Demkratieform als einem der Grundpfeiler beruht. Es scheint aber so zu sein, dass viele Wahlberechtigte nicht teilnehmen. 10-15% der Bevölkerung gehen an Gemeindeversammlungen, bei Abstimmungen gibt es eine Wahlbeteiligung von 30-45% - klingt für mich nicht überzeugend (vgl. Taiwan mit +70% bei den Wahlen vom letzten Wochenende).
Hier herrscht also Handlungsbedarf.

Nach dieser Einleitung zu den Einnahmen:
Die Zielsetzung von 19-20T Lesern ist eher bescheiden. Warum:
8.5 Mio CH-Einwohner davon sind 79.6% über 19 Jahre alt - ergäbe ein theoretisches Potential von 6.7 Mio Menschen und ja Sie finden sicher noch ein paar Gruppen, (zB FR/IT sprechende Menschen) die man von der Zahl abziehen könnte/müsste. Aber wie man es auch wendet, es bleiben sicher 2 Mio oder mehr überig, also mindestens das 100-fache Ihrer Zielsetzung. Akzeptieren Sie die Challange ?

Warum bespielt die Republik nicht die sozialen Medien mit einem systemischen Ansatz ausserhalb der Tagespolitik, der die Menschen anspricht ? z.B. einer Initiative, dass für jedes vom Parlament beschlossene Gesetz 2 alte ausrangiert werden müssen, oder dass es eine vorgeschriebene, kurze Frist gibt, Initiativen effektiv in deren Sinn zu behandeln, oder Steuererklärungen auf dem Bierdeckel usw - bitte nehmen Sie Ihre Fantasie - bewegen Sie etwas. Es ist hochwahrscheinlich, dass Sie dadurch wirklich auch Abonennten bekommen können, aber es würde bedeuten, Sie müssen wirklich out of the box denken und handeln. Wenn Sie das tun, was die NZZ und andere Zeitungen machen (nur etwas mehr links und andere kleinere Verschiebungen) glaube ich Ihnen sofort, dass nur wenige Leser erreicht werden können und das Bestehen der Republik immer wieder am bekannten seidenen Faden hängt.

Kurz und gut: Werden Sie radikal in Ihrem Vorgehen, provzieren Sie Brüche, kommen Sie aus der linken Ecke bitte in die Mitte und nutzen Sie die Tools, die Sie wirklich haben -

Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und viel Glück dabei !

PS: Ich erspare Ihnen und den Lesern den Teil, den Sie wirklich gut machen - den haben Sie kürzliche schon oft gelesen und er Bedarf keiner Wiederholung - dafür ein herzhaftes WEITER SO !

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Christof Moser
Chefredaktion
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Lieber Herr B.

Vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung. Lassen Sie mich Punkt für Punkt darauf eingehen:

– links/rechts: Anders als von aussen gerne vermutet, bewerten wir auf der Redaktion (wie die meisten Redaktionen) Inhalte nicht nach einem politischen Raster. Wir schreiben, was wir für richtig und wichtig halten, mal trifft Kritik Linke, mal trifft Kritik Rechte, mal trifft Kritik Liberale und manchmal verweisen wir auch anerkennend auf einen Schweizer Demokraten. Können Sie konkrete Beispiele machen, wo Sie uns zu links wahrnehmen? Ich verwette einen Kaffee (mit Kuchen!), das ich jedes Beispiel mit einem Gegenbeispiel kontern kann.

– Marktpotenzial: Ihre Rechnung ist etwas simpel. Wir rechnen mit einem Marktpotenzial von 286’600 Personen in der Schweiz. Hier finden Sie die Überlegungen zu dieser Zahl.

– Ideen für Aktivismus: Als Chefredaktor würde ich jede Mitarbeiterin sofort entlassen, die Journalismus mit Aktivismus verwechselt. Der Job von Journalisten ist es, neben der Kritik der Macht Ihnen mit Informationen und Einordnungen die Grundlage zu geben, Ihre Bürgerrechte und -pflichten wahrzunehmen und bestenfalls klüger durchs Leben zu gehen. Keinesfalls gehört dazu, politisch aktiv oder zu einem politischen Akteur zu werden. Auch Out of the box muss auf der Basis des journalistischen Berufskodex stattfinden. Wir bewegen dann etwas, wenn wir Missstände aufdecken, wie zuletzt im Fall der Kita-Kette.

Nochmals vielen Dank für Ihre Rückmeldung! Und danke natürlich auch für Ihre Treue und Ihre Unterstützung. Führen wir den Diskurs weiter, das ist ein Ziel der Republik – meine Replik auf Ihre Inputs ist keinesfalls abschliessend gemeint.

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P. N.
Suchtleser
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Ich bin auch Abonnent der ersten Stunde und somit immer bestens über die Republik informiert. Habt ihr mal daran gedacht für die Republik Werbung zu schalten. Vielleicht mit einem TV Spot, damit alle "NichtRepublikaner" merken, dass es euch gibt.

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Lieber Herr Noé, absolut! Möglicherweise sind Ihnen in der ein oder anderen Tram oder im Bus in den letzten Monaten unsere Plakate aufgefallen, und in den nächsten Monaten wird noch weitere Werbung folgen. Da sind wir gerade an der Planung. Ob es allerdings ein TV Spot wird, das können wir noch nicht versprechen... Herzliche Grüsse!

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Es war für mich sehr wichtig, diesen Beitrag zu sehen. Damit hat die Republik ein authentisches und ehrliches Gesicht bekommen. Man sollte noch mehr über die aktuelle Situation des Journalismus in der Schweiz berichten und dabei noch deutlicher auf einen unabhängigen Journalismus hinweisen und warum er so wichtig ist für eine freie Gesellschaft.

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Danke euch für dieses offene Gespräche. Nach wie vor sehe und unterstütze ich Sinn und Zweck dieses Projektes wie in der Diskussion genannt. Auch freue ich mich über ellenlange Artikel die morgens um 7 das Hirn warmlaufenlassen. Macht weiter so und wie hiess es : Alles wird gut!

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D. B.
Fachführung Sourcing & Empowerment Coach
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Ich bin Verlegerin der 1. Stunde, ich lese die Republik fast täglich, ich liebe die fixen Formate und ich bin der Meinung, dass ich als Verlegerin auch die Pflicht habe der Republik zum Fliegen zu verhelfen. Für mich ist der Beitrag kein Risiko und ich teile viele Beiträge auf meinen Social Media Kanälen. Außerdem verteile ich Probe-Abos, wer immer eines haben will. Meine 5 sind trotzdem noch nicht alle vergeben. Das Einzige was mich interessiert ist: Wie kann ich euch noch helfen? Und eine Anregung für die nächste Übertragung: Ich fände es mega, wenn ich Live Fragen online stellen könnte. Vielleicht streamt ihr mal und hört euch auch die Fragen der jungen Verleger an?

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Carla Allenbach
Campaignerin @Republik
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Liebe Frau B., danke für Ihre Nachricht und Ihr Engagement! Ich habe gesehen, dass Sie sich als Komplizin eingetragen haben, das ist schon eine riesen Hilfe! Wir werden nach und nach Sie und alle anderen Komplizinnen per Mail auf Mitmach-Möglichkeiten hinweisen. Wenn Sie jetzt bereits etwas tun wollen, dann sprechen Sie so oft es geht über die Republik und teilen Sie Ihre Lieblingsartikel mit Freunden und Bekannten.

Wir organisieren in den kommenden zwei Wochen verschiedene Treffen - unter anderem in Bern am 27. Januar - an welche Sie herzlich eingeladen sind. Nach den Treffen werden wir die Erkenntnisse zusammen tragen und die nächsten Aktionen aufgleisen. Sie lesen also wieder von mir :)

Ihre Idee zur Live-Stream Fragerunde gebe ich gerne intern weiter. Klar ist, dass Sie auch hier in den Debatten Fragen stellen können. Wir versuchen die immer so zeitnah wie möglich zu beantworten. (Da ist meine Antwort nicht gerade das beste Beispiel - normalerweise geht das schneller :))

Alle Veranstaltungen finden Sie hier: https://www.republik.ch/veranstaltungen

Beste Grüsse aus dem Rothaus.

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D. B.
Fachführung Sourcing & Empowerment Coach
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Super vielen Dank!

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G. B.
Verleger!
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Ich weiss, dass ihr unabhängig von Werbung sein wollt, aber warum nicht zwei Abos, eines mit und eines ohne Werbung, zum gleichen Preis (sonst wäre das Risiko nicht abzuschätzen), ich würde auf jeden Fall mitmachen, das wäre dann mein Beitrag.
Vielen Dank für die tollen Berichte,
freundliche Grüsse
G. B.

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Christof Moser
Chefredaktion
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Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Ihren Vorschlag, Herr B. Aus drei Gründen sind wir skeptisch: Die Einbindung von Werbung wäre 1. technisch aufwändig, 2. müssten wir eine Vermarktung aufziehen, was weitere Personalkosten verursachen würde und 3. sind die Erlöse aus klassischer Banner-Werbung ein zusammenbrechendes Geschäft. Wo würden wir landen? Bei Native Advertising, das Werbung wie Journalismus daher kommen lässt, die Leserschaft täuscht und ein schweren Verstoss gegen die journalistische Ethik darstellt (siehe z.B. diese Stellungnahme des Presserats betreffend «NZZ am Sonntag» oder die Proteste der Belegschaft gegen die Irreführung der Leserschaft bei Tamedia).

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Ich würde auch ein Zwei-Jahres-Abonnement anbieten. Das könnte helfen, den momentanen Engpass und den drohenden Absturz zu überwinden.

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P. O.
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o00o do..ob o00o
(Inhalt verfallen)

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P. Z.
Personal- und Rechnungswesen
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Ich finde die Republik sehr wichtig aus vielen im Video genannten Gründen. Zum Beispiel die Unabhängigkeit (Werbefreiheit), die erhärteten Fakten (Faktencheck), die tiefer gehenden Recherchen (erweitertes Zeitbudget), die Wertschätzung des Berufs der Journalistin (Löhne). Was noch nicht genannt wurde sind die interessanten Debatten sowie die Möglichkeit des Mitgestaltens von Verlegerinnenseite her. Auch das sind Pluspunkte des Produkts Republik, welche ins Feld geführt werden sollten. Grundsätzlich ist die Weiterentwicklung erfreulich – aber gleichzeitig muss unbedingt der Bekanntheitsgrad erhöht werden und von daher denke ich, dass eine PR-Fachfrau an Bord wichtig ist (und eher zu spät kommt). Ich wünsche viel Erfolg im Erreichen der gesetzten Ziele und: rückt nicht von euren Werten ab!

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Das war eine gute Diskussion! Das Gespräch hat mich überzeugt, dass ihr auf dem richtigen Weg seid. Mit dieser Haltung werdet ihr Erfolg haben, auch wenn es dauert. Danke für euren Einsatz für einen unabhängigen und anregenden Journalismus, gepaart mit ökonomischem Sachverstand in eigener Sache!

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seit 2018