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Carlos Hanimann braucht harte Worte und Bilder, um das Verhalten der Sicherheitsdirektion und ihres Chefs Mario Fehr zu beschreiben. Die genauen Umstände des Sturzes sind noch nicht geklärt. Wie schräg die Vögel waren, die durch die Luft flogen, muss offengelegt werden.

Fakt ist: Die Medienmitteilung kriminalisiert pauschal die 36 Asylsuchenden, obwohl wahrscheinlich die Mehrheit sich nur weigert ausgeschafft zu werden.

Diese Kriminalisierung muss aufhören. Mario Fehr bestätigt Vorurteile gegen Asylbewerber und spaltet damit - wie die SVP - die Gesellschaft.

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So seh ich das auch. Mich wundert gar, dass Mario Fehr noch immer Mitglied der SP ist, bei so einem «Leistungsausweis»...
Seine Stammwähler dürften ja längst jene sein, die das «V» zwischen dem S und dem P lieben!

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Die Medienmitteilung ist völlig daneben, da sind wir uns einig.
Aber hat tatsächlich jemand das Gefühl, so etwas werde vom Regierungsrat verfasst oder ihm auch nur zum Gegenlesen vorgelegt?
Ich bin mit M. Fehr auch in vielen Dingen nicht einverstanden, aber es ist doch äusserst billig, ihm das anzukreiden.

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Die Meldung ist von der "Sicherheitsdirektion" des Kanton Zürich gezeichnet, somit ist es klar aus welchem Teil der Regierung sie kommt. Und der Vorsteher dieser Direktion ist Herr M. Fehr, entsprechend ist er schlussendlich als oberster Chef auch für diese Mitteilung verantwortlich (auch wenn er sie nicht selbst geschrieben hat).

Sollte es also wirklich so sein, das M. Fehr mit dem Inhalt nicht einverstanden ist, sollte es ein einfaches sein, die Medienmitteilung in ihrem aktuellen Inhalt zu widerrufen und eine entsprechende Meldung zu publizieren.
Wird das nicht gemacht, darf man davon ausgehen, dass die Meldung in ihrer aktuellen Form von der Direktion unterstützt und akzeptiert wird.

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.Wäre es nur dieses eine mal, vielleicht ja. Jedoch ist er der Chef, und dass nicht erst seit kurzem. Daher kann er schlecht einen Sünden Bock vorschieben, finde ich zumindest.

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Anonym 4
Grenzgänger*in
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· editiert

So ganz rein theoretisch wäre das möglich. Aber generell bei jedem Regierungsrat sehr unwahrscheinlich und insbesondere, wenn man die Kommunikation der Sicherheitsdirektion in den letzten Jahren kennt. 2019 gab es übrigens einen Kommunikations-Chef-Wechsel (Grob > Winter) und die Kommunikationslinie blieb bei abgewiesenen Asylsuchenden so ziemlich gleich.
Es wäre ein absolutes Einhorn, wenn die Anweisung für diese Medienmitteilung und deren exaktem Inhalt nicht von ganz oben gekommen wäre.
Zudem verantwortet er als Chef so oder so alles was in der Sicherheitsdirektion läuft.

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"Niemand tritt auf Leute ein, die verletzt am Boden liegen.

Ausser Feiglinge.

Und Mario Fehr."

Danke für diese Zeilen.

Was meint eigentlich die SP Zürich oder der Konzern ORS (neuerdings Spitalbetrieb) zu all dem?

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Anonym 2
sirius
·
· editiert

lieber herr hanimann, mit inhalt und deren bewertung bin ich voll einverstanden. und ihre themenwahl und ihr engagement dafür schätze ich sehr.
was ich mir von ihnen wünsche ist, dass sie handlungen und nicht personen bewerten. denn be- und vor allem die abwertung von personen erzeugt bloss groll, grenzwertige reaktionen und im schlimmsten fall (blinder) hass. "nieder, niederer, mario fehr" bringt nichts und ist schlechter stil, den wir unaustehlicherweise seit über 20 jahren von einer ganz anderen ecke kennen.

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RR Fehr ist für mich nicht wählbar. Trotzdem finde ich diesen Beitrag etwas zu "hitzig", solange man nicht genau weiss wie es geschehen ist und welchen Hintergrund die involvierten Personen haben.

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Vielleicht, aber Herr RR Fehr's Mitteilung hätte sich besser eben mit dem befasst was geschehen war und und nicht die Insassen dort pauschal zu verunglimpfen.
Mir riecht Herr Fehr's Äusserungen, wie sie hier geschildert wurden, ähnlich wie die Begriffe "IV-Betrüger" und "Sozialhilfe-Schmarotzer"

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Ich finde den ansonsten tatsächlich nicht über alle Zweifel erhabenen Stil dieses Artikels im Fall M.F. ausnahmsweise völlig gerechtfertigt. Ich kann mich der Kritik am Stil die andere am Artikel übten nicht anschliessen.

M.F. ist mir schon seit langem immer Grund grosser Ärgernisse gewesen. Auf grund der Tatsache das die SP seit so langem schon jämmerlichst versäumt dieses Trojanische Pferd der SVP endlich mal in hohem Bogen rauszuschmeissen nervt mich eigentlich fast immer riesig, wenn ich mal wider erfahre das M.F. noch immer in meinem Kanton herumwurstelt. Darum ist der Stil tip top, denn er Zeigt das auch der Autor langsam aber sicher die Geduld mit der SP ZH verloren hat, wie so viele andere auch.

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Bravo Mario, du setzt die Regeln durch. Abgewiesen heisst gehen oder ausgeschafft werden mir allen legalen Mitteln. Es darf auch hart angefasst werden und richtig unbequem werden.

Ich wähle seit 24 Jahren SP und zuweilen haben sie teilweise ein verzerrtes Weltbild. Nicht nur Bildung, Gesundheit und EU sind wichtige Themen sondern es braucht auch Glaubwürdigkeit in der Asyl- und Migrationspolitik. Dich um das Thema votieren und es anderen überlassen ist Feige und besserwisserisch. Man muss Mut haben, angreifbar werden mit schwierigen Entscheidungen.

Bravo Mario.

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Herr T., Gesetze und Regeln können unmenschlich sein. Ich glaube kaum, dass Sie so behandelt werden möchten, wie manche Geflüchtete behandelt und pauschal verunglimpft werden. Mehr Einfühlungsvermögen tut not!

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Ich habe nicht den Anspruch Gesetze zu brechen und dafür verwöhnt zu werden. Was ist ihre Strategie? Angewiesenen renitenten Straftätern schlussendlich nach zu geben weil sie ihnen leid tun?

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Ich staune gerade auch sehr über Deine lobende Worte für Mario Fehr und Deine harten Worte. Du sprichst in Deinem weiteren Kommentar unten gar davon, dass die Geflüchteten "verwöhnt" werden würden. Zusammengepfercht in einem Massenschlag, unterirdisch, stinkende Luft (ich habe die Nothilfeunterkunt in Urdorf mal besucht - und Du? Du scheinst ja auch Bescheid zu wissen...), gerade Mal 8.50 für alles, was man zum Leben so braucht, isoliert von der Gesellschaft, nicht Mal Freiwilligen-Arbeit ist erlaubt - so sieht also Verwöhnung aus?! Die Männer werden durch dieses Regime entweder depressiv oder agressiv - und bleiben auch unter diesen menschenunwürdigen Bedinungen trotzdem hier ...d.h., es brauch nicht allzu viel Phantasie, um sich vorstellen zu können, was für ein Leben ihnen in ihrem Heimatland blühen würde. Zudem sind unter den abgewiesenen Geflüchteten zum Beispiel auch konvertirte ChristenInnen, die in den Iran zurück sollten, wo ihnen Gefängnis und Folter droht. Ebenso betrifft das EritreerInnen: Die Republik hat vor ein paar Monaten einen sehr gut recherchierten Artikel veröffentlicht, in dem aufgezeigt wird, was mit den zurückgekehrten Flüchtlingesn passiert ist. Mit einer Frau, die Angst hatte, brach der Kontakt bald ab, ein anderer wurde gleich am Flughafen ins Gefängnis gerbacht und gefoltert worden.
Leider bietet die Schweiz mittlerweile auch Flüchtlingen keinen Schutz mehr an, den sie dringenst bräuchten!

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Wir wissen beide zu wenig über die Personen. Ja es gibt Härtefälle.

Ja es gibt abgewiesene Kriminelle die gehen müssen. Ich erwarte das ein Regierungsmitglied die Gesetze durchsetzt. Die Kirchen dürfen jeden aufnehmen, der Staat Schweiz nicht.

Ja für schutzbedürftige Menschen , nein zu ausgewiesenen.

Der soziale Frieden ist ein wichtiges Gut das auch sorgsam behandelt werden soll.

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Herr T., sind Sie sicher, dass Sie SP wählen, oder haben Sie sich einfach nur verschrieben? Was ich vermute.
Nachdem ich Ihre weiteren Antworten unten gelesen habe, noch eine Empfehlung meinerseits: Wechseln Sie die Partei, Sie sind in der falschen!

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Korrekt. Genau wie Mario Fehr auch. Daher kommt wohl auch dieses grosse Verständnis l für den S(V)P ler.

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Ahh, endlich eine Reaktion! Vielen Dank für diesen Artikel! Es wird den Verantwortlichen der Medienmitteilung, sprich Fehr, doch wohl offenkundig sein, dass das Wort "straffällig" weit schlimmere Assoziationen zulässt, als bloss "abgewiesen" worden zu sein. Dass das Wort in der Medienmitteilung gleich mehrfach und zum Teil in Kombination mit "abgewiesen" gebraucht wurde, impliziert, dass die Geflüchteten abgewiesen UND straffällig gewesen wären. Man muss also davon ausgehen, dass genau dies auch beabsichtigt war: Einerseits die Phantasien der Leser anregen, um dahinter die eigene Verantwortungslosigkeit in besagtem Vorfall zu kaschieren! Andrerseits um die Öffentlichkeit schon einmal daran zu gewöhnen, dass zwischen "abgewiesen" und "kriminell" nicht mehr zu differenzieren ist! Das ist Hetze und Diskriminierung von Seiten höchster Instanz! Das darf nicht hingenommen werden und gehöhrt absolut in die Medien aufgenommen und kommentiert! Danke Republik!

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Ich frage mich wieso es für solche Lappalien überhaupt Medienmitteilungen geben muss. Ganz offensichtlich gäbe es Besseres zu tun als Medienmitteilungen schreiben, zum Beispiel den effektiven Viren Schutz zu gewährleisten.

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Herr Eppenberger, der behördliche Umgang mit Geflüchteten ist keine Lappalie. Der herablassende Ton Ihnen gegenüber, gehört angeprangert. Danke Herr Hanimann für diesen Artikel!

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Sie haben mich falsch verstanden. Der Ton der Behörden, auch in der Medienmitteilung, bedarf zurecht eines Artikels. Auf der anderen Seite bin ich aber auch der Meinung, dass eben viel zu viele Medienmitteilungen raus gehen. Auch zu Themen, wo es eigentlich nichts zu berichten gibt, es sei denn man will damit eben grade auch noch die Gelegenheit nutzen, wieder mal auf Schwache zu klopfen.

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B. G.
Köchin
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Danke, für diesen Beitrag; das Echo im Dialog, vor allem die Zustimmung für Mario Fehr stimmt mich sehr bedenklich. „Die Bösen, Kriminellen. Ausländer“, und auch noch abgewiesen.
was für eine pauschale Sicht-und Wahrnehmungsweise. Ich wünsche keinem dieser Zeilenverfasser die Situation der eingeschränkten Einschätzung; sollten sie je in diese Lage geraten. Es ist so einfach: die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.

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"Nieder, niederer, Mario Fehr“
"Ausser Feiglinge. Und Mario Fehr.“
Erinnert mich an den Duktus einer Schülerzeitung.

Ein Umstand speist sich aus einem dynamischen Prozess von verschiedenen Geschichtssträngen, daraus ein bewusst gewähltes Standbild zu nehmen, um die Integrität einer bereits schon umstrittenen Person weiter zu demontieren, ist das Handwerk des Boulevardjournalismus.

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"Erinnert mich an den Duktus einer Schülerzeitung" - finde ich treffend! Ich wundere mich immer wieder über das Qualitätsgefälle in den Republik-Beiträgen, oft hervorragend, und dann wieder Pennäler-JeKaMi wie in diesem Fall. Warum?

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Bloss zur Info, die "Kurzen" enthalten typischerweise eher Essays und Meinungsbeiträge, da darf man nicht unbedingt einen ausgewogenen und fundiert recherchierten Artikel erwarten.

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Kan mich dem leider nur anschlieesen. Solche Beiträge sind ein Abo nicht wert. Ganz im Gegensatz dazu die Beiträge über Inseln und Grenzen die ausgezeichnet geschrieben sind. Das Gefälle innerhalb der Republik ist noch zu gross.

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Solche Artikel sind der Grund, warum ich mit der WoZ meine liebe Mühe habe, trotz meist übereinstimmender politischen Haltung. Ich fände es sehr schade, wenn sich dieser Stil, der mehr Pamphlet als Journalismus sein will, auch in der Republik durchsetzt.

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.Wäre es nur dieses eine ma...

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.Wäre es nur dieses eine mal, vielleicht ja. Jedoch ist er der Chef, und dass nicht erst seit kurzem. Daher kann er schlecht einen Sünden Bock vorschieben, finde ich zumindest.

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@republik ihr müsst vielleicht mal fixen das:

  1. Ich meinen Kommentar in der app nicht löschen kann.

  2. Bei einem kontext wechsel in der App der angefangene text erhalten bleibt, aber der reply kontext abhanden kommt.

Ich wollt ja hier nix spammen 😉

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