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Es ist beschämend und feige!

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Ich bin froh um dieses Signal. Wenn wir problemlos 500 Menschen aufnehmen können, hätten wir auch mit 1000 kein Problem. Und mit einer koordinierten Anstrengung könnten wir auch noch wesentlich mehr Menschen aufnehmen. Wer, wenn nicht wir Wohlstandskönige und - innen unter dem Sünneli der SVP? Dieselben Relationen gelten auch für Deutschland. Das wären dann 5000 oder 10'000 oder auch mehr.
Es ist nur noch beschämend, dauernd auf Ungarn, Polen oder andere xenophobe Halbdemokratien zu verweisen. Sind die ein Massstab? Auch die xenophoben Populistenparteien bei uns werden nicht leiser, wenn wir uns alle ihrem Gezeter unterordnen. Die Flüchtlingsprobleme müssen durch eine "Koalition der Willigen" gelöst werden. Die ewige Ausrede bezüglich der mangelnden Solidarität vieler europäischer Länder hilft den Flüchtlingen nicht. Und beschädigt die Werte von ganz Europa.

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Theologe
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Ja! Wir haben Geld, ungenutzte Kapazitäten und freiwillige Netzwerke. 12‘000 Menschen könnten wir verkraften, vielleicht sogar, wenn sie nur dort untergebracht, unterrichtet etc. werden, wo sie willkommen sind. Die anderen könnten sich dann ein Vorbild nehmen...

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Oli Kamer
Student
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[] die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen.

steht in einem roten Büchlein. Evtl. sollte man diese Broschüre mal in den Büros verteilen.

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Agnès Laube
Designerin, Dozentin, Autorin
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· editiert

Problematisch finde ich auch die Rede von der 10-Millionen-Schweiz als äusserstes «Schreckgespenst» (der SVP und der bürgerlichen Parteien > Welti). Als würden wir uns in diesem Land mit einer hohen Anzahl von EFH auf den Füssen herumtreten. Das ist ein Witz. Friedli von der SVP möchte zurück zur 7.5 Mio. Schweiz. Wie abwegig ist das denn. Da müssten viele MigrantInnen, ausländische ArbeitnehmerInnen, AsylbewerberInnen möglichst rasch ausgeschafft, irgendwie beseitigt werden. Ich würde seriöse, innovative Berechnungen erwarten. Natürlich hat die Schweiz einen sehr hohen Ausländeranteil. Das gilt es offen zu diskutieren (SP, Grüne, Linke). Aber: Die Schweiz war und ist ein Migrationsland. Wie wäre es, wenn wir – Flucht nach vorn! – sagen würden. Mit ein wenig Verdichtung , weniger EFH's könnten wir auch 12, vielleicht sogar 15 Mio problemlos verkraften. Wir sind Integrationspezialisten. Das wäre mal eine neue Perspektive. Wir könnten locker 12'000 Menschen aus Moria aufnehmen. Gopf!

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Nur als Ergänzung: Die Schweiz hat auch unter anderem deshalb einen so hohen Ausländeranteil, weil die Einbürgerung viel restriktiver gehandhabt wird. Es gibt viele Menschen in 2. oder sogar 3. Generation, die immer noch Ausländer sind! Und das ist auch so gewollt.

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Allerdings ist das oft von beiden Seiten gewollt. Der EU-Pass ist nützlicher, als der schweizerische. Sehr viele sind auch Doppelbürger, was ich persönlich als ungerecht empfinde.

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Schönes Plädoyer, danke.

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#EnoughIsEnough #WeHaveSpace
Die Situation in Lesvos eskaliert. Nach den
Bränden von letzter Woche müssen derzeit knapp
13'000 Menschen auf der Strasse rund um die
Brandruine Moria ausharren. Statt die Menschen
zu evakuieren sollen sie in geschlossenen Camps
eingesperrt werden.
Am 20.9. finden daher europaweit in über 40
Städten Aktionen und Demonstrationen unter dem
Motto #EnoughIsEnough und #WeHaveSpace
statt. Nach den Demos in Bern, Basel, Zürich,
Luzern, St. Gallen und Freiburg soll es in der
Schweiz am 20.9.2020 nochmals Aktionen in
möglichst vielen Städten geben.
Auch die Stadt Bülach soll, zusammen mit
weiteren Städten, dem Migrationsamt die
Bereitschaft signalisieren,
20 besonders Verletzliche aus den
Flüchtlingslagern aufzunehmen.

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Die Asylzentren sind in der Tat so leer wie nie, und durch Corona sind die Asylanträge erst recht massiv zurück gegangen. Man könnte problemlos noch mehr als 500 Leute aufnehmen. Wenn man jedoch die Kommentare in den Mainstream Medien so liest, könnte man meinen so überflutet wie jetzt seien wir noch nie gewesen! Kopfkino! Warum sehen wir denn im Vergleich zu früher immer mehr Migranten auf der Strasse? Etwa weil der prozentuale Anteil wächst? Nein, weil die Landsleute eigene 4 Wände haben, und sich generell schon immer lieber dort verkrochen haben. Augen zu, Ohren zu und gut ist! Ganz abgesehen von der Verdrängung und Empathielosigkeit angesichts menschlichen Leids: Was für ein Land von Angsthasen!

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Verlegerin
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· editiert

Wir haben Postkarten gedruckt z.H. des Bundesrats mit der Forderung, Flüchtlinge aus Lesbos rasch aufzunehmen. Wer eine unterschreiben und absenden, oder mehrere verteilen möchte, schreibe mir eine persönliche Nachricht (im Profil hats einen Button dazu).

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Hoffentlich kommt er damit durch!

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Albert America
Grafik und Webdesign
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Danke für dieses Inteview. Nach dem Artikel von Mely Kiyak gestern, eine gute Reaktion.

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Danke für den Bericht. Wunderbar dass diese offenbar symbolische Zahl. "zwanzig" Migranten sofort aufzunehmen- vom Bund bewilligt ist und weitere sollen folgen. Dass nun viele europäische Staaten Solidarität beweisen und bereits mit der Aufnahme betroffener Flüchtlinge begannen, weckt Hoffnungen.
Doch ich persönlich kann nur glauben, dass diese zitierte "Solidatität" weiterhin gilt, wenn man das Schengen Abkommen umkrempelt und endlich auch der ebenso oft erwähnte " Verteilerschlüssel" tatsächlich für alle europäischen Staaten als akzeptierter Masstab genau so rasch realisiert ist. Sonst bleibt alles weiterhin beim Abwarten, wenn. "Moria" hinlänglich versorgt ist und wieder aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Wir sind alle nur "Menschen", ohne Regeln wird auf die Dauer nichts solide befolgt.

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genervte Mittelschicht
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Der grüne Berner Stadt­präsident Alec von Graffenried hat bestimmt nur Gutes im Sinn. Er hat leider vergessen, seine Adresse unter den Aufruf zu schreiben. Immer mit gutem Beispiel vorangehen bei der Aufnahme der Flüchtlinge!

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Freundliche Grüsse nach Oberwil-Lieli. Dort müssen Sie ja bekanntlich nicht einen einzigen Flüchtling aufnehmen. Damit der genervte Zustand sich bessert: gönnen Sie sich ein Bad in Ihrem Swimmingpool, die Temperaturen sind ja noch sehr angenehm.

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Stadtpräsident*innen haben als 'Cervelatprominenz' auch in kleineren Städten im Unterschied zur anonymen 'Meinungsvielfalt' der heimlifeisten Wadenbeisser eine leicht eruierbare Adresse.

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