Brigitte Meyer

Ein Nachruf.

Von Constantin Seibt, 14.03.2020

Laurent Burst

Brigitte Meyer, unsere Bildchefin, liebte das Meer, die Berge und die Katzen.

Sie war selbst wie eine Landschaft oder eine Katze: Sie hatte dasselbe Schweigen, dieselbe Geduld und sehr klare, seegrüne Augen.

Sie war keine Frau der langen Rede. Sondern eine Frau der schnellen Entscheidungen. Sie gebrauchte nicht Argumente, sie schuf Tatsachen.

In den zweieinhalb Jahren, in denen sie bei der Republik die Bildredaktion leitete, machten Redaktion und Chef­redaktion unzählige Bildvorschläge. Sie hörte sie sich aufmerksam an, lächelte und berücksichtigte – wenn wir uns recht erinnern – keinen einzigen davon.

Brigitte Meyer war im August 2017 die erste Mitarbeiterin, die in der Redaktion der Republik eingestellt wurde. Und sie blieb, trotz allen weiteren Einstellungen, die wertvollste.

Warum, zeigte sich in den Tagen nach ihrem Tod. Wann immer wir im eigenen Blatt lasen, sahen wir ihr Gesicht. Das, weil sie das Gesicht des Blatts geprägt hatte. Sie entwickelte die Republik von Grund auf mit: Das Layout, die Bilder hatten vom ersten Tag an einen Hauch von protestantischer Strenge und von weitem Himmel.

Für sie war es keine Frage, dass Bilder und Illustrationen dasselbe Gewicht und denselben Respekt bekommen mussten wie die Buchstaben. Da sie von Anfang an am Tisch sass, war es nicht einmal denkbar, dass Bilder nach Bedarf automatisch dem jeweiligen Layout angepasst wurden. Brigitte Meyer brachte den Programmierern geduldig bei, die Fotografie zu respektieren.

Die Mühe lohnte sich. Vom ersten Tag an hatte das Bild in der Republik unbestreitbar Klasse, Konzept und Wucht. Das rettete den Rest der Redaktion über einige Unsicher­heiten hinweg. Denn wir anderen schlingerten fast eineinhalb Jahre, bis wir endlich das Gefühl hatten, eine Hand­schrift gefunden zu haben.

Brigitte Meyer blieb in jedem Sturm gelassen. Sie machte ihren Job mit der Zuversicht einer Landschaft, der das Wetter egal ist. Ihre Unbeeindrucktheit war wirklich ein Wunder.

Und überhaupt kein Wunder. Denn sie hatte schon an ganz anderen Orten ihr Ding durchgezogen.

Bevor Sie Art-Direktorin und Bildchefin der Republik wurde, tat sie etwas, was niemand vor ihr getan hatte: Sie renovierte 2009 die NZZ. Die letzte nennenswerte Veränderung der «Neuen Zürcher Zeitung» lag damals über 60 Jahre zurück: 1946 hatte man die Fraktur­schrift abgeschafft. Was viele schon damals nach nur 166 Jahren als überhastet empfanden.

Der noch weit grössere Anschlag auf die Tradition hatte, kaum übertrieben gesagt, nur zwei Anhänger: Chefredaktor Spillmann und Bildchefin Meyer. Sie schafften es, obwohl sie keine Hausmacht hatten, mit kaltblütiger Geduld. Die NZZ würde ohne sie nicht so elegant aussehen, wie sie es heute tut.

Brigitte Meyer verbrachte ihre Kindheit in Thayngen bei Schaffhausen, einem kleinen Grenzort. Das Einzige, was in dieser Umgebung gross war, war der Rhein. Alles andere war niedlich. Sie verliess Schaffhausen Richtung Zürich mit einer «Aversion gegen alles Pittoreske».

Eigentlich war ihr Plan, an der Universität zu studieren, um Journalistin zu werden. Doch dann bestand sie die Prüfung zur Kunstgewerbe­schule. Und landete im Journalismus, nur auf der anderen Seite der Produktions­kette: als Layouterin beim Magazin «Facts». Sie stieg schnell auf, weil sie «kein Problem hatte, Verantwortung zu übernehmen». Das erste Magazin, das sie komplett neu gestaltete, war das Frauen­magazin «Meyer’s». Als dieses drei Jahre später in Konkurs ging, pendelte sie von 2003 bis 2006 als Art-Direktorin zwischen «Weltwoche» und «Magazin» hin und her. (Sie war dort, wo Roger Köppel nicht war.)

Ihre Philosophie bei Bild wie Layout war an jedem Arbeitsort dieselbe: Kein Chichi, kein Bullshit, keine Schnörkel. Und vor allem: keine durchgezogene Bildsprache. Sondern das präzise Bild von Fall zu Fall, je nach Text. Und das nicht als Illustration, sondern als Statement.

Sie hielt nichts von Spielereien. Im Zweifel hielt sich Brigitte Meyer an die Klassik – oder die Idee, die die Klassik in die Luft sprengt: «Ich mag Grenzen und das Ausbrechen aus Grenzen.» Beim Relaunch der NZZ reduzierte sie mit einer Kölner Agentur das Layout auf das Skelett, entfernte alle Schlacken und baute es wieder auf: ohne Schnörkel, ohne Überflüssiges, nur mit einem winzigen Hauch Exzentrischem.

Sie blieb bis 2017 bei der NZZ und hörte auf, als es mit der heutigen Chef­redaktion nicht mehr passte. Sie machte Pause. Und begann bei der Republik noch einmal ganz von vorn.

Bei der NZZ hatte sie ein Team von 15 Leuten und fast 240 Jahre Tradition im Rücken. Bei der Republik startete sie mit null Leuten und null Jahren Tradition.

Das, was sie für unser Projekt so wertvoll machte, war die Mischung von klaren Vorstellungen und unbefangener Neugier. Kein Zweifel, sie war eine Königin in ihrem Reich – aber sie begann bei jeder neuen Bildrecherche wieder bei null.

Als eine der wenigen Spezialistinnen für das Bild hatte sie auch bei Texten ein untrügliches Auge für Qualität: Sie sah präzis, welcher Artikel Schwächen hatte und wo. Dabei sagte sie danach nie viel. Aber was sie sagte, war stets glasklar. Man hätte einen Kristall aus ihr machen können.

Sie war wirklich sehr für Klarheit. Und für Lakonie. Ihrem Sparrings-, Diskussions- und Geschäfts­partner, dem heutigen Bildberater der Republik, Andreas Wellnitz, riet sie in ihren 18 Jahren Zusammen­arbeit regelmässig, weniger Worte zu benutzen: «Andreas, halt die Klappe!»

Es war eines der wenigen Anliegen, bei dem sie scheiterte.

Der vielleicht grösste Vorteil ihrer Sparsam­keit an Worten war, dass sie ihre Versprechen ausnahmslos halten konnte.

Im Fall der Republik war das kühnste Versprechen jenes, das wir vor dem Start abgegeben haben: «Journalismus ohne Bullshit.» Sie war die Frau, die das einlöste.

Im Frühling 2019 übernahm sie wie an jeder anderen ihrer Stellen mehr Verantwortung. Und ging mit Christof Moser und Oliver Fuchs in die Chef­redaktion. Nicht zuletzt dank ihr bekam die Republik als Magazin deutlich mehr Bodenhaftung.

Und die Abläufe mehr Effizienz. Sie war die Frau des Vertrauens und damit die Schalt­zentrale zwischen Produktion, Reporterinnen, Chefredaktion, Programmierern.

Sie liebte das Snowboard im Winter, das Surfboard im Sommer – und im Journalismus schätzte sie als Bild­redaktorin dasselbe: die Mischung zwischen Tempo und Geschmeidigkeit der Welt gegenüber.

Vorletzte Woche arbeitete sie an einer Slideshow für das Fest zum Start der März­kampagne der Republik. Es wurde eine kleine Bilanz ihrer Arbeit – der gelungensten Bilder, die sie in den letzten zwei Jahren kuratiert hatte.

Sie war bei der Arbeit daran entspannt, glücklich, bester Laune. Am Freitag­abend war sie fertig. Als sie die Redaktion verliess, sagte sie, sie freue sich auf das Fest am Sonntag.

Später an jenem Abend kippte sie ohne jede Warnung um und brach unsere Herzen, indem sie zu atmen aufhörte.

Nach einer Woche im Koma wachte sie nicht wieder auf. Sie starb vorletzten Freitag, nicht mehr als 50 Jahre alt.

Sie hinterlässt ihren Ehemann, ihre Katze, nirgendwo Feinde und eine tieftraurige, verwaiste Redaktion.

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A. F.
· editiert

Brigitte Meyers Mann und ein gleichentags verwitweter, vorher höchstens lose befreundeter Berufskollege haben nach dem Verlust ihrer Frauen zwei parallele, ungefühlsduselige und gerade darum tief berührende Texte geschrieben. Darf ich sie hier ausnahmsweise verlinken?
https://www.nzz.ch/gesellschaft/zwe…ld.1564946
https://www.tagesanzeiger.ch/bianca…0767566791

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V. K.
Vera Maria
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Wie unendlich traurig. Danke für den schönen Text.

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r.i.p b. Ich bin traurig und vermisse Dich, meine liebe Freundin!

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Die berührenden, speziell gewählten, total zu Herzen gehenden Worte dieses Nachrufs malen wunderbare Bilder eines aussergewöhnlichen Menschen. Ohne Brigitte Meyer gekannt zu haben wird man traurig und spürt, wie gross die Lücke sein muss, die sie für ihre Familie und die Redaktion hinterlässt. Sie hat Spuren hinterlassen auf denen ihr weitergehen könnt.
Some people come into our lives and quickly go
Some people move our souls to dance
They awaken us to understanding with the passing whisper of their wisdom
Some people make the sky more beautiful to gaze upon
They stay in our lives for a while,
leave footprints on our hearts,
and we are never ever the same again.
Quelle unbekannt

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Ich habe Brigitte Meyer nicht gekannt. Und vor allem nicht gewusst, dass die NZZ und die Republik von derselben Person visuell geschaffen wurden. Beide meine Favoriten in Sache Layout. Brigitte Meyer zählt jetzt zu meine Vorbilder. Meine Gedanken an ihre Familie und an die ganze Republik-Redaktion.

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ich bin froh, sie kennen gelernt zu haben. Ich habe sie sehr geschätzt und bin traurig. Ich wünsche allen viel Kraft.

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Auch von mir meine diese Kondolenz an die Familie und Redaktion. Vor ein paar Jahren hörte ich eine interessante Predigt in der Fraumünster Kirche. Die Welt ist nur eine Durchgangsstation wir Durchlaufen sie um ein Paradies zu bauen.Jetzt liegt es daran dass ihnen ihr Werk fort zu setzen und dafür wünsche ich Ihnen viel Kraft und Engagement. In dem Sinne alles Gute und ich bin froh dass die Republik weiterlebt

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M. L.
· editiert

Ihrem Ehemann und der Crew mein herzlichstes Beileid. Sie muss eine tolle Person gewesen sein. Schöner, berührender Nachruf ebenfalls!

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Mein herzliches Beileid und was für ein wunderbarer gefühlsvoller ehrlicher wertschätzender Nachruf. Vielen Dank dafür. Ich wünsche Euch viel Kraft und mögen die schönen Erinnerungen ganz lange präsent sein.

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G. S.
Pianistin
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Ich habe den wunderbaren Nachruf von Constantin Seibt ein zweites Mal gelesen, bin also Brigitte Meyer ein zweites Mal, völlig erschüttert, begegnet, danke auch für die wörtlich zitierten Sätze aus dem Mund dieser Frau.

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Ernesto Meng
Kritischer Beobachter
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Das tut so weh. Mein herzlichstes Beileid dem Ehemann, der Familie und auch allen bei der Republik. Kann und will meine Tränen nicht stoppen. Bin wegen Corona besonders gefährdet, will mich aber zusammen reissen, wenn ich solche Nachrichten lese. Einfach Schade und nur sehr traurig.

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Steife Ohren, dichte Wände und viel Glück in den nächsten gefährlichen Monaten für Sie, Herr Meng!

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... schmerzvoll ... immer und immer wieder ... das “Niemehr”, das “Fürimmer”, das definitive Adieu ! 🌹

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Mein herzliches Beileid an die Crew der Redaktion zum Verlust dieser bemerkenswerten Frau!

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Ich habe Frau Meyer nicht gekannt, wusste nicht mal wer sie ist. Und doch kommen mir die Tränen wenn ich den Nachruf von CS lese. Insbesondere der letzte Satz mit dem Verweis dass sie „nirgendwo Feinde“ hinterlässt, hat mich extrem berührt. In einer Zeit, wo unsere Gesellschaften von egomanischen Wahnsinnigen angeführt werden die sich einen Deut um das Leben anderer Menschen (und der Natur) scheren, bräuchten wir viel mehr Menschen, die nirgendwo Feinde hinterlassen.
Alles Gute Republik, macht weiter so und motiviert uns weiter im Kampf für eine bessere Welt!
t

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Mein herzliches Beileid an alle, die Familie, Partner, Freundinnen, Arbeitskolleginnen..und danke an Herrn Seibt für den wunderschönen, liebevollen und warmherzigen Nachruf. Viel Kraft in diesen schweren Zeiten!

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Ich kannte Brigitte Meyer nicht persönlich. Nach dem Beitrag/Nachruf von C.S. hab ich jetzt Tränen in den Augen...

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Peter Sennhauser
Inhaber Swissreporter GmbH
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Sie hat bei der NZZ eine spürbare Lücke hinterlassen, und das wird sie bei Euch auch. Mit Ihr zu arbeiten war erhellend und keineswegs bequem. Das macht Anspruch und Qualität eben aus.

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Oliver Fuchs
Community @Republik.
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Liebe alle. Vielen Dank für die berührenden Beiträge und die Anteilnahme, die ihr uns schickt. Wir schätzen das enorm.

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T. S.
· editiert

"Wir" auch. Heute morgen sagte meine kranke Liebste, es sei schön, nicht alleine leiden zu müssen. Wie wahr und ich fand beim Lesen der heutigen Beiträge und Kommentare, das trifft auch irgendwie auf die Republik-Gemeinschaft zu. Es ist auch schön, nicht alleine trauern zu müssen. Ihr seid mir schon richtig ans Herz gewachsen.
Danke

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RIP Brigitte und allen viel Kraft in diesen schweren Zeiten! <3

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Christine Eberhart
Pflegefachfrau
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Constantin Seibt schreibt so wunderbar.
Mein aufrichtiges Beileid allen, die Brigitte lieben.

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Was für ein liebevoll verfasster Nachruf. Was für ein Gewinn für alle, die das Glück hatten sie zu kennen und mit ihr zu arbeiten. Mein herzliches Beileid!

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Patricia Siebenmann
Kommunikationsfrau.
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Mein herzlichstes Beileid!

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tieftraurig. mein beileid von herzen.

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Mein herzliches Beileid an alle die Brigitte liebten und von ihr geliebt wurden.

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Lieber Marc, vielen Dank für dein Beileid und ganz liebe Grüsse von einer ehemaligen Studentin aus dem Innern der Republik. Schön dich als Leser zu wissen!

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Berührender Nachruf von Constantin Seibt. Brigitte Meyer muss eine wunderbare Frau gewesen sein. Bedaure sie nie persönlich kennengelernt zu haben. Ich fühle mit Euch.

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Danke Constantin Seibt für die schönen und feinfühligen Worte des Abschieds für eine starke Frau.
Von Anfang an war ich hin und weg ob der Schönheit der Bilder in der Republik; und jetzt hab‘ ich ein Gesicht für diese Schönheit.
Danke BM

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Allerbeste Gedanken, Energien zu Euch hin! Danke für DIESE Republik! Und: es wird mir neu bewusst, wie sehr (zur Familie dazu) auch Arbeitskolleginnen und -kollegen "die Nächsten/wichtigste Nächste" sind, sei es bei Krankheit (auch ADHS!!!), und dann erst recht bei einem so harten Schnitt. Ich bitte Euch, alle auch nur mögliche Sorgfalt für Euer eigenes Leben und Zusammenleben und Tun zusammenzukratzen und zu pflegen.

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Einer der traurig-schönsten Nachrufe, die ich je gelesen habe. Danke! Allen Hinterbliebenen mein allerherzlichstes Beileid.

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Obwohl ich Brigitte Meyer nicht gekannt habe, kommen mir die Tränen bei diesem Nachruf. Möge das Werk "Republik", welches sie so prägend mitgestaltet hat, zu ihren Ehren über den März hinaus Bestand haben.

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Oliver Fuchs
Community @Republik.
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Vielen Dank.

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Rudi Neumaier
Graswurzler
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Meine tief empfundene Anteilnahme an euch alle!
An der Republik habe ich von Anfang an auch die Auswahl der Bilder sehr geschätzt. Oft waren sie ein eigenes Statement neben den Artikeln - jetzt weiss ich, warum!

Mit 50 Jahren plötzlich gehen zu müssen, das ist brutal! Nicht nur für den Menschen selbst, sondern noch mehr für alle drumherum.
Dieser Nachruf zeichnet so nicht nur ein konkretes Bild einer grossen Frau; er zeigt, dass auch in der Trauer Kraft liegen kann.
Noch viel mehr von dieser Kraft wünsche ich der Republik für ihre weitere Arbeit. Ohne Brigitte Meyer.

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E. H.
neue Abonnentin
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Bin ganz neu dabei und tief beeindruck von diesem Abschied, dem sehr berührenden Nachruf. Denke, dass es ein grosser Verlust ist, diese Frau nicht gekannt zu haben.
Ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit.

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Verena Goanna •in :)) Rothen
fotografie, texte, webpubl&lektorin
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Wahnsinnig schöner Nachruf. Unglaublich berührend und doch so schlicht, so klar. Tut mir unendlich leid für euch, für ihre Nächsten und wohl alle, die sie kannten. - Weiss nun auch, weshalb die Stimmung am 1. März in der Gessnerallee mir so seltsam erschienen war.
Viel Kraft allen - und der Verstorbenen ein toitoitoi.

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P. K. D. O.
Inhaber Dr. Pius Kueng & Partner
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ein einzigartiger nachruf fuer eine einzigartige persoenlichkeit.....

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M. R.
Ratsmitglied Project R Genossenschaft
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Ich bin schlicht traurig. Meine Gedanken sind bei ihr. Und ihren Liebsten und Nächsten.

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Diese Frau hätte ich gerne gekannt. So jung, so traurig. Mein Beileid.

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immer wieder kommen mir ihre bilder aus der malta story hoch - sie waren und sind ganz ganz stark.
sie hat zu euch gepasst. sehr
aus tiefem herzen viel kraft für alle hinterbliebenen

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Tief berührt bin ich. Ich kondoliere ihrer Familie und euch Republikanern.
Da lese ich seit 2 Jahren fast täglich das Blatt und weiss so wenig über die Menschen, die mein Leben bereichern. Ich bin baff (schreibt man es so?), und ich schäme mich meiner Oberflächlichkeit.

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Etwa so geht es mir auch gerade. Thayngen ist mein Heimatort. Gerade bereue ich es, nicht auch dort aufgewachsen zu sein. Traurig schön, was ein empathisches Portrait über einen tollen Menschen bewirken kann.

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Mein herzliches Beileid Euch allen. Vor 30 Jahren besuchte ich mit Brigitte den Vorkurs der Schule für Gestaltung. Sie war eine wunderschöne, zerbrechliche und doch zähe junge Frau. Dann haben wir uns aus den Augen verloren. Von ferne habe ich ihren Weg aber verfolgt und sie und ihre Arbeit bewundert. So traurig, dass sie nun nicht mehr da ist.

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Ein sehr schöner Beitrag zum unerwarteten Tod und zum Leben von Brigitte Meyer.

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Ihr Nachruf hat mich sehr berührt und ich kam auf dem Hundespaziergang ins gedankliche philosophieren. Das Lebe als Kreis, der sich immer schliesst - irgendwann. Brigitte Meyer ‘tönt’ nach einem sehr klaren, lückenlosen Kreis.
Mit ihr schien es besonders rund zu laufen, egal in welchem Tempo und in welchem Gelände. Kein Wunder, dass Sie sie vermissen.

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Charles Olivier
Dr.Ing.ETH, Berater, Mediator, Therapeut
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Auch in diesem Nachruf lebt Brigitte's Geist weiter. Herzlichen Dank.

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Sylvia Röthlisberger
hat's mit Menschen, Steinen &..
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..ich wollte, ich hätte sie gekannt 🌷🙏🏻🌷

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Danke für diesen brillant verfassten, sehr berührenden Nachruf! Mein herzliches Beileid. Mögen Qualität und Stil von Brigitte Meyer weiterleben und sich in ihrem Sinne entwickeln.

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P. B.
Selbstständig
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Sehr berührend.

Ein weiser Indianer sagte einmal: „Tod? Es gibt keinen Tod. Es gibt nur unterschiedliche Formen von Leben.“

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Mit grosser Betroffenheit habe ich heute Morgen den Newsletter und den Nachruf auf Brigitte Meyer gelesen. Nicht dass ich sie gekannt hätte, ich habe nicht einmal gewusst, wer hinter dem visuellen Auftritt der Republik steht. Ebenso wenig kannte ich den Namen jener Person, die hinter den im Artikel geschilderten Veränderungen von Printmedien stand. Ich erinnere mich aber deutlich an jenen Moment, als vor vielen Jahren die beiden verbliebenen Zürcher Tageszeitungen ihr Layout «auffrischten». Diese Veränderungen lagen glaub zeitlich nahe beieinander, wobei mir die eine negativ, die andere überraschend positiv ins Auge stach. Da war einerseits das immer sich aktuell gebende, mitunter nach dem Wind drehenden Flaggschiff von der Werd- und anderseits die seit jeher verstockt-konservativ in Erscheinung tretende Tante von der Falkenstrasse. Letztere wurde rein optisch vergleichsweise eine Wohltat für Geist und Seele. Eine Augenweide, die sich vom Durchschnitt deutlich abhob! Und nur leicht überspitzt formuliert war sie so gut, dass man sogar geneigt war, das behutsame «Einschleichen» von Farbdruck nicht als Verwässerung oder gar als Niedergang der Seriosität zu empfinden.
Chapeau vor dieser Frau!
Und mein Beileid, Daumendrück und viel Kraft, bleibt auf Kurs!

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Ansprechend, schnörkellos das Layout der Republik. Mit ein Grund, auf dieses Onlinemagazin aufmerksam zu werden. Konsequent angewandt und mit treffenden Bildern versehen die Artikel. Auch ein Grund, mich für ein Abonnement zu entscheiden. Herzblut, das dahintersteckt, ist immer erkennbar - auch für Aussenstehende. So ist die tiefe Trauer der Redaktion nachvollziehbar und überträgt sich auch auf eine Leserin wie mich. Ein treffender Nachruf, der unter die Haut geht. Mir war nicht bewusst, welches Engagement und welche Überzeugungskraft einen solchen Auftritt zusammenhalten muss. Mir war schon klar, dass Zusammenhalt in der Republik-Aufbauphase massgebender Kitt darstellt. Wenn dieser auf so tragische Weise einen Riss bekommen hat, so ist das eine Zäsur für die Redaktion. Tragt euch Sorge!
Euch und den Angehörigen mein tief empfundenes Beileid.

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B. J.
· editiert

Der Tod ist gross/wir sind die Seinen/lachenden Munds./Wenn wir uns mitten im Leben meinen/wagt er zu weinen/mitten in uns.
(R.M. Rilke)

Man hätte einen Kristall aus ihr machen können

Ich habe ihre Bildersprache geliebt.

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Fausta Borsani
Geschäftsführerin
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Danke für diesen sehr berührenden Nachruf Constantin Seibt. Er ist angemessen. Mein Mitgefühl und grossen Respekt für diese Frau.

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Ana Gabrielle Voellmin
Dipl. Steuerexpertin mit eigenem Büro
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ich bin geschockt und tief betroffen. ich war immer gespannt auf die Bildauswahl der Artikel, manchmal erstaunt, irritiert und manchmal flashed. kaum vorstellbar, dass Brigitte nicht mehr ist. mein herzliches Beileid.

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Mein herzliches Beileid.
peace
love
empathy
life was great.
Ich wünsche allen Freundinnen & Freunden, Mit-Redakteurinnen & Mit-Redakteuren dass es dereinst für Sie so sein wird, dass Brigitte weiter bei Ihnen ist und mit Ihnen zusammen arbeitet, nicht dort und nicht so, wie Sie es sich gewohnt waren und jetzt noch sind, anders und von anderswo, aber mit genau Ihrer Energie, Ihrem Mut, Ihrer Freude, genau so, wie nur Brigitte ist.
mein tiefes Mitgefühl.
herzlichst aus Bern, carole

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Die Slideshow am Fest war grandios, ich stand lange Zeit einfach da und liess die eindrücklichen Bilder an mir vorbeiziehen. Jetzt kenne ich das Gesicht dahinter, die wachen Augen, die nicht mehr sind. Und weiss, dass ihr das Fest mit Traurigkeit im Herzen durchgezogen habt. Das tut mir sehr, sehr leid. Viel Kraft - und zieht es durch, wir brauchen euch!

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Klingt fast wie ein Abschiedgeschenk an die Republik und an uns alle... gute Reise ins wohin auch immer...

Schade, war ich nicht da. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege, Ursula, wieder einmal, würde gerne davon hören...

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Oh, das war nicht als Abschied gemeint! Wenn Corona mich verschont, bleibe ich der Republik noch lange treu und werbe auch immer fleissig für sie. Und ja, wäre schön, wenn an so einer Kreuzung unserer beider Wege wir miteinander stehen bleiben und austauschen würden.

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Danke für diesen berührenden Nachruf. Es tut mir unendlich leid. Ich kann mir ein wenig vorstellen wie es ist, nach einem solchen Schock täglich diese fantastische Republik in tiefer Trauer weiterzuführen. Ich sende euch Gedanken der Kraft weiterzumachen im Gedenken an Brigitte Meyer. Danke euch allen !

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Viel Kraft und Trost wünsche ich allen, die um Brigitte trauern.

"Die Wunde
die der Abschied von dir
in meinem Herzen hinterlassen hat,
ist ein Stück von mir,
das dir gehört."

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Das ist ja furchtbar traurig. Und tut mir sehr leid für Euch alle.
Ich wünsche Euch von Herzen ganz viel Kraft für diese schwierige Zeit des Abschieds und der Trauer.

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R. S. A.
Leseratte
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Das tut mir unendlich leid
Wir werden nie verstehen dass junge Menschen einfach gehen müssen ohne sich zu verabschieden..
Aber dankbar dass ihr eine so tolle Frau kennenlernen durften und sie euch eine Wegstrecke begleitet
In Gedanken beim ganzen Team
Ruth Schär

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Was bleibt, sind Erinnerungen. Brigitte Meyer lebt im Auftritt der Republik weiter. Ihr unvermittelter Tod hinterlässt Sprachlosigkeit und Trauer. Mein Beileid.

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Jetzt ist es mir gerade kalt den Rücken hinuntergelaufen. Erst habe ich befürchtet ihr wollt euren eigenen Untergang ankündigen. Nun der Tod, der allerdings ähnlich schockiert. Mein Beileid. Danke, dass ihr mit (fast) voller Kraft weitermacht.

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Was ich ähnlich schockierend finde, dass Sie das ähnlich schockiert...

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Anonym
· editiert

Weswegen denn? Die beiden Dinge sind natürlich unvergleichbar. Im E-Mail hat es etwas von einer schlechten Nachricht geheissen, da hat mir gegraut weil ich dachte, die Republik-Redaktion wird jetzt verkünden, dass sie aufgibt. Dann habe ich den Artikel gesehen und schwappte über in Schock und Traurigkeit über den plötzlichen Tod einer, wie es scheint wunderbaren und prägenden Persönlichkeit. Ich verstehe nicht genau, weswegen mein Beitrag so polarisiert.

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