Künstliches Paradies für exotische Pflanzen von weit her: Postkarte des 1960 realisierten Climatrons in St. Louis. The Missouri Botanical Garden Archives

Wo sind die Gärten Eden auf Erden?

In Zukunft sollte sich die Öko-Architektur an die 1970er-Jahre halten. Damals glaubten Pioniere an fliegende Häuser im Dschungel und an Botschafts­bauten für Gespräche mit Delfinen.

Von Antje Stahl, 01.11.2023

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Vorgelesen von Jonas Rüegg Caputo
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Endlich liegt uns eine Recherche über die Geschichte einer Öko-Architektur vor, die definitiv mehr wollte als Kasten­häuser mit Fotovoltaik­anlage auf dem Dach. Und die deshalb auch das Potenzial hat, ein vollkommen anderes, um nicht zu sagen durchgedreht enthusiastisches Bild von unser aller zukünftigem Leben auf diesem Planeten zu vermitteln.

Nicht dass eine Fotovoltaik­anlage auf dem Dach etwas Schlechtes wäre. Immerhin haben viele Architektinnen mittlerweile begriffen, dass der Bausektor die Umwelt zerstört und ihre Gebäude sich in einer postfossilen Ära behaupten müssen. Das Problem dabei ist nur, dass die Architektur immer mehr zu einer Sache von Technokraten zu werden scheint.

Erst neulich wurde ich beim Mittagessen in Basel begeistert darüber aufgeklärt, dass ein paar versierte Architekten nun ihr erstes «wirklich nachhaltiges» Baukonzept vorgelegt hätten. Holz- und Lehm­konstruktionen waren dafür von Ingenieuren und Computern berechnet worden, Solarenergie- und Erdwärme­anlagen. Klar. Als ich mir den Entwurf später ansah, musste ich trotzdem gähnen: Am Ende setzt sich in der Schweiz immer der Kasten durch, ganz gleich, ob er aus Beton oder aus Holz gebaut wird. Eine aufregende Zukunfts­vision sieht für viele anders aus.

Leute vom Fach denken jedenfalls darüber nach, wie Entwurfs­prozesse wieder aus den Fängen von Bau­vorschriften und Daten­verarbeitungs­maschinen befreit werden können und im Einklang mit einer Restauration der Umwelt stehen. Während eines anderen Mittagessens in Zürich regte sich ein Architektur­historiker über das verkümmerte Geschichts­bewusstsein der Branche auf: «Schau dir doch die alten Bauernhäuser in den Bergen an», sagte er empört. «Da musste nicht jedes Zimmer eine Raum­temperatur zwischen 18 und 21 Grad aufweisen, Schlafzimmer über dem Stall wurden von Kuhfürzen beheizt!»

Später fragte ich mich, wie man all das nur Bau­unternehmen vermitteln könnte, wie man sie also dazu bringt, in extravagante Öko-Architektur und bäuerliche Wohn­weisheiten zu investieren. Wenn es beispielsweise um neue Holz­hochhäuser geht, für die nun heimische Bäume gefällt werden, um Tragwerke ohne den üblichen schmutzigen Betonkern zu konstruieren, ist und bleibt ihr olympischer Eifer ja leider unverkennbar: Die Natur zeige uns «die Leistungs­fähigkeit des Rohstoffes Holz», man stelle sich der «Heraus­forderung – hoch hinaus mit Holz!» Wer bitte spricht so? Doch eher markt­getriebene Bau­unternehmen als Visionäre.

Vergiftetes Suburbia

Nun lässt sich im Rückblick auf die Pioniere der Öko-Architektur – oder wie die US-Amerikanerinnen sagen: «environmental architecture» – nicht behaupten, dass sie alle Hippies oder gar Kommunisten gewesen wären. Die Recherche, um die es hier geht, wurde vom Emilio Ambasz Institute des Museum of Modern Art (Moma) in New York vorgelegt und konzentriert sich auf die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts in den USA, in der der Kalte Krieg bekanntlich wenig ideologischen Freiraum gestattete.

«Eine patriotische Form des Konsumismus» habe den Ausbau von Städten bis hinaus aufs «freie Feld» vorangetrieben, schreibt der Direktor des Emilio Ambasz Institute, Carson Chan. Womit er natürlich meint, dass Kaufen in den Nachkriegs­jahren einen demokratischen Wert verkörperte – und dass das gut situierte Leben in den neu erschlossenen Vorstädten nicht ohne Massen­produktion von Autos, Haushalts­geräten und Fertig­produkten aus dem Supermarkt denkbar war. Umwelt­verbrechen wurden schon immer im Namen des technologischen und wissenschaftlichen Fortschritts begangen.

Einige erkannten in diesem American Way of Life allerdings auch den Preis, den Mensch und Umwelt dafür zahlen mussten. Im Januar 1969 geriet eine Ölbohrung der Firma Union Oil vor der Küste von Santa Barbara ausser Kontrolle und legte die kalifornische Küste innerhalb weniger Tage unter einen dicken Ölteppich, in dem unzählige Meeres­tiere und Vögel starben. Bis heute spricht man vom «schwarzen Armageddon» der Moderne. Leider kaum zu vergessen – ganz besonders in diesen Tagen – ist auch das Ölembargo, das die Organisation Erdöl exportierender Länder vor genau fünfzig Jahren als Druck­mittel im Jom-Kippur-Krieg gegen westliche Staaten verhängte, die Israel im Kampf gegen Ägypten und Syrien unterstützten.

Wenigstens die Umwelt­bewegung konnte im Schatten solcher Ereignisse an Bedeutung gewinnen. Seit April 1970 bestreiten Millionen von Amerikanerinnen den Earth Day, um gegen die zerstörerischen Auswirkungen der Industrie zu demonstrieren. Und die Regierung versuchte, neue Standards für die Energie­versorgungs­sicherheit zu etablieren (unter anderem wurde auf allen Highways der USA eine Geschwindigkeits­begrenzung von 55 Meilen pro Stunde festgelegt), wovon nun eben auch erstmals Aussen­seiter mit ausgeprägt ökologischem Gestaltungs­willen profitierten.

Biotechnologie auf der Arche

Nehmen wir das New Alchemy Institute, das 1970 von dem kanadischen Biologen John Todd und seiner Frau Nancy Jack Todd sowie vom Wasser­forscher William McLarney gegründet wurde. Auf einer ehemaligen Rinderfarm auf der Halbinsel Cape Cod im Süden von Boston, Massachusetts, erprobten sie, wie sie mit «Sonne, Wind, Wasser und den Gezeiten» einen Beitrag zur Versorgung von Mensch und Nutztier sowie zum Schutz der Umwelt gleicher­massen leisten konnten.

Sie liessen Architektinnen sphärische Kuppeln für winterfeste Gewächs­häuser entwerfen, die dank innovativer Materialien so sonnen­durchlässig waren wie nie zuvor. In Wasserbecken wurde getestet, wie Muscheln Wasser für die Fischzucht reinigen, die Fische wiederum wurden mit biologischen Abfällen gefüttert, und Strom für die Pumpen und Werkzeuge wurde aus Wind­mühlen erzeugt, sodass Gärten und Felder mit Obst, Gemüse und Getreide bestellt werden konnten. Zuletzt wurde noch eine expressionistische Arche-Architektur für diese «Bio-Technologie» erschaffen, deren gesamte südliche Fassade allein dem Zweck der Energie­gewinnung durch die Sonne diente. Und über die man im Nachhinein wirklich nur sagen kann: Hätte sie es doch geschafft, wenigstens zum Prototyp für kleinere Gemeinschaften zu werden.

Die Kraft der Sonne nutzen: David Bergmark (links) und Ole Hammarlund, die Gründer von Solsearch Architects, vor ihrer «Arche» auf der Prinz-Edward-Insel, Herbst 1976. Photograph by Fausta Hammarlund, Solsearch Architects Collection; reproduced from Steven Mannell, «Living Lightly on the Earth»: Building an Ark for Prince Edward Island, 1974–1976 (Halifax NS: Dalhousie Architectural Press, 2018)

Für eine Sternstunde der Menschheit begeisterte das New Alchemy Institute nämlich sogar Regierungs­beauftragte – im Jahr 1976 wurde von Solsearch Architects eine zweite Arche auf der Prinz-Edward-Insel vor der östlichen Küste Kanadas erbaut. Um politischen Rückenwind für diese grüne Alternative zur Atomkraft zu demonstrieren, war sogar Premier­minister Pierre Trudeau zur Einweihung angereist.

Das New Alchemy Institute basierte allerdings – und wie zu erwarten – auf einem dezidiert kommunalen Lebens­entwurf. Es wollte nicht nur die belastete Mutter Erde wieder «singen» lassen, wie es in einem Bericht festhielt, sondern auch den Menschen: «Wir messen Lebens­qualität an unserer Arbeit und unserer Verbundenheit, nicht an unseren Besitztümern», schreiben sie über die geplanten dezentralen Communitys. Das biotechnologische Opus magnum der Alchemisten konnte mit anderen Worten nur mit einer kosmischen Verbannung von Egoisten mit kapitalistischen Interessen einhergehen, was wenig später in den USA bekanntlich erst recht undenkbar wurde.

Ende der 1970er-Jahre verfügten tatsächlich fast alle grossen Energie­lieferanten – General Electric, Exxon, BP und so weiter – über Solar-Abteilungen. Die Weiter­entwicklung grüner Energie für den grossen Massstab, für ein städtisches Umfeld und die Industrie, scheiterte letztlich jedoch genau an solchen Investoren aus der freien Wirtschaft. Unter dem Druck des neu entfesselten Finanz- und Aktienmarktes wurde die Forschung zu erneuerbaren Energien bei so gut wie allen Unternehmen in den 1980er-Jahren eingestellt. Aber nur weil wir wissen, wie die Geschichte vorläufig ausgegangen ist, sollte die Vorstellungs­kraft nicht dafür büssen müssen.

In den 1960er- und 1970er-Jahren verzeichneten die USA ein enormes Bevölkerungs­wachstum, ganz besonders in den Suburbs. Und unter Architektinnen löste der demografische Wandel eine kurze Entwurfs­hochphase von Mega­strukturen aus, die Herr dieser Entwicklung werden sollten. Es gab (und gibt) sie also – die Utopisten, die grüne Metropolen und Megastädte für möglich hielten.

Fliegen in der Biosphäre

Architekt Glen Small beispiels­weise schlug vor, Los Angeles mit einer «Biomorphic Biosphere» zu überziehen, die Menschen ein Zuhause und der Erde endlich eine Verschnauf­pause schenken würde. Seit Anfang der 1970er-Jahre skizzierte er diese vollkommen abgefahrene urbane und technoide Infra­struktur, in der Kapseln an Seepocken und Bienen­stöcke, Gerüste an Korallen­riffe erinnern und die Vegetation einem Dschungel gleicht. Das biosphärische Gewölbe der über die Küsten­stadt gespannten Haut sollte bis zu 2500 Meter Höhe erreichen und, wie es auf der Website des Architekten heisst, diverse Klimazonen «von tropisch unten an den Flüssen bis alpin am Gipfel» beherbergen.

Zeichnung eines fliegenden Hauses, 1973: Glen Small, «Biomorphe Biosphäre», Projekt, 1969–1982. Collection Glen Small

Durch ein sagenhaftes physikalisches Kräfte­verhältnis aus Wind, Wasser, Sonne und Technik fliegen die Bewohnerinnen darin in floralen Häusern kreuz und quer, können sich in schwebenden Parks unter Tieren austoben oder durch teleskopische Kräne zu Ausflügen jenseits der Biosphäre tragen lassen. Small schreibt in seinen träumerischen Projektskizzen: «In der Architektur wurde das Bild der Zukunft schon immer durch veraltete Vorstellungen von Fahrzeugen zerstört.» Im Gegensatz zu den Raum­fahrerinnen unter den Architekten suchte Glen Small die Rettung jedoch nicht auf fernen Planeten. Er versuchte sich an einem neuen, atmosphärisch abgeschlossenen Garten Eden für Menschen auf Erden.

In der Realität waren solche Ideen – wenn auch etwas weniger megalomanisch – durchaus schon erprobt worden. Und zwar in Gewächs­häusern.

In St. Louis, Missouri, eröffnete 1960 im botanischen Garten beispielsweise das sogenannte Climatron: ein künstliches Paradies für exotische Pflanzen aus weit entfernten Regionen der Erde, deren vollkommen unterschiedliche klimatische Bedürfnisse (Licht­einfall, Bewässerung, Temperatur und so weiter) von einem gigantischen Computer gesteuert wurden. Einem breiten Publikum sollte auf diese Weise die vollständige technische Kontrolle von Umwelt und Vegetation schmackhaft gemacht werden. Das Problem war nur, dass die Pflanzen sich in dem Biotop so wohlfühlten, dass sie innerhalb von fünf Jahren wild wuchernd die Kuppel­architektur in Besitz nahmen, Aluminium­rahmen sowie Plexiglas­fenster zerstörten.

Nun kann man mit der Vorstellung von Computern, die einen wie auch immer gearteten breakthrough vorbereiten, unterschiedlich umgehen. In Zukunft werden ja etwas fortgeschrittenere Daten­verarbeitungs­maschinen als das Climatron für Wachstum sorgen und so etwas wie einem Garten Eden für Mensch und Tier den Weg bereiten. Seit der Geburt der künstlichen Intelligenz kursieren allerdings eher apokalyptische Mythen, die ihr nachsagen, sie könnte in naher Zukunft das genaue Gegenteil anrichten: die gesamte Menschheit auslöschen.

Planetare Intelligenz

Berühmt geworden ist die Büroklammer-Parabel des britischen Philosophen Nick Bostrom, die einen Super­computer vorstellt, der sich einbildet, er müsse so viele Büro­klammern wie möglich herstellen, und deshalb anfängt, alle dafür notwendigen und verfügbaren Ressourcen auszuschlachten, einschliesslich der menschlichen Materie. Es gibt allerdings auch hoffnungsvollere Intellektuelle, die ein weniger destruktives spekulatives Denken pflegen. Der Künstler James Bridle hält es zumindest für möglich, künstlicher Intelligenz planetares Wissen einzuflüstern und damit eine Welt zu schaffen, die mehr mit der Glen Small’schen Biomorphic Biosphere verbindet als mit den verdichteten Kästen, die gegenwärtig das grüne Versprechen der Architektur einlösen müssen. Notwendig dafür wären nur Daten und Modelle, die die Kommunikations­barrieren zwischen Mensch, Tier, Pflanze, Grund und Boden aufheben können.

Wo Delfine und Menschen miteinander kommunizieren: Die «Dolphin Embassy» des Architekten- und Künstlerkollektivs Ant Farm, 1974–1975. University of California, Berkeley Art Museum and Pacific Film Archive. Purchase made possible through a bequest of Thérèse Bonney by exchange, a partial gift of Chip Lord and Curtis Schreier, and gifts from an anonymous donor and Harrison Fraker

Und siehe da: Die Öko-Architektinnen der 1970er-Jahre, die das Emilio Ambasz Institute derzeit im New Yorker Moma vorstellt, dürfen auch hierfür als Wegbereiter gelten.

Die Ant Farm, ein Architekten- und Künstler­kollektiv aus San Francisco, entwarf einst die «Dolphin Embassy», eine Botschaft für Delfine also, deren Navigations­systeme dank neuer Elektro­hydraulik sowohl von den Meeres­tieren als auch von Menschen bedient werden können. Das Ding sieht aus wie eine Unterwasser-Raum­station mit drei Flügeln und sollte wenigstens symbolisch in eine Zukunft steuern, über die alle Lebewesen auf Augenhöhe gemeinsam bestimmt hätten.

Für Architektur­kennerinnen dürfte es keine Überraschung sein, dass das New Alchemy Institute, Glen Small und die Ant Farm sich alle auf die eine oder andere Art auf R. Buckminster Fuller berufen. Der Architekt hat sich bereits Anfang der 1950er-Jahre die sogenannte geodätische Kuppel­architektur patentieren lassen, deren Potenzial er 1960 wirkungs­mächtig auf einer schwarz-weissen Luftaufnahme von New York in Szene setzte: Über Manhattan, zwischen Central Park und Union Square, liegt ein gläserner Dom, unter dem Unmengen an Energie gespart werden könnten.

Da solche Spaceship-Earth-Szenarien (man könnte ja denken, hier wäre eine Seifenblase aus dem All gelandet) jedoch auf dem Kampf gegen die Ressourcen­knappheit und -endlichkeit beruhen, sollte zu guter Letzt noch erwähnt werden, dass andere umwelt­bewusste Architektinnen sich eher am Ressourcen­reichtum orientieren.

So stellte sich das Buckminster Fuller vor: Ein gläserner Dom mit drei Kilometern Durchmesser über Manhattan. Courtesy, The Estate of R. Buckminster Fuller

Carolyn Dry etwa stimmt mit Fuller und Small darin überein, dass Ökologie und Technologie zusammen­gedacht werden müssen, dass der Kampf gegen die Umwelt­zerstörung und eine ausgeglichene Beziehung zwischen allen Lebewesen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts technisches Know-how verlangen. Von Beginn an versuchte Dry allerdings, «natürliche Design­prozesse» zu studieren, um das Bauwesen zu revolutionieren.

Anfang der 1980er-Jahre entwarf sie Hafen­anlagen für die Navy, die wie eine Kreuzung aus Bohrinsel und Krake daher­­kommen und gewisser­massen wie Korallen und Schalen von Meeres­weichtieren wachsen sollen. Sie werden vom Ozean betrieben, in dem beispielsweise die Konzentration des Salzes über den Auf- und Abtrieb von Gegenständen entscheidet.

Zugegeben, solche Material- und Habitat-Analysen sind für Laien (wie mich) kaum nachzuvollziehen. Trotzdem führen sie vor Augen, dass es für eine grüne urbane Zukunft nicht nur einer Liebes­beziehung zwischen Ökologie und Technologie bedarf, sondern einer Ménage-à-trois mit der Architektur. Die Disziplin war und ist hoffentlich immer noch darauf angelegt, holistischem Denken eine Form und Gestalt oder, wenn man so will, eine Behausung zu geben. Und wenn sie sich dabei ab sofort von Bäumen oder Schleimpilzen inspirieren lässt, umso besser.

Zum Weiterlesen und -schauen

Die Recherche wird zurzeit (und noch bis 20. Januar 2024) im New Yorker Moma in der Ausstellung «Emerging Ecologies. Architecture and the Rise of Environmentalism» gezeigt.

Die Lektüre des erwähnten Buches über eine neue grüne künstliche Intelligenz ist zwar etwas anstrengend (384 klein gedruckte Seiten!), lohnt sich aber trotzdem, weil es optimistisch stimmt. James Bridle: «Ways of Being. Animals, Plants, Machines: The Search for a Planetary Intelligence», Picador, 2023, 20 Dollar.

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