Tanja ist kein Monster

Warum unterstützen Millionen von Russinnen weltweit den Krieg, obwohl sie Zugang zu allen Informationen haben? Die Propaganda des Kreml ist nicht der wichtigste Grund.

Ein Essay von Olga Chyzh (Text), Andreas Bredenfeld (Übersetzung) und Agnès Ricart (Illustration), 02.05.2022

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Die Brutalität der russischen Invasion in die Ukraine schlägt Wellen weit über das eigentliche Kampf­gebiet hinaus. Der charismatische ukrainische Präsident Wolodimir Selenski erobert die Herzen der westlichen Öffentlichkeit, die ihre Regierungen lautstark auffordert, die Ukraine mit Waffen und humanitärer Hilfe zu unterstützen. Der wahre Wende­punkt war jedoch das Massaker im Kiewer Pendler­vorort Butscha, der einen Monat lang von russischen Truppen besetzt worden war. Durch die grauen­erregenden Bilder von Kleinstadt­strassen, die mit Leichen brutal hingerichteter Zivilisten – viele mit gefesselten Händen – übersät waren, erhielt das Medien­narrativ eine andere Bedeutung: Hier wird ein Krieg zwischen Gut und Böse ausgetragen.

Paradoxerweise stellen sich nicht alle auf die Seite der «Guten»: Viele russisch­sprachige Menschen im Ausland tun die Beweise für das Massaker von Butscha als «Inszenierung» ab und äussern mit Nachdruck ihre Zustimmung zu diesem Krieg. In Berlin und etlichen anderen europäischen Städten gingen Kriegs­befürworterinnen in beträchtlicher Zahl auf die Strassen, schwangen russische Flaggen und malten sich den zum Symbol der Invasion gewordenen Buchstaben «Z» auf ihre Gesichter. Sogar in der Ukraine gibt es Russland­unterstützer, die Informationen über ukrainische Ziele preisgeben.

Dass in Russland viele hinter dem Regime und seinem Krieg stehen, lässt sich mit Informations­defiziten, einem verzerrten Antwort­verhalten bei Befragungen und der Angst vor Repression erklären. Doch in Berlin haben russisch­sprachige Menschen keine Verfolgung zu befürchten und können auf aktuelle, korrekte und geprüfte Bericht­erstattung zugreifen.

Wie kommt es, dass diese Leute für den Krieg demonstrieren? Und erst recht fragt man sich: Warum gibt es sogar in der Ukraine noch Menschen, die weiterhin zu Russland halten?

Die Propaganda aus dem Kreml reicht als Erklärung nicht aus. Diese Propaganda übt ihren Einfluss aus, aber die wahren Ursachen reichen mindestens bis zum Aufstieg und letztlich bis zum Sturz der Sowjetunion zurück. Dazu möchte ich eine ganz persönliche Geschichte erzählen.

Zur Autorin

Olga Chyzh ist in der Ukraine geboren und lebt in Toronto. Dort lehrt sie an der Politikwissenschaftlichen Fakultät – und forscht zu Menschen­rechten, Autokratie und Netzwerk­effekten. In der BBC gibt sie regelmässig Interviews zum Krieg, sie hat dazu im «Guardian» veröffentlicht – und kommentiert den Krieg auf Twitter.

Als am 24. Februar meine ukrainische Heimat­stadt Odessa mit russischen Raketen beschossen wurde, schnappte sich meine Mutter ihre Reisetasche und stieg in den erstbesten Bus, der sie ausser Landes brachte. Ihr nahe­liegendes Ziel war die Republik Moldau – nicht nur wegen der geografischen Nähe, sondern auch weil unsere Familie in Chişinău lebte, bevor sie 1995 in die Ukraine übersiedelte. Meine Mutter hat dort viele russisch­sprachige Freunde, die anders als unsere Familie nach wie vor in Moldau leben.

Während der Busfahrt rief meine Mutter eine alte Freundin in Chişinău an und fragte, ob sie bei ihr übernachten könne – für die Nacht darauf würde sie sich ein Hotel­zimmer besorgen können. Die Freundin – nennen wir sie Tanja – reagierte leicht genervt. Sie hatte Geburtstag; der unerwartete Besuch meiner Mutter würde der Party womöglich ein verfrühtes Ende bereiten. Die russische Invasion rüttelte die ganze Welt durch, zwang Hundert­tausende von Ukrainerinnen und Ukrainern, mitten im Winter zu Fuss über die Grenze nach Moldau zu flüchten – und Tanja feierte Party. Sie fragte sich wohl, warum meine Mutter ihren «Ausflug» nicht um einen Tag verschieben konnte.

Tanja ist kein Monster – jedenfalls kein Vollzeit­monster. Sie ist eine gebildete Frau, spielt Klavier und streut in ganz alltägliche Gespräche Zitate aus der russischen Literatur ein. Sie hat ein gutes Auge für Kunst und kann ein Gemälde von Polenow von einem Aiwasowski unterscheiden. Es ist eine Freude, sich mit ihr zu unterhalten – sie unterbricht ihr Gegenüber sogar, um «Hilfestellung» zu geben, wenn dieses Gegenüber sich mit der russischen Grammatik vertut. Sie weiss immer, welche Gabel die Salatgabel ist, spricht nicht schlecht über Verstorbene und bricht keine politischen Diskussionen vom Zaun. Aber wenn man ihr mit dem Massaker von Butscha zu Leibe rückt, bekommt man zu hören, dieses Massaker habe es nicht gegeben.

Menschen wie Tanja gibt es überall im postsowjetischen Raum und darüber hinaus millionenfach. Tanja gehört zu jenen rund 25 Millionen Menschen, die sich durch den Zusammen­bruch der Sowjetunion von einem Tag auf den anderen als russische Diaspora wiederfanden – und sich als Russin fühlten, auch wenn sie nicht in Russland, sondern in einer anderen ehemaligen Sowjet­republik lebten. Sie entschied sich dafür, dort zu bleiben, wo sie sich eine Existenz aufgebaut hatte. Millionen andere, die sich in derselben Situation befanden wie sie, gingen in die Russische Föderation, nach Westeuropa, Kanada, in die USA und in andere Länder.

Der Zusammenbruch der Sowjetunion bewirkte eine dramatische Verschiebung der Macht­verteilung – und zwar nicht nur zwischen dem Westen und dem früheren Sowjet­imperium. Weniger beachtet, aber nicht minder wichtig war, dass auch in den ehemaligen Satelliten­staaten die Macht­verhältnisse zwischen den für russisch und den für nicht russisch befundenen ethnischen Mehrheiten neu geregelt wurden.

Als die Sowjetunion sich 1991 auflöste, waren die ethnischen Russen in allen postsowjetischen Ländern ausser in Russland eine Minderheit. Im Verhältnis zur Gesamt­bevölkerung am stärksten vertreten sind die ethnischen Russen in Estland, Kasachstan und Lettland (23 bis 27 Prozent) und in der Ukraine (17 Prozent). Die Zahl derer, die entweder als Mutter- oder Zweitsprache Russisch sprachen, war allerdings viel höher – eine Folge der gnadenlosen Russifizierungs­kampagnen, die seit 1938 in der Sowjetunion durchgeführt wurden. In Kasachstan zum Beispiel sprachen 2014 insgesamt 15 Prozent der nicht russischen Bevölkerung Russisch als Mutter­sprache; in der Ukraine waren es (vor dem Ukraine-Krieg) 12 Prozent, in Lettland 10 und in Estland 4 Prozent.

Die Russifizierung, die früher als «Schaffung einer Einheits­front gegen Deutschland» verkauft wurde, beinhaltete ein ganzes Bündel politischer Massnahmen, die direkt oder indirekt darauf abzielten, für die Überlegenheit der russischen Sprache und Kultur zu werben – und zwar auf Kosten der einheimischen National­sprachen und -kulturen wie etwa des Ukrainischen in der Ukraine. Zum offiziellen Teil der Russifizierungs­politik gehörten die zwangsweise Einrichtung von Russisch­klassen an nicht russischen Schulen und die Umstellung der romanischen Sprache wie des in Moldau gesprochenen Rumänisch auf das kyrillische Alphabet. Inoffiziell wurde die fliessende Beherrschung des Russischen ausserdem zum Beförderungs­kriterium, ähnlich wie die Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei. Wer in den Reihen der obersten Staats- oder Parteielite eine andere Sprache als Russisch sprach, machte sich unter Umständen verdächtig und wurde herabgestuft oder in irgendeiner Form verfolgt.

Nicht immer lief die Russifizierung offen repressiv ab. Die Sowjets scheuten keine Kosten und Mühen, um Filme, Fernseh­sendungen, Musik und Kunst in russischer Sprache aufzubieten. In Moskau spazierten an den touristischen Sehens­würdigkeiten und in den Kunst­museen überlebens­grosse Figuren aus sowjetischen Filmen herum und machten vor, wie ein gesunder Sowjet­mensch leben sollte. Die zentralen nationalen Kultur­stätten in Kiew oder Chişinău mussten mit einem Bruchteil des Budgets auskommen und konnten mit Moskau nicht mithalten – weder in Sachen Talent noch bei den Produktions­kosten.

Die fliessende Beherrschung der russischen Sprache öffnete die Tür zur Lebenswelt der kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Eliten. Dass Menschen wie Tanja, die in der Sowjetunion geboren wurden und aufwuchsen, die Russifizierung begrüssten, war aus ihrer Sicht selbst­verständlich und nachvollziehbar. Tanja und ihresgleichen sind Produkte ihrer Zeit und des Ortes, an dem sie lebten, was ihnen niemand zum Vorwurf machen kann. Zu Ungeheuern wurden sie durch das, was nach dem Zusammen­bruch der Sowjetunion im nächsten Schritt geschah: durch die Art und Weise, wie sie auf ihre neue, postsowjetische politische und kulturelle Umgebung reagierten und sich auf diese Umgebung einstellten – oder eben nicht einstellten.

Mit dem Ende der Sowjetunion begann in den ehemaligen Satelliten­staaten das nation building – oder vielmehr die Neubildung der Nationen. Nach Jahrzehnten der kulturellen und nationalen Unter­drückung hatten die ethnischen Mehrheiten in der Ukraine, in Moldau, Lettland, Estland und anderen neuerdings unabhängigen Staaten endlich ein politisches Mitsprache­recht im eigenen Land. Diese Nationenbildung – das war keine Überraschung – lief darauf hinaus, dass zugunsten des Nationalen (zum Beispiel des Moldauischen oder Ukrainischen) alles Sowjetische – und Russische – zurück­gedrängt oder gleich ganz über Bord geworfen wurde und die Macht- und Vermögens­verhältnisse sich entsprechend veränderten. Das Pendel schlug in die Gegen­richtung aus: Das Russische und diejenigen, die Russisch sprachen und zu Sowjetzeiten die politischen und wirtschaftlichen Eliten stellten, standen auf einmal am Scheideweg. Jetzt war es die fliessende Beherrschung der Landes­sprache und nicht des Russischen, die zum Kriterium für Karriere und politischen Aufstieg avancierte. Wer Russisch sprach und sich weigerte, die Landes­sprache zu erlernen, wurde bei Beförderungen auf einmal übergangen.

In der Republik Moldau, in der ich damals lebte, wurde alles um mich herum – TV-Sendungen, Laden- und Strassen­schilder und sogar Strassen­namen – von Russisch auf Rumänisch umgestellt. Ausserdem kehrte man zum lateinischen Alphabet zurück (eine Umkehrung der vorherigen Zwangs­kyrillisierung), man verpflichtete russisch­sprachige Schulkinder zum Rumänisch­lernen und veränderte die Lehrpläne für den Literatur- und Geschichts­unterricht.

Für mich als Kind war das alles nicht weltbewegend. Ich lernte zügig Rumänisch, wie Kinder das eben machen. Für die russisch­sprachigen Erwachsenen war es allerdings nicht so einfach. Im Erwachsenen­alter eine komplett neue Sprache von der Pike auf zu lernen, ist schwer. Das eigentliche Hindernis aber war die Überheblichkeit. Jahrzehnte sowjetischer Propaganda – allein schon die vielen Filme, die in Moskau spielten – hatten Menschen wie Tanja die Vorstellung vermittelt, die russische Sprache sei «die reinste und schönste Sprache» überhaupt. Russisch­sprachige Menschen wie Tanja sahen nicht ein, warum sie eine «rückständige» Sprache wie Rumänisch oder gar eine «tote» Sprache wie Ukrainisch oder Estnisch lernen sollten, wo sie doch schon «die Sprache Dostojewskis» sprachen. Genauso wenig leuchtete ihnen ein, warum sie eine Regierung akzeptieren sollten, die aus lauter Leuten bestand, die nicht Russisch sprachen. Ausserdem lohnte sich der Versuch in ihren Augen schon deshalb nicht, weil sie ernsthaft davon ausgingen, dass die Wieder­vereinigung der Sowjetunion nur eine Frage der Zeit sei.

Dies waren die Gespräche, die ich in unserem Russisch sprechenden Freundes- und Bekannten­kreis als Kind mitbekam. Überraschender­weise höre ich 30 Jahre später meine eigenen Verwandten immer noch so reden. Diese Menschen hoffen noch immer, dass Russland sie vor den «minderwertigen» nationalen Mehrheiten erretten und ihnen ihre ersehnten russischen Renten zahlen werde. Diese Menschen warten nach wie vor darauf, dass Russland ihnen die Sparbuch­guthaben zurück­geben wird, die sie beim Zusammen­bruch der Sowjet­union verloren. Die Angehörigen dieser sogenannten «betrogenen Generation» sind die letzten Opfer der sowjetischen Propaganda. «Betrogene Generation» ist die umgangs­sprachliche Bezeichnung für die russischen Mutter­sprachler, die ein nostalgisches Verhältnis zur Sowjet­vergangenheit haben. «Betrogen» sind sie, weil sie an die sowjetische und nunmehr russische Propaganda glauben und hoffen, dass Russland sie vor den «Ungerechtigkeiten» der postsowjetischen Welt beschützen wird. Insbesondere glauben sie fest daran, dass Russland ihnen helfen wird, ihre Ersparnisse zurück­zubekommen, die sie auf ihren sowjetischen Sparbüchern liegen hatten und ihnen verloren gingen, als die Sowjetunion zu existieren aufhörte.

Der Fairness halber sei gesagt, dass nicht alle russischen Mutter­sprachler diesen Weg in Richtung Groll und Verbitterung eingeschlagen haben. Millionen Menschen haben sich auf die neuen Gegebenheiten eingestellt: Sie haben die jeweilige Landes­sprache erlernt, sind nach Russland oder – so wie meine Familie – in die Ukraine und in den Westen übergesiedelt. Manche gingen in Rente oder haben sich Jobs gesucht, die keine Sprach­kompetenzen erfordern. Das Problem sind die Millionen von Menschen, die sich weigern, sich anzupassen und sich zu bewegen, die ihr Leben mit Hass und einem falschen Überlegenheits­gefühl erfüllen, die alles in ihrer Macht Stehende dafür getan haben, um ihre Gefühle an die eigenen Kinder weiter­zugeben, und auf jemanden wie Putin gewartet haben, damit er ihre Wünsche erfüllt.

Durch die sowjetische Russifizierungs­politik wuchs die Zahl derer, die eine russische Identität entwickelten, ohne ethnisch betrachtet Russe oder Russin zu sein. Bei vielen verfestigte diese Identität sich dadurch, dass die Russifizierung rückgängig gemacht wurde, noch zusätzlich.

Heute ist die russische Identität keine ethnische Frage mehr, sondern eine Geistes­haltung. Zum Russen oder zur Russin wird man, indem man alles aus Russland Stammende als «unbestreitbar überlegen» und alles, was nicht aus Russland kommt, als «offenkundig minderwertig» erkennt. Die russische Regierung verwendet für Personen mit russischer Identität die Bezeichnung «Landsleute». Dazu gehören unabhängig von ihrer Staats­angehörigkeit oder ihrem Wohnort ethnische Russinnen und russisch­sprachige Menschen und ihre Familien, aber auch andere, die direkt oder durch verwandtschaftliche Bande eine kulturelle oder anderweitige Bindung an die Russische Föderation haben und durchaus nicht russischen Ethnien angehören können. Diese Identität – hauptsächlich durch die weltweite Ausstrahlung russisch­sprachiger Fernseh­programme – am Leben zu erhalten, lässt der Kreml sich etliche Milliarden kosten. Ob in Kiew, Chişinău oder Los Angeles: Wer Russisch spricht, kann sich mühelos die russisch­sprachige Version seiner Lieblingsshow wie «Glücksrad» anschauen, Ethno-Nationalismus und Hass inklusive.

Kurz vor der russischen Invasion hat der ukrainische Präsident Selenski mehrere russisch­sprachige Fernseh­sender abgeschaltet. Mit dem Fortschreiten des Krieges sinkt die Zahl der Russland­unterstützerinnen in der Ukraine, weil sie entweder einen verspäteten Sinnes­wandel durchmachen oder – grausame Ironie – russischen Truppen in die Hände geraten, die auf ihrem «Entnazifizierungs­feldzug» nicht die Bibliotheks­ausweise ihrer Opfer kontrollieren, um festzustellen, ob sie Dostojewski lesen.

Eine der ersten Massnahmen, die Russland in den besetzten ukrainischen Gebieten in die Wege leitete, war die Wieder­aufnahme des Sende­betriebs der russisch­sprachigen Fernseh­sender. Somit kann der Kampf um die Herzen und Hirne der Russisch Sprechenden weitergehen, auch wenn sie ihre Lieblings­sendungen gezwungener­massen im Luftschutz­keller schauen müssen.

Russischsprachige Menschen wie Tanja haben die Invasion der Ukraine nicht verursacht – und Menschen wie sie zu beschützen, käme Putin wohl als Allerletztes in den Sinn. Er will ihnen auch keine russischen Renten auszahlen. Doch diese Menschen machen sich mitschuldig an den Verbrechen, die an Ukrainerinnen und Ukrainern begangen werden. Tief in ihrem Innern wissen sie, dass das Massaker von Butscha wirklich passiert ist, doch es kümmert sie nicht, weil die Opfer «minderwertig» sind.

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