In der «Blauen Zone» des Konferenzzentrums: Delegierte werden auf die Klimaverhandlungen eingestimmt. Jonne Roriz/EPA/Keystone

Good COP, Bad COP

Was ist die COP26 in Glasgow: eine Uno-Konferenz, eine Konzernshow, nur Blabla oder Substanz?

Eine Reportage von Elia Blülle, 10.11.2021

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Alles Diskutieren hilft nichts. Als der Schweizer Chefdiplomat Franz Perrez zum Medien­gespräch in eine Zone mit beschränktem Zutritt lädt, macht der Sicherheits­mann dem Reporter einen Strich durch die Rechnung.

«Forget it, lad», sagt er und streckt uns beiden seine Hand­fläche entgegen. «No press.»

Franz Perrez, der Mann, der in Glasgow die helvetische Eidgenossenschaft vertritt, muss im Korridor mit der Presse reden, im Stehen, umgeben von einer schnatternden Menschen­menge. Plötzlich bricht Hektik aus: US-Klima­minister John Kerry rauscht uns aus der verbotenen Zone entgegen. Mit mehreren Journalistinnen und Fotografen im Schlepptau.

Dann taucht auch noch Bertrand Piccard wie aus dem Nichts an Kerrys Seite auf. Der Schweizer Abenteurer und Psychiater packt den Minister am Arm. Sie wechseln einige Worte. Kerry verschwindet wieder im Gewusel. Und Piccard, der in Glasgow für seine Solar­stiftung wirbt, eilt zum nächsten wichtig aussehenden Mann.

Bla, bla, bla

Selten haben sich in der Geschichte so viele mächtige Menschen versammelt wie an der Klima­konferenz COP26 in Glasgow. Und mit ihnen Tausende Lobbyisten, Nichtregierungs­organisationen, Aktivistinnen, Unternehmer, Journalistinnen.

Täglich schieben sich hier zwischen 30’000 und 40’000 Menschen durch die Messehallen. Togoer Offizielle in Militär­uniform quetschen sich an Fridays-for-Future-Aktivistinnen vorbei. Diplomaten­korps hasten wie kompakte Schaf­herden von Verhandlung zu Verhandlung.

Das Konferenzzentrum ist eingerichtet, als wäre es ein kolossales Hipster-Café: Hunderte Polster­stühle in der Modefarbe Anthrazit, dekorative Farnpflanzen, Freischwinger-Sessel. Alles ausgestattet von der Partner­firma Ikea.

Auch Jeff Bezos ist vorbeigekommen. Seine Reise ins All, Kostenpunkt 5,5 Milliarden Dollar, habe ihm gezeigt, wie fragil die Erde sei, sagt er in seiner Keynote.

Der Amazon-Gründer spendet darum nun umgerechnet 1,8 Milliarden Schweizer Franken an Umwelt­projekte. Geld aus der Portokasse – ein Hundertstel seines geschätzten Vermögens. Trotzdem: tosender Applaus für Bezos, dessen Online-Imperium allein doppelt so viele Treibhausgase verantwortet wie die Schweiz.

VIPs wie «Titanic»-Star Leonardo DiCaprio oder Prinz Charles werden für Fotos und Sonntags­reden an den Warte­schlangen vorbei­geschleust, während Delegierte und Diplomaten in der schottischen Kälte oft über eine Stunde lang bibbern müssen.

«Das ist nicht mehr länger eine Klimakonferenz», schreit die schwedische Aktivistin Greta Thunberg an einer Demo Zehntausenden Klima­streikenden zu. «Das ist ein zweiwöchiges Greenwash- und Bla-bla-bla-Festival.»

Allerdings gehört auch Thunberg schon fast zum Inventar der Konferenz.

Bei ihrer Ankunft wird sie begrüsst wie ein Rockstar. Am einen Tag trifft sie die schottische Regierungs­chefin Nicola Sturgeon zum Gespräch. Am nächsten tritt sie an einem Event auf, für den Zuschauer 500 Franken bezahlen. Hält dann draussen eine Rede und sagt, der Wandel werde nicht von den Politikern kommen. Und: «Ihr könnt euch eure Klimakrise in den Arsch schieben.»

Am Samstag marschieren mehr als 100’000 Menschen durch Glasgow. Anarchisten, katholische Jugend­verbände, Familien, Feuerwehr­leute, Bäuerinnen, alte und junge Menschen brüllen hinter­einander dieselbe Parole in den Regen: «No more blah, blah, blah.»

Auch die Royals mittendrin: Prinz Charles gibt sich die Ehre. Stefan Rousseau/Avalon/Keystone

Dabei haben die britischen Gastgeber im Vorfeld der Konferenz exakt solche Szenen verhindern wollen und viel darauf gesetzt, die wolkigen Reden voller Floskeln früh an Taten zu koppeln.

Look over there!

Die Briten haben zig Abkommen vorbereitet, die ihre Konferenz zum Erfolg führen sollten, bevor die eigentlichen Verhandlungen zur Umsetzung des Pariser Klima­vertrags überhaupt abgeschlossen werden.

Ein Plan, der anfangs aufzugehen schien. Es hagelte gute Schlagzeilen.

Montag: «Brasilien und Russland stimmen Schutz ihrer Wälder zu»

Dienstag: «Dutzende Staaten wollen Methan reduzieren»

Mittwoch: «Finanzbranche verspricht, bis zu 130 Billionen Dollar klimaneutral einzusetzen»

Donnerstag: «Das Ende der Kohle ist versprochen»

Freitag: «COP26-Abkommen könnte Erwärmung auf 1,8 Grad begrenzen»

Die britische Regierung und die Vereinten Nationen feierten jedes neue Abkommen in Medien­konferenzen und Presse­mitteilungen. Sie kamen so eng getaktet, oft spätabends, dass den Journalisten und Umwelt­organisationen kaum Zeit blieb, sorgfältig zu prüfen, was da eigentlich gerade unterzeichnet wurde.

Doch nach und nach sickerte die Erkenntnis durch: Diese Abkommen sind voller hässlicher Lücken.

Zum Beispiel meldete die britische Regierung am Mittwoch­abend der ersten Woche stolz, das Ende der Kohle­energie sei in Sicht: «190 Länder und Organisationen künden an, aus dem Kohlestrom auszusteigen.» Es stellte sich aber heraus: Grossbritannien hat frech über 110 Staaten und Organisationen mitgezählt, die bereits früher einen ähnlichen Vertrag unterschrieben hatten.

Nur 18 Länder haben neu zugesichert, keine neuen Kohle­kraftwerke zu bauen oder in solche zu investieren. Darunter sind einige energie­intensive Kohle­staaten wie Polen oder Vietnam, aber vor allem auch solche, die seit Jahren fast keinen Kohle­strom mehr produzieren.

China, Russland, Indien und die USA – jene Länder, die über 55 Prozent der globalen Kohle­emissionen verantworten – haben nicht unterschrieben.

Die neuen Abkommen seien alle Zucker­rausch voller leerer Kalorien, schrieb Mohamed Adow, ein Konferenz­teilnehmer aus Kenia, auf Twitter. Und Patrick Galey, Wissenschafts­korrespondent bei der AFP-Nachrichten­agentur, sagt, Klima­konferenzen wie diese seien selbst für erfahrene Klima­berichterstatter wie ihn entmutigend und verwirrend: «Aber ich war noch nie an einem Klimagipfel, bei dem ein Gastgeber so vorsätzlich irreführend informierte.»

Die Fussball-WM in Katar? Klima­freundlich!

Trotzdem: Nicht alle neuen Abkommen sind Müll. So haben über 100 Länder versprochen, die Methan­emissionen bis 2030 um 30 Prozent zu senken. Eine rasche Reduktion des extrem klimaschädlichen Gases würde die Erderwärmung bremsen. Die Technologien dafür sind längst verfügbar.

Aber all diese Absichts­erklärungen richten sich auf irgendwann in der Zukunft und sind nicht bindend. Das australische Satire­magazin «The Shovel» vergleicht die Klima­versprechen mit den Ambitionen eines alten Alkoholikers, der seinen Alkohol­konsum innerhalb der nächsten 29 Jahre einstellen will, «als Teil eines beeindruckenden Plans zur Verbesserung seiner Gesundheit».

Noch ein Beispiel: In Glasgow haben über 100 Staats- und Regierungschefs versichert, die Entwaldung in ihren Ländern bis 2030 zu beenden. Sieben Jahre nachdem bereits rund 40 Staaten in New York ein ähnliches Versprechen abgeben hatten, das offensichtlich heillos scheiterte.

Neu sind beim diesjährigen Abkommen auch Indonesien, Russland und Brasilien beteiligt. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Deren Regierungen haben in Sachen Abholzung die Glaubwürdigkeit von Pinocchio.

Brasilien ist mit der grössten Delegation überhaupt an die Konferenz gereist: Rund 480 Offizielle, Sekretäre und Behörden­mitglieder vertreten ihre Regierung in Glasgow. Zum Vergleich: Für die Schweiz sind 21 Personen vor Ort.

Das Konferenzgelände markiert Brasilien mit einem grün bepflanzten Ausstellungs­pavillon – so gross wie ein Haus. «Wir waren immer Teil der Lösung, nicht das Problem», sagt der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro aus der Ferne per Videoschaltung, während das Sicherheits­personal Indigene davon abhalten muss, die Veranstaltung zu stören.

Drinnen herrscht bei der offiziellen Eröffnung der Konferenz mehr oder weniger konzentrierte Ruhe …Christopher Furlong/Getty Images
… draussen ist deutlich mehr los, wenn Zehntausende ihre Unzufriedenheit zeigen. Danny Lawson/AP/Keystone

Die Ureinwohner aus dem Amazonas mit Feder­schmuck und Gesichts­bemalung haben es sich zur Mission gemacht, den brasilianischen Offiziellen in Glasgow das Leben schwer zu machen. Sie lauern den Beamten in der Messehalle auf, verwickeln sie medienwirksam in verbale Schlag­abtausche. Ihre Präsenz erinnert immer wieder daran, dass seit dem Amtsantritt von Jair Bolsonaro im Jahr 2019 die Entwaldungs­rate Brasiliens um 45 Prozent zugenommen hat; der Amazonas-Regenwald Holz, Gold und Soja weichen muss.

Aber nicht nur Brasilien offeriert eine interessante Interpretation seiner Klimapolitik. Nirgends wird die Wider­sprüchlichkeit der Klima­konferenz so deutlich wie in der sogenannten «Blue Zone», wo Länder, Unternehmen und Nichtregierungs­organisationen ihre Energie­wende und ihre Projekte bewerben.

Katar stellt die Modelle seiner neu gebauten, allesamt klimatisierten WM-Fussball­stadien aus, die angeblich klimafreundlich sein sollen. Saudiarabien, der grösste Erdöl­exporteur überhaupt, redet in seinen zahlreichen Veranstaltungen über die Energie­wende sehr viel über seine neuen grünen Errungenschaften, verliert aber kein einziges Wort über Erdöl.

Der mit Abstand beliebteste Stand gehört aber den Australiern. Das Land verweigert sich nicht nur jeglicher griffiger Klimapolitik, sondern stellt seinen Pavillon mehr oder weniger dem Erdöl­unternehmen Santos zur Verfügung. Die Firma wirbt für «DIE LÖSUNG» der Klimakrise: Eine von ihr finanzierte Carbon-Capture-Anlage soll bald jährlich 0,3 Prozent der australischen CO2-Emissionen aus der Luft saugen.

Das interessiert aber nur die wenigsten, die hier vorbei­kommen. Der Grund für die Aufmerksamkeit ist ein ganz anderer: der Barista.

Nirgends gibt es an dieser Konferenz einen besser aufgeschäumten und erst noch kostenlosen Flat White als bei den australischen Erdöllobbyisten.

Zozo und Kiwi

Schon früh wird klar: Die 26. Ausgabe der Klima­konferenz ist nicht «the most inclusive COP ever», wie die britischen Organisatoren versprochen haben.

Die Zivilgesellschaft ist anders als angekündigt fast gänzlich aus den Verhandlungen ausgeschlossen. Von den über 11’000 akkreditierten Beobachtern dürfen aufgrund der Corona-Regeln nur ein paar Dutzend hinter die verschlossenen Türen; der alternativ angebotene Webcast bricht die ganze Zeit zusammen.

Hunderte der Angereisten mussten mehrere Tage in Quarantäne, bevor sie die Konferenz überhaupt betreten durften. Und einige der Gäste aus dem globalen Süden haben es erst gar nicht nach Schottland geschafft. Sie hatten keinen Zugang zu Impfstoffen, erhielten kein Visum, oder ihnen fehlte schlichtweg das Geld, um sich in Glasgow über Wasser zu halten. Auf Miet­plattformen betrug der Preis für ein einfaches Zimmer schon im Juli 100 Pfund pro Nacht.

Es gibt Telegram- und Whatsapp-Gruppen, in denen sich Aktivisten gegenseitig über Gratis-Apéros an der Konferenz informieren. Ironischer­weise wären viele aktivistische Delegierte nahrungstechnisch aufgeschmissen ohne die Verpflegung, mit der die Unternehmen und Lobby­gruppen Besucher in ihre Ausstellungs­pavillons locken.

Immer wieder versuchen die Aktivistinnen ohne Zugang zum Zentrum, die Aufmerksamkeit der Besucher mit allen Mitteln auf sich zu lenken.

Zum Beispiel am Eröffnungstag, als am Nachmittag plötzlich Tumult vor dem Zentrum ausbricht. Von der Brücke, die über den Fluss zur Konferenz führt, baumeln zwei Kinder an Seilen über dem Wasser, zwischen ihnen aufgespannt ein Transparent. Darauf steht: «Die Menschheit versagt.»

Sirenen. Polizisten schwärmen aus. Die Kastenwagen rasen los, Kamera­leute und Journalisten hinterher.

Die beiden Kinder über dem Fluss heissen Zozo und Kiwi; Zozo ist 10, und Kiwi ist 12. Auf ihrem Twitteraccount @kletterkinder erscheint kurz nach der Aktion eine Medien­mitteilung inklusive Bild- und Videomaterial für die 3500 akkreditierten Journalistinnen vor Ort. Dutzende berichten darüber.

Eine andere Gruppe von britischen Aktivisten hat einen vier Tonnen schweren Eisklotz aus Grönland angeschleppt und lässt ihn nun vor dem Konferenz­zentrum schmelzen. Sie wollten den Politikern klarmachen, wie dringlich die Klimakrise sei, sagen sie und verteilen arktisches Schmelz­wasser in Flaschen an die Konferenz­teilnehmer.

Die Wache der Sphinx

In Glasgow ringen aber auch jene Menschen um Beachtung, die am meisten unter der Klimakrise leiden. Tuvalu, ein kleiner Inselstaat, hat sich eine lebensgrosse Pinguin-Puppe in den Pavillon gehängt. Mit Strick um den Hals. Am Galgen. Daneben vier Eisbären in Schwimm­westen.

Die Pazifikinsel dürfte als einer der ersten Orte aufgrund der Klima­erwärmung im Meer versinken. «Wir akzeptieren dieses Todesurteil nicht», sagt die Premier­ministerin eines anderen Insel­staates, Mia Amor Mottley aus Barbados, in ihrer fulminanten Ansprache an ihre westlichen Amtskollegen. Mottley sagt, sie sei nach Glasgow gekommen, um die politische Elite aufzufordern: «Try harder!»

Andere hingegen erklären sämtliche Anstrengungen der Konferenz bereits für nichtig, bevor diese erst richtig begonnen hat.

So sagt Greta Thunberg zu einem Zeitpunkt, als die Verhandlungen erst wenige Tage alt sind: «Diese Klima­konferenz ist gescheitert.»

Alok Sharma wiederum, der Präsident der Klima­konferenz und ehemaliger britischer Wirtschafts­minister, hat angekündigt, die Klima­konferenz in Glasgow sei «unsere letzte grosse Hoffnung», 1,5 Grad im Rahmen des Möglichen zu halten. Er hat die Erwartungen so weit aufgeblasen, dass sie platzen mussten.

Also ist das alles wirklich nur Blabla? Die Konferenz eine Show?

In diesen Stunden verhandeln mehr als 130 Staats- und Regierungs­chefs, Tausende von Diplomaten darüber, die Emissionen aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas zu senken. Sie ringen teilweise bis tief in die Nacht um Kommas, um Wörter und Klammern im Pariser Klima­regelwerk. Um den Handel mit Emissions­gutschriften, um Transparenz und vor allem um die Klimafinanzierung.

Sind die reichen Nationen, die historisch das ganze Debakel verantworten, bereit, genügend Mittel für arme Entwicklungs­länder bereitzustellen und die bereits entstanden Klima­schäden zu kompensieren?

Am Montagabend sagte der Schweizer Chefdiplomat Franz Perrez im Gespräch, es herrsche eine konstruktive Arbeits­atmosphäre: «Wir rollen nun alle die Ärmel hoch, um in Glasgow noch substanzielle Lösungen zu finden.»

Und am Mittwoch­abend sollten gemäss Ankündigung von Alok Sharma alle wichtigen Verhandlungs­fragen bis auf ein paar Ausnahmen geklärt sein. Allerspätestens am Wochenende wird sich zeigen, ob das neu beschlossene Regelwerk die Erwartungen erfüllt.

«Wenn nicht du, wer sonst? Wenn nicht jetzt, wann dann?» Jane Barlow/Press Association Images/Keystone

Es gebe Zeiten, in denen er daran zweifle, ob die Menschheit noch die Kurve kriegen würde, meinte der ehemalige US-Präsident Barack Obama in seiner Rede (ja, natürlich war er auch in Glasgow). «Doch jedes Mal, wenn ich diese Nieder­geschlagenheit verspüre, erinnere ich mich daran: Zynismus ist die Zuflucht von Feiglingen.»

Klimakonferenzen sind eine Kombination aus Diplomatie, Messe und Zirkus. Viel Show, gespickt mit unzähligen Wider­sprüchen und Heuchelei.

Aber keine anderen Anlässe haben klimapolitisch so viel bewirkt. Ohne das Pariser Klimaabkommen wären in den vergangenen Jahren die Preise für grüne Energie kaum so signifikant gefallen, hätten Länder wie die USA oder auch die Schweiz nie ein Ziel zur Klima­neutralität bis 2050 beschlossen.

Und dennoch: Während sich in Glasgow Regierungen, Unternehmer, Diplomaten und Aktivistinnen für eine klimagerechte Zukunft engagieren oder so tun als ob, schmilzt 150 Kilometer gen Norden, auf einem Hügel mit dem schönen Namen Braeriach, die «Sphinx».

Das ist – oder: war – der zäheste Flecken ewigen Schnees in Schottland. Jetzt verschwindet er. Ganz leise.

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