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Wie weit geht zu weit im Widerstand gegen Corona-Massnahmen? Ausserdem: Das Nachrichtenbriefing plus die aktuelle Corona-Lage

17.09.2021

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Wie weit geht zu weit? Dass manche Corona-Massnahmenkritiker nicht zimperlich sind und an Protestauf­märschen auch Rechtsextreme und Verschwörungs­gläubige dulden, ist seit den ersten Hygiene-Demos vor über einem Jahr bekannt. Schon damals warnten Beobachter: Da braut sich was zusammen. Inzwischen werden auch in der Schweiz Politikerinnen tätlich angegriffen (wie die Zürcher SVP-Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli) oder Krankenhäuser gestürmt (wie letzten Sonntag das Kantons­spital Fribourg). Und seit die Schweizer Regierung die Covid-Zertifikatspflicht ausdehnte, scheint sich die Radikalisierung nochmals markant beschleunigt zu haben.

  • Das lässt sich zum Beispiel in den Telegram-Chats des Vereins Mass-voll! beobachten, einer Bewegung, die der 26-jährige Luzerner Jungfreisinnige Nicolas A. Rimoldi gegen die Corona-Massnahmen in Stellung brachte. Da werden Journalisten bedroht, Gewalt­phantasien ausformuliert und Inhalte der QAnon-Sekte verbreitet. Mittendrin: Nicolas A. Rimoldi, der entgegen aller Beteuerungen alles dafür tut, die Massnahmenkritiker aufzuhetzen. Wie weit geht zu weit? Und was treibt Rimoldi eigentlich an? Monatelang beobachteten die Reporter Daniel Ryser und Basil Schöni den selbsternannten Freiheits­kämpfer auf seinem Feldzug gegen Corona-Massnahmen in der Schweiz. Die Geschichte einer Radikalisierung.

  • «Afghanistan braucht dringend humanitäre Hilfe. Die Leute werden sonst verhungern», sagte Journalist und Taliban-Kenner Ahmed Rashid gestern im Interview mit der Republik. Anfang Woche hat die Weltgemeinschaft nun im Rahmen einer Uno-Konferenz Hilfsgelder in der Höhe von einer Milliarde Dollar gesprochen. Mehr dazu im Nachrichtenbriefing «Was diese Woche wichtig war», wo es auch um die Staatsanwaltschaft von Basel-Stadt geht: Dort argwöhnen Linke nämlich schon länger, dass es die Staatsanwaltschaft auf sie abgesehen habe. Diesen Eindruck teilt offensichtlich die Aufsichtskommission, die auffällig deutliche Kritik übt.

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