Der American Dream scheint unerreichbar: Ein Immigrant in einer Zelle der US-Einwanderungs­behörde in Portland. Matt Black/Magnum Photos/Keystone

Die anderen Americans

Die USA sehen sich gerne als Einwanderungsland schlechthin. Aber wie viel Realität steckt heute im historischen Mythos? Der neue Roman der marokkanisch-amerikanischen Autorin Laila Lalami stochert in einer nationalen Wunde.

Von Jan Wilm, 10.06.2021

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Der Mythos, den die USA von sich selbst erzählen, fusste von Beginn auf dem Konzept des Anderen, des Fremden. Auch wenn dieses Andere einverleibt und gleich­gemacht werden sollte.

Das geht elegisch und pathetisch: Als Schmelz­tiegel galt das Land lange, als Salat­schale oder Mosaik – Menschen aus aller Welt zusammen­gemischt und geformt zu einer Nation unter Gott, unteilbar, mit Freiheit und Gerechtigkeit für alle. So verspricht es der «Pledge of Allegiance», von Schulkindern allmorgendlich im Klassen­raum aufgesagt – was man, Hand aufs Herz, entweder als Treue­schwur oder als Indoktrinierung sehen kann.

Aber es geht auch meritokratisch und pragmatisch: Einem eingewanderten Teller­wäscher werden die unbegrenzten Möglichkeiten auf dem Silber­tablett präsentiert, wenn er nur willig ist, dieses abzuwaschen, sich mit Dumping­löhnen und ohne Kranken­versicherung zufriedenzugeben und sich vor der Einwanderungs­behörde zu verstecken.

Am Mythos des amerikanischen Traums schmiedet das Land seit langer Zeit. Im Jahr 1886, während einer der grössten Einwanderungs­bewegungen in die USA, wurde im Hafen vor New York die Freiheits­statue errichtet, die im Innern bis heute die Plakette von Emma Lazarus’ bekanntem Gedicht «The New Colossus» trägt: Give me your tired, your poor, your huddled masses yearning to breathe free. Ein Versprechen an alle Geflüchteten auf eine hoffnungs­volle Zukunft, sobald man durchs goldene Tor der Neuen Welt getreten sei.

Im späten 19. Jahrhundert war Lady Liberty selbst beinahe ein Goldkind. Im Sonnen­licht leuchtete sie goldbraun wie ein Penny. Und wie die kleinste Münze der USA sollten alle Menschen sie besitzen können, die Freiheit. Weil das Kupfer­kleid von Lady Liberty chemisch mit der freien Luft zum Atmen reagiert, ist die Statue heute allerdings so grün wie die Bank­noten des Landes. Und wie der allmächtige Dollar ist Freiheit längst nicht mehr für alle zu haben.

Im Verlag Kein & Aber ist nun Laila Lalamis Roman «Die Anderen» auf Deutsch erschienen: ein Buch, in dem sich Fragen und Motive um das Thema Einwanderung so kunstvoll zu einer Einheit zusammen­fügen, wie es sich verklärungs­bereite Patriotinnen einst für die Verschmelzung von Fremden und Anderen zur amerikanischen Nation gewünscht hatten.

Als Lalamis Roman 2019 im amerikanischen Original erschien, trug er den noch treffenderen Titel «The Other Americans». Denn da liegts: Die Menschen, die in Abraham Lincolns Worten von 1863 als «ein Quell von Reichtum und Stärke der Nation» galten, sind in Wahrheit die «anderen» Amerikanerinnen und Amerikaner und als solche noch immer etwas weniger gleich im land of the free.

Unter anderem im Kontext der Verschärfungen des Immigrations­(un)rechts unter der Regierung von Donald Trump hat es bereits einige kluge Romane gegeben, die das Thema Einwanderung verhandelten, etwa Valeria Luisellis «Archiv der verlorenen Kinder» (2019) oder Viet Thanh Nguyens «Der Sympathisant» (2015).

Doch Lalamis Buch ist unter ihnen das durchdachteste und spannendste. Eine Einladung, über Migration in die USA und in der heutigen Welt nachzudenken, ist der Roman nicht allein dadurch, dass er sich inhaltlich um Einwanderung und Fremden­feindlichkeit dreht. Lalami webt die menschliche Vielfalt einer Gesellschaft auch geschickt in die Form ihres Erzählens ein.

1968 im marokkanischen Rabat geboren, lebt die Autorin heute in Kalifornien und schreibt auf Englisch, in «Die Anderen» mit einer beinah lyrischen Prosa, luftdicht geplottet wie ein Kriminal­roman. Aus elf Erzählerinnen und Erzählern bildet sie eine vielstimmige Echokammer: elf Leben in den heutigen USA, die intensiv nachhallen.

Ihre Lebenswege sind verbunden durch den Tod eines Mannes und die Zeugenschaft eines anderen. Indem Lalami die Geschichte in elf Perspektiven aufsplittert, spiegelt sie subtil das gebrochene Land wider, in dem die Figuren leben. Alle sind sie Teil derselben Erzählung und doch voneinander getrennt, eingeschlossen in ihre unteilbaren Empfindungen, Erfahrungen und Enttäuschungen – was sogar (oder ganz besonders) für die Angehörigen des Verstorbenen gilt.

Lalamis Modell ist William Faulkners «Als ich im Sterben lag», das im Original («As I Lay Dying») 1930 erschien. Dort ist die Erzählung unter einer Familie von fünfzehn Stimmen aufgeteilt, selbst die verstorbene Matriarchin im Zentrum kommt zu Wort. So, wie bei Lalami Driss Guerraoui eine Stimme erhält, um dessen Tod sich die Erzählung kristallisiert.

Driss ist ein marokkanischer Immigrant und Restaurant­besitzer in Kalifornien, der mit seiner jungen Familie in den «bleiernen Jahren» der 1980er-Jahre das Marokko von Hassan II. verlassen hat. Eines Abends auf einer schlecht beleuchteten Strasse in Kalifornien wird Driss überfahren und ist auf der Stelle tot.

Der einzige Zeuge, Efraín, ist ein undokumentierter Immigrant aus Latein­amerika, und indem er Zeuge wird, ist er bereits in ein moralisches Dilemma geschleudert:

Ich habe gesehen, wie es passiert ist. Ziemlich dumm, denn das hat mir nur Probleme bereitet. Und noch dümmer, dass ich es Marisela erzählt habe.

Seine Frau Marisela erinnert ihn an seine moralische Verpflichtung, die Polizei aufzusuchen. Doch Efraín zögert. Zu gross ist die Angst vor der Abschiebung. Er kennt die Geschichten anderer Unsichtbarer: eingewanderte Menschen, die verschwinden müssen, wenn die Behörden kommen. Oder verschwunden werden, wenn sie sich sichtbar machen, wie im Fall einer früheren Nachbarin:

Sie meldete der Polizei, dass ihr Nachbar seine Frau schlug, und als sie ihre Zeugen­aussage machen sollte, kam heraus, dass sie keine Papiere hatte. Bevor sie auch nur kapierte, was überhaupt los war, stand die Einwanderungs­behörde auf der Matte.

Subtil hebt Lalami Efraíns ethisches Dilemma zu grosser Dramatik an: Seine Unsichtbarkeit wäre verloren, wenn er das moralisch Richtige täte. Er weiss, dass er in einem Land lebt, das undocumented immigrants zwar duldet, da sie die Früchte für den amerikanischen apple pie pflücken, die Hecken in amerikanischen Vororten schneiden, amerikanische Häuser bauen und amerikanische Steuern zahlen, aber das sie jederzeit deportieren kann. So ist Efraín unverschuldet in eine doppelte Schuld­position gestossen. Weil dieser Unfall möglicherweise ein Verbrechen war. Und weil das moralische Dilemma seinen Status als «Illegaler» nur einmal mehr unterstreicht.

Keine Papiere: Die US-Grenzpolizei verhaftet einen Einwanderer. Matt Black/Magnum Photos/Keystone

Vor allem Driss’ erwachsene Tochter Nora, eine Jazz­komponistin und Dozentin, die sich am ehesten als Protagonistin dieses demokratisch erzählten Romans entpuppt, erachtet ein Verbrechen zumindest als möglich. Der Roman schürt Noras Verdacht, indem er immer wieder den Polizisten Jeremy Gorecki und die Ermittlerin Erica Coleman verschiedenen Spuren folgen und sie lange Zeit im Dunkeln tappen lässt.

Indem Lalami ihre straff strukturierten Szenen montagehaft verbindet, gelingt ihr ein Kabinett­stück zeitgenössischen Erzählens: Der Roman ergründet seine Figuren von innen heraus durch die Ich-Erzählungen, zudem werden sie von den anderen Erzählenden prismatisch schattiert. Nach und nach schälen sich so ihre Geheimnisse, Ängste und Fehler heraus. Und zugleich erlaubt es die Struktur des Romans, langsam eine kriminalistisch anmutende Handlung zu entblättern, in der wie im klassischen «Whodunit» bald Verdächtige aufscheinen.

Beeindruckend, wie Lalami selbst obskure Figuren, deren Rassismus bald zutage tritt, mehr­dimensional erscheinen lässt, anstatt sie zu verachten. Anfangs noch distanziert beobachtend, blickt der Roman bald aus diesen Figuren selbst heraus auf die Gesellschaft, in der sie leben und von der sie mitgeformt wurden. Es ist einer der Vorzüge dieses Buchs, dass Lalami es nicht scheut, aus diesen Abgründen herauszublicken und die Figuren akribisch zu psychologisieren, ohne ihre Ideologien zu dulden.

Die Spannung wird dadurch gesteigert, dass Efraín wiederholt mit sich ringt, ob er von den Geschehnissen an Driss Guerraouis letztem Abend erzählen darf. Er sitzt im Schlund der Schuld, wenn er über die Erinnerung reflektiert – eines der Kernthemen des Romans. Bei verschiedenen Figuren wird es mit einer verlorenen Heimat, enttäuschten Wünschen und mit dem Verstreichen der Zeit verbunden. Efraín fragt sich einmal:

Vielleicht besteht eine Erinnerung ja nicht nur aus einem festgehaltenen Zeitpunkt, sondern auch aus der wiederholten Rückkehr zu diesem Punkt, bei der er sorgsam zerlegt und neu zusammengesetzt wird, bis das, woran man sich erinnert, einen Sinn ergibt.

So klar und andeutungsreich ist Lalamis Sprache in Michaela Grabingers liebevoll genauer Übersetzung, dass selbst hier die Migrations­thematik aufflackert: Die Rückkehr in die Heimat ist ebenso unmöglich wie die Rückkehr an einen Zeitpunkt in der Vergangenheit. Doch in der Erinnerung lässt sich beides kontinuierlich erneuern.

Weil Lalami Efraín nicht einmal denken lässt, was genau er in der Todes­nacht gesehen hat, steigen Rätsel und Spannung. Auch den Lesenden wird die Wahrheit lange vorenthalten, womit der Roman wie nebenher andeutet, welche Macht die Angst über die Eingewanderten erlangen kann.

Beim Lesen ergibt sich daraus ein ebenso faszinierendes und erdrückendes Gedanken­experiment: Wie viele Verbrechen bleiben in den USA ungelöst, weil illegalisierte Menschen die einzigen Zeugen waren?

Ein Unfall kann nie ein glücklicher Zufall sein, doch die meisten Unfälle sind Enthüllungs­beschleuniger. Sie legen etwas frei, was sonst unsichtbar geblieben wäre.

So auch in Lalamis Roman, in dem der Unfall gleich am Anfang geschieht. Er ist der Anlass des Erzählens und Antrieb der zahlreichen Enthüllungen selbst, auch innerhalb der Familie Guerraoui.

Driss’ Tod legt offen, dass der Familien­vater seit langem eine Beziehung zu einer anderen Frau führte und vorhatte, sich von seiner Ehefrau Maryam zu trennen. Oder dass Driss eine «Lebensversicherungs­police über zweihundertfünfzig­tausend Dollar» besass, «deren einzige Begünstigte» seine Tochter Nora ist.

Lalamis Buch regt die Gedankenwelt so sehr an, weil sie die Familien­dynamik immer mit der Migrations­thematik verbindet: mit dem beruflichen Erwartungsdruck etwa, den Kinder eingewanderter Eltern aus deren Mahnungen auswendig kennen. Wir erfahren, wie Nora diesem Druck aus dem Weg ging, indem sie eben nicht Ärztin wurde wie ihre Schwester, sondern einen «kreativen» Beruf wählte (was nur ein Codewort ist für: prekär). Und wir erleben, wie Nora sich die Frage stellt, ob ihr Vater ihr das Geld vermachte, weil er stolz auf sie war; oder ob er bloss meinte, dass sie es am nötigsten brauche.

Nie ist Lalamis Buch abgegriffene Message-Prosa. Was über Migration und Fremden­angst sagbar ist, präsentiert sie in einer kristallinen Sprache, jedes politische Motiv ist kunstvoll in die ausgeklügelte Handlung eingewoben, die Belange der Eingewanderten verknüpft die Autorin mit existenziellen, universelleren Themen: Familie, Erinnerung, Trauer und Liebe.

Die sich vorsichtig anbahnende Liebes­beziehung zwischen Nora und dem Polizisten Jeremy, einem früheren Mitschüler, steht von Beginn an unter den Vorzeichen der besonderen Bedingungen, unter denen «Die Anderen» im heutigen Amerika leben. Die Erinnerung führt Nora unweigerlich zurück in die Schulzeit – und damit in die Zeit der Anfeindungen, denen ihre Familie nach dem 11. September ausgesetzt war, als «das Lokal in Brand gesetzt wurde».

Danach hat mein Dad eine riesige US-Flagge vor dem Diner aufgestellt, wie zum Beweis dafür, dass er zu den Guten gehörte.

Es sind solche Details, mit denen Lalamis Roman vor Augen führt, dass für eingewanderte Menschen andere Standards gelten. Und von den sogenannten Fremden ein uniformer Patriotismus für die neue Nation verlangt wird, während es den sogenannten Einheimischen per Geburts­recht erlaubt ist, zu ihrer Heimat zu stehen, wie sie wollen. Nora denkt einmal:

Ich hatte in dieser Stadt früh gelernt, dass die Brutalität eines Mannes mit Namen Mohammed nur selten in Zweifel gezogen wurde, seine Menschlichkeit dagegen erst bewiesen werden musste.

Bereits in ihrem 2020 erschienenen Buch «Conditional Citizens: On Belonging in America» hat Lalami das Phänomen der «bedingten Staats­bürgerschaft» beschrieben:

Damit meine ich, dass mein Verhältnis zum Staat, das entsteht durch den Kontakt mit seiner Politik oder Begegnungen mit seinen Repräsentantinnen, auf vielfache Weise dadurch beeinflusst wird, dass ich eine Immigrantin bin, eine Frau, eine Araberin, eine Muslimin.

Was Lalami dort am Beispiel ihres eigenen Lebens beschrieb, als sie zum Studium in die USA kam und später zur Staats­bürgerin wurde, ohne je ein Gefühl von vollwertiger Zugehörigkeit zu empfangen, erzählt sie im Roman durch Noras Geschichte. Nora ist zwar in den USA geboren, aber nie zu einer Amerikanerin geworden: «Das Gefühl, anders zu sein, verschwand trotzdem nie ganz.»

Ungeahnte Möglichkeiten oder ein Leben in der Illegalität? Diese Kinder sind in Amerika geboren, aber die Eltern haben keine Aufenthaltsgenehmigung. Matt Black/Magnum Photos/Keystone

Kein Mythos ist die ganze Wahrheit. Jede Nation hat ihre verklärte und vernarbte Erzählung, und kein Land ist frei von Sünde oder Schuld. Doch die Mythologisierung der USA als heiliger Hafen für Geflüchtete, als Alles­retterin der Welt, als Schau­platz eines humanistischen Exzeptionalismus und als Land mit der ältesten funktionierenden Demokratie hielt sich erstaunlich lange unbeschwert im kollektiven Bewusstsein. Auch wenn allerorts zu sehen ist, wie sehr Wahrheit und Mythos auseinanderklaffen.

Nicht erst mit Trump und dessen rassistischem Muslim ban ist deutlich geworden, welche Verheerungen in den USA zur Geschichte der Einwanderung gehören. Barack Obama vor ihm galt bereits als deporter in chief: Die Deportationen eingewanderter Menschen hatten unter ihm einen Höchststand erreicht, der nicht mal von der Trump-Regierung über­stiegen wurde. Und die Biden-Administration steht derzeit vor der Aufgabe, die zahlreichen Änderungen am Migrations­recht rückgängig zu machen, die die Trump-Regierung angerichtet hat.

Gleichwohl stimmt die Mythologisierung der Biden-Regierung hoffnungs­voller. Denn der aktuelle Mythos ist keiner von «America first», sondern einer von der Menschlichkeit. In symbolischer Hinsicht ist dies bereits bedeutungsvoll, wenngleich man sich nicht in falscher Sicherheit wähnen sollte. Die Mythen eines Landes erzählen sich nicht von der Spitze herunter; sie werden auf den Strassen geformt, in Bildungseinrichtungen, kulturellen Institutionen und am Schreibtisch.

Vielleicht sind sie Erinnerungen gleich, und es muss unerlässlich an ihnen gearbeitet und gefeilt werden, mit Beharrlichkeit, Ausdauer, wie im Angesicht einer Bedrohung.

Es ist an der Zeit für neue Mythen über die USA. Schriftstellerinnen wie Lalami, aber auch Menschen, wie sie als Figuren ihren Roman bevölkern, schreiben längst an ihnen.

Zum Buch

Laila Lalami: «Die Anderen». Roman Aus dem Englischen von Michaela Grabinger. Kein & Aber: Zürich 2021. 432 Seiten, ca. 30 Franken.

Zum Autor

Jan Wilm ist Schriftsteller, Übersetzer und Literatur­kritiker. Seine Rezensionen und Essays erscheinen unter anderem im «Volltext», in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» und der «Los Angeles Review of Books». 2019 veröffentlichte er seinen ersten Roman «Winterjahrbuch» im Verlag Schöffling & Co.

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