Und plötzlich all diese Helikopter am Himmel

Warum auch aktuelle Verschwörungs­theorien uralt sind. Woher der Hass kommt. Und wie die Corona-Politik Verschwörungs­glauben befeuert hat. Serie «Eyes Wide Shut», Folge 2.

Von Daniel Ryser, Olivier Würgler (Text) und Matthieu Bourel (Illustration/Animation), 08.01.2021

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Normalerweise finden in der Samsung Hall in Dübendorf Gottes­dienste der Freikirche ICF Zürich statt.

An einem Freitag­abend Ende Oktober haben sich tausend Menschen hier versammelt, um der Premiere von Reto Brennwalds Dokumentar­film «Unerhört!» beizuwohnen. Ein Film, der vorgibt, der Debatte rund um Corona tatsächlich auf den Grund zu gehen, und dabei fast ausschliesslich Stimmen zu Wort kommen lässt, die Corona für höchstens so schlimm halten wie eine Grippe oder für eine Art «Krieg gegen die Menschheit».

Reto Brennwald, einst Journalist beim Schweizer Fernsehen, war selber einer der Redner an jener Kundgebung auf dem Turbinenplatz gewesen. Er war ein paar Minuten vor Andreas Thiel aufgetreten. Wir können uns nicht mehr genau erinnern, was Brennwald an dem Nachmittag alles gesagt hatte, auf jeden Fall hatte er die Kundgebungs­teilnehmer dazu aufgerufen, den Film zu «unterstützen» und dass sie ihn sich doch bitte alle anschauen sollen.

Dem Aufruf scheinen viele gefolgt zu sein.

Zur Serie «Eyes Wide Shut»

Wieso ist Verschwörungs­glaube während der Pandemie plötzlich allgegen­wärtig? Woher kommt er, wie wirkt er, was richtet er an? Zum Auftakt der Serie.

Und obwohl in den Augen vieler Premiere-Teilnehmer in der Schweiz längst eine Diktatur herrscht, bekommt Reto Brennwald die Samsung Hall zur Verfügung gestellt, und so unerhört erscheint die Meinung der Corona-Skeptiker dann doch nicht zu sein: Immerhin haben ranghohe Vertreter von Wirtschaft und Politik, beispiels­weise der ehemalige Corona-Beauftragte des Bundes, Daniel Koch, oder der Direktor des Schweizerischen Gewerbe­verbandes, Hans-Ulrich Bigler, an diesem Abend den Weg nach Dübendorf gefunden, um sich dort von den Verfechtern der freien Meinungs­äusserung während der Podiums­diskussion eine Stunde lang niederbrüllen zu lassen.

Dass ein erheblicher Teil der Anwesenden keine Maske trägt, scheint die Schweizer Stasi-Beamten auch nicht zu stören. Und obwohl ein erheblicher Teil der Anwesenden überzeugt ist, dass man in diesem Land nicht mehr sagen kann, was ist, und dass die etablierten Medien alle Teil einer koordinierten Kampagne sind, um eine Gegen­meinung zu unterdrücken, wie es auf Flug­blättern heisst, wird der Abend immerhin live auf «Blick TV» übertragen, wo die Schreibenden das Geschehen verfolgen, da sich der eine inzwischen mit Covid-19 infiziert hat und deswegen das Haus nicht mehr verlassen darf (und der andere deswegen in Quarantäne sitzt).

Olivia Kühni, die für die Republik vor Ort ist, schreibt als Fazit des Abends, dass die unglaublich aggressive Stimmung sie als Journalistin erschreckt habe: «Manche Menschen wollen nicht reden. Sie wollen nur auf jemanden wütend sein.»

Und wütend sind sie, das zeigt sich, wenn man einen Blick in die unzähligen Telegram-Chats mit Zehntausenden Mitgliedern wirft, in denen sich diese Szene in den vergangenen neun Monaten austauscht.

Es ist so offensichtlich, dass man es kaum glauben kann. In allen Regierungen dieser Welt wurden die gleichen Corona Mechanismen installiert. Die Welt ist in Beuge­haft! Um unsere Freiheit und Grund­rechte wiederzuerlangen müssen wir uns einen genverändernden Impfstoff injizieren lassen und mit unserer Gesundheit bezahlen! Und selbst mit der Impfung wird es keine Normalität mehr geben. Unsere Demokratie wird Tag für Tag abgetragen und durch einen zentralisierten weltweiten Kontroll- und Überwachungs­staat ersetzt. Die globale Schatten­regierung tritt ans Tages­licht. Corona ist die offizielle Geburts­stunde der Neuen Weltordnung!

Telegram-Chat Informations­austauschCH, 27. November 2020, 499 Mitglieder.

LASST EUCH IN KEINEM FALL VON DIESEN SCHWERVERBRECHERN TESTEN, IMPFEN ODER EINSPERREN! Ihr Ziel ist VölkerMord und NWO-Kommunismus!

Telegram-Chat Informations­austauschCH, 27. November 2020.

Annika Brockschmidt überrascht diese immer höher kochende Wut in den Chats der sogenannten Corona-Skeptiker überhaupt nicht.

Die Berliner Historikerin forscht zum Thema Evangelikale, Verschwörungs­theorien und Donald Trump. 2021 wird von ihr im Rowohlt-Verlag ein Buch zum Thema erscheinen.

Im Gespräch sagt sie, mal ganz abgesehen davon, dass man als Frau in der Öffentlichkeit sowieso deutlich mehr Hass­kommentaren ausgesetzt sei als ein Mann, würden «grosse Teile dieser Verschwörungs­ideologien ein ganz massives Hass­potenzial» bergen.

«Die üblichen, quasi harmlosen Vorwürfe lauten, man sei bezahlt von George Soros, der Pharma- oder der Agrar­lobby», sagt Brockschmidt. «Aber bald landet man bei Mord­drohungen und Gewalt­fantasien. Die Heftigkeit steigert sich, je mehr man zu dem Thema publiziert», sagt die Historikerin.

«Jedes Mal, wenn ich einen Artikel zu Trump oder Verschwörungs­glauben publiziere oder ein Interview zum Thema gebe, explodiert Twitter», sagt sie. «Dann ist man zuerst einmal zwei, drei Tage mit Blocken und Melden beschäftigt. Als ich einen Artikel über Verbindungen von Rechts­extremismus, Esoterikern und alternativer Medizin schrieb, schwappte tagelang Hass aus dem Netz über mich drüber. Der Hass hat verschiedene Anknüpfungs­punkte. Entweder sind es radikale Impfgegner, die sagen, dass du von der Pharma bezahlt bist und am nächsten Impfstoff verrecken sollst. Oder du sitzt im selben Boot wie Kinder­schänder, und wenn wir an der Macht sind, dann kommen Leute wie du dran.»

Das wirke auf den ersten Blick erstaunlich, sagt Brockschmidt – so gegensätzlich, weil diese Gruppen bei öffentlichen Auftritten immer sagten, sie wollten ja bloss Frieden und ihre eigene Meinung frei äussern dürfen.

«Dieser extreme Umschwung vom Selbstbild bei vielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist schon auffallend», sagt die Historikerin. «Ich trete hier für etwas ein, was richtig ist und was moralisch gut ist. Und dann auf der anderen Seite dieser extreme Hass, der sich über all jene ergiesst, die eine andere Meinung haben.» Auffallend sei er, dieser Umschwung des Selbst­bildes, aber überhaupt nicht erstaunlich, sagt Brockschmidt. Er sei eigentlich sogar völlig logisch. «Denn er liegt im Weltbild selbst begründet.»

«Wenn wir von extremem Verschwörungs­glauben sprechen, von QAnon-Verschwörungen, wo es um organisierten Kindes­missbrauch geht oder darum, dass Corona eine Verschwörung ist, um die Menschheit zu versklaven, dann ist das letztlich ein Weltbild, wo es nur noch Gut und Böse geben kann», sagt Brockschmidt. «Jemand, der Kritik äussert an diesen Verschwörungs­strukturen, kann ja nur auf der Gegenseite stehen. Graustufen gibt es nicht, und deswegen gibt es auch keine Neutralität. Wenn ich wirklich an eine okkulte Verschwörung glaube, welcher Kinder zum Opfer fallen, dann muss ja jemand, der meinen Verschwörungs­glauben kritisiert, automatisch Teil dieser Sache sein. Dieses Denken schützt mich als Verschwörungs­gläubigen auch davor, mich wirklich mit Kritik an meinem Glauben auseinander­setzen zu müssen.»

Für die Radikalisierung sei das enorm praktisch und hilfreich, sagt Annika Brockschmidt. Denn wenn jede Kritik automatisch bedeute, dass das Gegenüber zu den Bösen zähle, gebe es keine Diskussions­grundlage. Das schütze einen erstens davor, auf Argumente eingehen zu müssen. Zweitens führe das dazu, dass der soziale Zusammen­halt in solchen Gruppen immer weiter wachse.

Aber: Was ist das eigentlich, eine Verschwörungstheorie?


Anruf bei Michael Butter. Der Professor für amerikanische Literatur und Kultur­geschichte an der Universität Tübingen gilt im deutsch­sprachigen Raum als einer der erfahrensten Fachleute im Umgang mit Verschwörungs­theorien. 2018 erschien von ihm im Suhrkamp-Verlag das Buch «Nichts ist, wie es scheint» über die Geschichte des Phänomens.

Eine gute Definition von Verschwörungs­theorien, mit der er selbst arbeite, stamme vom New Yorker Politik­wissenschaftler Michael Barkun, sagt Butter.

Barkun sage, Verschwörungs­theorien zeichneten sich durch drei Merkmale aus. «Erstens: Nichts geschieht durch Zufall. Alles wird geplant von einer Gruppe. Zweitens: Nichts ist so, wie es scheint. Man muss immer hinter die Kulissen blicken, um zu erkennen, wer wirklich die Strippen zieht. Drittens: Wenn man das mal getan hat, erkennt man, dass alles miteinander verbunden ist. Dass es Verbindungen gibt zwischen Personen, Ereignissen, Institutionen, die man sonst niemals für möglich gehalten hätte und die erst Sinn ergeben, wenn man eine Verschwörung annimmt.»

Heute würde er von «Super-Verschwörungs­theorien» sprechen, sagt Butter, wo verschiedene Szenarien – Illuminaten, die Anschläge vom 11. September 2001, die jüdische Welt­verschwörung – zu einem grossen Gedanken­gebäude verwoben würden «und wo letztlich auch die Corona-Pandemie nur zum letzten Kapitel einer ohnehin schon bestehenden Verschwörungs­erzählung wird».

Das bedeutet, sagt Butter, wenn du an den Plan einer dunklen Elite glaubst, die das System stürzen und eine neue Wirtschafts­ordnung auf die Beine stellen will, dann siehst du die Corona-Pandemie-Massnahme als Massnahme, diesen Plan endlich zu verwirklichen.

Wenn du glaubst, es gibt ein Komplott, das Bargeld abzuschaffen, dann siehst du auch einen Zusammen­hang zu Corona.

Und plötzlich all diese Helikopter am Himmel.

Das Gleiche, sagt Butter, gelte für die Impf- und WHO-Verschwörungs­theorien, die es ja auch schon länger gegeben habe: Corona als das finale Mittel, die Menschen einer Zwangs­impfung zu unterziehen und sie zu unterwerfen.

Man sehe zudem, wie sich bei den Verschwörungs­theorien rund um das Corona­virus Muster wiederholten, sagt Michael Butter. «Zum Beispiel die Annahme, dass es das Virus gar nicht gibt oder dass es ungefährlich sei. Das kennen wir bereits von Aids-Verschwörungs­theorien. Und daran sieht man auch, wie gefährlich solch medizinische Verschwörungs­theorien sein können. Wenn man medizinisches Wissen leugnet, es als Teil eines Komplotts abtut, besteht die grosse Chance, dass man sich selbst und andere in Gefahr bringt, vielleicht ohne es zu wollen. Bei den Aids-Verschwörungs­theorien kennen wir Fälle von Menschen, die das geleugnet haben und nicht daran geglaubt haben, dass es dieses Virus gibt, sich nicht geschützt haben und dann sich und andere infiziert haben. Dieses Muster wiederholt sich bei Corona eins zu eins.»


Eine Nation im Informations­chaos. Angst einflössende Meldungen von mutierten Corona­viren, die von Nerzen zurück auf die Menschen springen.

Masken nützen nichts. Dann: landes­weite Masken­pflicht. Dann stehen die Spitäler kurz vor dem Kollaps, dann stehen sie wieder halb leer und kurz vor dem Konkurs. SP-Bundesrat Alain Berset warnt, es sei fünf vor zwölf. SVP-Bundesrat Ueli Maurer warnt vor Panik­mache. Und kurz darauf beginnen in der Schweiz während Wochen plötzlich hundert Menschen täglich am Virus zu sterben. Der Bundesrat, ein Zyniker im Namen der Wirtschaft?

Die Kritik an der Wissenschaft wird immer lauter und nervöser: Warum sagen die mal dies, mal das? Warum können die nicht einfach sagen, was Sache ist? Warum hört das alles nicht einfach sofort auf?

Dazu kommt: Kritiker wie Befürworterinnen der Corona-Massnahmen werfen mit Statistiken um sich, und das mit einer absoluten Gewissheit, recht zu haben. In den sozialen Netzwerken tummeln sich plötzlich Hundert­tausende Hobbyvirologen, und sogar als halbwegs informierter Mensch verliert man irgendwann die Übersicht.

Wir rufen eine Frau an, die sich in Zürich fast ihr ganzes Leben lang mit solchen Fragen beschäftigt hat: Helga Nowotny, emeritierte ETH-Professorin für Wissenschafts­philosophie und Wissenschaftsforschung.

«Wissenschaft ist organisierter Skeptizismus. Fragen und Zweifel sind wichtig», sagt Nowotny. «Wissenschaft kann sehr gut mit Ungewissheit umgehen. Politik und Gesellschaft hingegen verlangen nach absoluten Gewissheiten.»

Wir würden uns inmitten eines wissenschaftlichen Lern­prozesses befinden, und das komme viel zu wenig rüber in der Gesellschaft, sagt die Wienerin. Noch vor einem Jahr habe man nichts über das Virus gewusst, da Sars-CoV-2 völlig neu gewesen sei. Die Wissenschaft habe es geschafft, innerhalb eines Jahres mehrere Impfstoffe zu entwickeln. Das sei historisch einmalig und setze neue Massstäbe für die Entwicklung zukünftiger Impfstoffe für andere Krankheiten. Die Wissenschaft habe in kurzer Zeit grosse Fortschritte gemacht, die Politik aber schaffe es nicht, diesen Prozess für die Öffentlichkeit zu übersetzen.

«Nehmen Sie die Debatte um die Masken», sagt Nowotny.

Nützen sie? Und wie fest nützen sie? Pauschale Aussagen seien in der Wissenschaft mit Vorsicht zu geniessen. «Aus wissenschaftlicher Sicht kommt es drauf an: Was ist es für eine Maske? Und unter welchen Bedingungen wird sie getragen? Wie infiziert ist jemand? Bin ich draussen oder drinnen? Wie lange und mit wem? All diese Fragen muss die Wissenschaft berücksichtigen, und das braucht Zeit.»

Die Bevölkerung wolle wissen: Maske nützt oder nützt nicht. Und die Politik werde angetrieben durch solche Erwartungen aus der Bevölkerung: «Sagt uns, welche Massnahmen uns retten können!» Aber die Politik müsste eigentlich immer wieder betonen, dass es keine absoluten Sicherheiten gebe, sagt Nowotny, aber dass dennoch Fortschritte gemacht würden, und dass es helfe, wenn man gewisse Massnahmen befolge und sie von der ganzen Gesellschaft mitgetragen würden. «Das ist keine besonders sexy Botschaft, welche die Politiker rüberbringen müssten, aber es wäre ehrlich», sagt die emeritierte ETH-Professorin.

«Es bräuchte eine langfristige Sicht­weise. Aber die meisten Regierungen haben versagt, eine solche Sichtweise zu stärken», sagt Nowotny. «Das hat zur Verunsicherung beigetragen, die jetzt herrscht. Die Leute werden mit sehr vielen Informationen aus den sozialen Medien gefüttert. Sie nehmen diese Nahrung bereitwillig auf. Und dann retten sich die Menschen aus der entstandenen Verwirrung und Verunsicherung, indem sie sich ihre eigenen Theorien zusammen­bauen oder diejenige übernehmen, die ihnen in den Social-Media-Blasen, in denen sie verkehren, präsentiert werden.»

«Die Leute suchen letztlich immer nach einem geschlossenen Bild, wo alles in einer konsistenten Sichtweise zusammen­hängt», sagt Nowotny. «Das befriedigt offenbar auch ein tiefes psychologisches Bedürfnis: Ich will wissen, wie die Dinge zusammen­hängen. Und das kann ich in der heutigen Welt, die so komplex und global geworden ist, nur mit starken Vereinfachungen. Die Liefer­ketten, die Finanz­ströme: Wie bringe ich das alles unter ein Bild, mit dem ich leben kann? Ich muss ganz stark vereinfachen. Ich muss alle Komplexität zur Seite schieben und für mich konsistente Verbindungen herstellen, und dann lande ich bei dem, was wir heute an Verschwörungs­theorien haben.»

Die moderne Natur­wissenschaft sei nicht einmal vierhundert Jahre alt. Dank der Aufklärung habe man zwar heute ein wissenschaftliches Weltbild, das sich wesentlich von früheren Welt­bildern unterscheide, vom Aberglauben zum Beispiel, vom magischen Denken. «Aber jetzt, in dieser Krise, zeigt sich auch, dass dieses wissenschaftlich-kritische Denken viel weniger in der Bevölkerung verankert ist als angenommen», sagt Nowotny.

Wir fragen die Wissenschafts­forscherin, ob die Gefahr bestehe, dass wir wieder von einem wissenschaftlichen Weltbild abrückten, und was das für die Gesellschaft bedeuten würde. «Schauen Sie doch mal», antwortet sie. «Wenn der Präsident der Vereinigten Staaten den Leuten sagt, dass es sie vor Covid-19 schützt, wenn sie Bleichmittel gurgeln, dann zeigt ihnen das doch bereits deutlich, wo wir dann landen werden: in einem vorwissenschaftlichen Weltbild. Beim Aberglauben.»

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