Welche Partei sind Sie, wenn Sie Partei sind?

Sagen Sie dem Fragetool, wie Sie sich in den Abstimmungen der letzten vier Jahre entschieden haben. Und das Tool sagt Ihnen, welcher Partei Sie inhaltlich am nächsten stehen.

Von Elia Blülle, Pascal Scheiwiler (Redaktion), Andreas Moor (Umsetzung) und Niels Blaesi (Illustrationen), 27.09.2019

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Seit den letzten Wahlen vor vier Jahren stritten wir über die Zukunft von Radio und Fernsehen. Wir debattierten über ein bedingungs­loses Grund­einkommen. Und wir wurden im vergangenen Herbst alle zu Experten in der Frage, ob eine Kuh bei der Enthornung Schmerzen empfindet oder nicht.

Bald wählt die Schweiz ein neues Parlament, die heisse Phase des Wahl­kampfs läuft. Die Parteien werben mit knalligen Slogans um Ihre Stimme. Und Sie fragen sich vielleicht: Welche der Parteien passt am besten zu mir?

Hier kommt diese Wahlhilfe der Republik ins Spiel. Wir drehen die Uhr vier Jahre zurück – und beginnen nochmals von vorne. Klicken Sie sich durch die 32 Abstimmungs­vorlagen der letzten Legislatur. Und entscheiden Sie sich: Ja oder Nein zur Durchsetzungs­initiative? Zur zweiten Gotthardröhre? Zum Grund­einkommen? Zur Zersiedelungs­initiative? Und wo enthalten Sie sich?

Wenn Sie alle 32 Entscheidungen getroffen haben, sagt Ihnen das Republik-Tool, mit welcher Partei Sie die grösste inhaltliche Übereinstimmung haben.

Zur Methode

Für gewöhnlich erlassen Parteien vor einer Volks­abstimmung eine Parole. Damit informieren sie ihre Mitglieder und die Bevölkerung, welche Position am besten mit ihrem Partei­programm übereinstimmt. In Ausnahme­fällen beschliessen sie Stimm­freigabe. Die Gesamtzahl der Partei­parolen ergibt ein klares Bild, anhand dessen sich die Positionierung einer Partei innerhalb der Legislatur bestimmen lässt. Für den Selbsttest wurden die Daten von Swissvotes verwendet, einer Datenplattform der Universität Bern. Das Schluss­resultat zeigt an, in wie vielen Fällen Ihre Entscheidung mit der Partei­parole der jeweiligen Partei übereinstimmt.

Sie haben in diesem Artikel viele Worte gelesen, aber die wichtigsten drei fehlten. Seit je beruht jede funktionierende Gemeinschaft auf diesen drei Worten. Liebende sagen sie zueinander. Gute Politiker sagen sie ihren Wählern, gute Priester ihrer Gemeinde, gute Eltern ihrem Kind. Sie lauten: Fürchte dich nicht! – Wir von der Republik glauben, dass auch im Journalismus gilt, was Franklin D. Roosevelt einst zur Politik sagte: «Wir haben nichts zu fürchten als die Furcht selbst.»

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