Sie sind nicht hier, um zu bleiben

Woher kommen die Menschen, für die Lesbos zu einem temporären Zuhause wurde, und wohin wollen sie? Acht von ihnen erzählen von ihrer Reise, ihren Ängsten und ihren Träumen.

Aufgezeichnet von Franziska Grillmeier, Bilder von Christian Grund, 16.03.2019

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Das EU-Türkei-Abkommen hat die Migration über die Ägäis nach Europa begrenzt. Doch in den Camps auf der Insel Lesbos, in denen Flüchtlinge auf ihre Weiterreise warten, herrschen prekäre Bedingungen. Lesen Sie dazu die Reportage, die den Hintergrund zu der Situation der hier porträtierten Personen liefert.

«Ich werde nie vergessen, wie ich mich hier zum ersten Mal schminkte.»
Ovileya, 22, aus Bangladesch

Ovileya ist seit fast drei Jahren auf Lesbos. Der erste Asylantrag wurde abgelehnt, vor einem Jahr erhielt sie doch Asyl. Sie arbeitet als Wäscherin in einem Restaurant in Mytilini. Sie wartet auf den richtigen Moment, um die Insel zu verlassen. Ihr grösster Wunsch: eine Geschlechtsangleichung in Thailand.

«Ich wusste schon früh, dass ich eine Frau bin. Doch ich wurde als Mann geboren.

Als ich das erste Mal in die Schule kam, wusste ich, dass ich anders bin. Mit sechzehn wurde ich von zwei Mitschülern vergewaltigt. Nachdem ich zum zweiten Mal vergewaltigt worden war, wollte ich mich umbringen. Meine Familie und mein Umfeld sagten mir, ich sei selbst schuld. Ich solle mich wie ein Mann verhalten. Wie soll das gehen? Mein Leben fühlt sich an, als sollte ich einen Handschuh tragen, der einfach nicht passt.

Mit siebzehn verliebte ich mich das erste Mal in einen Mann: Usman aus Pakistan. Wir lernten uns über Facebook kennen. Auch er wurde wegen seiner Sexualität verfolgt.

Damals wusste ich nicht, was LGBTQ+ heisst. Oder dass es noch mehr Menschen wie Usman und mich gibt. Wir hatten gehört, dass Menschen in Europa für uns offener seien. Usman informierte sich über Fluchtrouten. Ein Jahr später brachen wir getrennt voneinander auf.

Ich erinnere mich nur noch an lange Autofahrten durch Indien, meistens nachts, versteckt in Lastwagen. Manchmal mussten wir zu Fuss über eine Grenze. Erst als ich in der Türkei ankam, wusste ich, wo ich bin.

Nach einem Jahr auf der Flucht und ohne Kontakt zu Usman kam ich vier Monate nach ihm auf Lesbos an. Als wir uns zum ersten Mal in Moria sahen, haben wir kein Wort herausgebracht. Nur geweint.

Bei meinem ersten Interview habe ich den Behörden nichts von meiner Homosexualität erzählt. In Moria gab es damals ständig Schlägereien, viele Unterkünfte und Zelte brannten, weil die Leute nicht wussten, wie sie sich warm halten sollten. Die Stimmung war sehr aggressiv. Wir wurden ständig belästigt.

Ich werden den Tag nie vergessen, als ich mich auf der Insel zum ersten Mal schminkte. Heute, drei Jahre später, habe ich meine Hormon­behandlung angefangen. Doch angekommen bin ich erst, wenn ich mich für die Rechte von LGBTQ+ einsetzen kann.»

«Ich will, dass mir jemand zuhört.»
Abu Saimaneh, 21, aus Bangladesch

Als Abu Saimaneh auf Lesbos ankam, war drei Tage vorher das EU-Türkei-Abkommen in Kraft getreten. Sein Asylantrag wurde zweimal abgelehnt. Seither versteckt er sich. Ausser seinem Handy besitzt er nichts mehr.

«Als vor dreieinhalb Jahren unser Haus brannte, sagte mir mein Vater, ich solle fliehen. Da war ich siebzehn. Ein paar Monate später sprach mein Vater mit ein paar Männern. Sie sollten mich nach Europa bringen. Er sagte, als Minderjähriger hätte ich mehr Chancen als mein Bruder.

Mein Bruder war wie mein Vater Abgeordneter der oppositionellen Nationalistischen Partei. Kurz vor meiner Flucht wurde er getötet. Seine Todesurkunde nahm ich bis in die Türkei mit. Auf der Überfahrt nach Lesbos verlor ich meinen Rucksack. Schlepper übergaben mir an der türkischen Küste das Steuer, und ich fuhr mit rund sechzig Menschen stur auf die Insel zu. Das war vor drei Jahren.

Ich hatte zwei Interviews mit Asylbehörden. Zwei Absagen. In Griechenland gelten Menschen aus Bangladesch nicht als besonders schutzbedürftig. Seither verstecke ich mich auf der Insel. In den Olivenhainen oder bei Freunden in der Hafenstadt.

Ich fürchte mich vor der Türkei. Schicken sie mich dorthin, werde ich wieder nach Bangladesch abgeschoben. Dort wartet der Tod auf mich.

Ich will nicht illegal über die Grenze weiter. Ich will, dass mir jemand zuhört. Ich will mich nicht mehr verstecken.

Von meinem Vater habe ich schon lange nichts mehr gehört.»

«Ich versuche, nicht auf das Meer zu schauen.»
Hellen*, 24, aus Äthiopien
Franziska Grillmeister

Die ehemalige Langstreckenläuferin und Wirtschaftsstudentin Hellen ist seit zweieinhalb Jahren auf der Insel – ohne Entscheid zu ihrem Asylprozess. Sie lebt seit kurzem in einem Frauenhaus in der Hafenstadt Mytilini. Zuvor war sie zwei Jahre lang in einem Container im Auffanglager von Moria untergebracht.

«Vor vier Jahren führte ich an meiner Universität in Äthiopien Studenten­proteste an. Damals waren wir Tausende, die gegen die Diktatur demonstrierten. Jeden Tag erhöhte die Regierung den Druck auf uns. Eines Tages erschoss die Polizei meinen besten Freund in einem der Hörsäle – vor meinen Augen. Er hatte Bauingenieur­wesen im zweiten Semester studiert. Ich stand kurz vor dem Abschluss des Wirtschafts­bachelors. In Äthiopien kannst du nicht über Politik sprechen wie hier in Europa: Ein falscher Satz am Morgen, und du existierst am Abend nicht mehr.

Obwohl wir einen neuen Präsidenten haben, sind die meisten Untergrund­gefängnisse noch immer in der Hand der Milizen. Der neue Präsident weiss gar nicht, wo die Gefangenen alle sind.

Ich war zweimal im Gefängnis. Die Soldaten folterten mich, manchmal wollten sie auch sexuelle Gefälligkeiten. Als ich das zweite Mal aus dem Gefängnis kam und trotzdem wieder zurück an die Uni ging, gingen die Soldaten jede Woche bei meinen Eltern vorbei. Sie warnten sie, mir würde Schlimmes widerfahren, wenn ich weiter an Demonstrationen teilnähme.

Meine Eltern hatten keine Ahnung, was im Land gerade los war. Trotzdem verstand meine Mutter, dass ich floh. Sie gab mir unsere älteste Familienbibel mit. Auf Aramäisch. Ich habe sie auf der Überfahrt nach Lesbos im Wasser verloren.

Auf dem Schlauchboot hatte ich Angst wie nie auf der Flucht. Menschen drängten sich, prügelten sich. Ich dachte, wir gehen unter.

Gehe ich morgens aus dem Haus, versuche ich, nicht auf das Meer zu schauen. Ich gehe in der Einkaufs­strasse und nicht am Hafen spazieren. Kommt aus dem Duschkopf zu viel Wasser aufs Mal, bekomme ich Panik.

Seit mehr als zwei Jahren warte ich hier auf eine Entscheidung. Mir ist es egal, ob ich in einem dünnen Zelt lebe oder in einem Haus. Ob ich Geld habe oder nicht. Ich will endlich unabhängig sein. Ich bin keine Rentnerin, die unterstützt werden muss. Ich will für die Miete in meinem Zuhause selbst aufkommen.»

* Hellen wollte nicht erkannt werden.


«Bei unserer Überfahrt kenterte das Boot.»
Pari, 68, aus Afghanistan

Die Bäuerin Pari ist seit einem Jahr auf der Insel. Sie und ihre Familie schlugen ihr Zelt in den Olivenbaum­feldern auf, weil im Lager kein Platz war. Am meisten vermisst sie, ihr eigenes Essen kochen zu können. Heute würde sie nicht noch einmal nach Europa fliehen.

«Ich bin eine Bäuerin. Auf unserem Hof in der Nähe von Kabul kümmerte ich mich mit meinem Mann um die Kühe und Schafe. Dann kam der Krieg: Die Soldaten der Sowjetunion zerstörten bei einem Angriff den Hof. Sie erschossen meinen Mann vor meinen Augen. Mein Sohn war damals sechs Jahre alt.

Ich baute einen Teil des Hofes wieder auf. Aber dann brannten die Taliban alles nieder. Heute sehe ich in Afghanistan nur mehr den Tod. Ich habe eine Halskette mitgenommen. Mehr nicht.

Über die Grenze in die Türkei mussten wir rennen, in der Nacht. Dabei ist meine Schwieger­tochter gestolpert und hat sich das Bein gebrochen. Es ist noch immer nicht verheilt. Ich hatte Angst auf der Flucht. Als alte Frau kann ich nicht mehr rennen.

Bei unserer ersten Überfahrt im Schlauchboot kenterte das Boot, und wir mussten die türkische Küstenwache anrufen. Die zog uns aus dem Wasser und brachte uns in ein türkisches Camp. Erst einen Monat später schafften wir es nach Lesbos.

Seit einem Jahr leben wir hier in unserem selbst gebauten Zelt. Was mir am meisten abgeht, ist die Möglichkeit, selbst zu kochen. Einfach mein eigenes Essen zuzubereiten. Doch im Olivenfeld gibt es nur selten Elektrizität. Jetzt im Winter sitzen wir ab 17 Uhr im Zelt, und keiner traut sich mehr raus ins Dunkel.

Wir sind gekommen, um in Sicherheit zu leben und gesund werden zu können. Bisher bekamen wir nur Paracetamol verschrieben.»


«Frauen haben es besonders schwer im Camp.»
Varsaheh, 40, aus Afghanistan

Varsaheh ist die Tochter von Pari. Sie wohnt mit drei Kindern in einem Zeltverschlag neben dem Zelt ihrer Mutter. Ihre Socken stecken in Flipflops.

«Mein Mann wurde bei einem Selbstmord­attentat in Kabul schwer verletzt: Danach konnte er vom Kopf abwärts keinen Muskel mehr bewegen. Vier Jahre lang backte ich tagsüber Brot in einer Bäckerei, um die Familie durchzubringen, und kümmerte mich um meinen Mann und die Kinder. Die Brüder meines Ehemanns machten mir das Leben schwer, liessen meine Kinder nicht zur Schule gehen. Zwei meiner Töchter wurden minderjährig verheiratet. Nachdem mein Ehemann gestorben war, wollte ich nur noch meine Kinder in Sicherheit bringen und fliehen.

Seit über einem Jahr wohne ich mit meinen Töchtern in einem Zelt. Meine Mutter und mein Bruder sind im Zelt nebenan.

Ich stehe hier gefühlt den ganzen Tag an der Essens­ausgabe an. Um zweimal Essen zu holen, brauche ich etwa sechs Stunden. Frauen haben es besonders schwer im Camp. Beim Gedränge in der Essens­ausgabe werden wir oft belästigt.

Alles ist ungewiss, niemand hat genaue Informationen. Ich weiss nicht einmal, wen ich zu meinem Verfahren fragen soll.

Manchmal wird es ruhig im Camp. Dann gehe ich ins Zelt und höre mir meine Lieblings­sängerin aus Herat an. Das hilft mir, um vor meiner Mutter stark zu sein. Ich will nicht, dass sie meine Verzweiflung spürt.»


«Wir werden nicht ewig in diesem Zelt sitzen.»
Markhan, 30, aus Afghanistan

Markhan ist vor vier Monaten angekommen. Er ist sich sicher, dass es bald weitergeht. Das blaue Seiden­hemd hat ihm seine Mutter in Afghanistan vor der Flucht genäht. Damit er bei der Ankunft in Europa anständig aussieht.

«Ich arbeitete im Iran auf dem Bau, wie die meisten Afghanen dort. Sieben Jahre lebte ich im Iran, aber ich konnte meine Familie nicht holen. Nicht einmal eine SIM-Karte für mein Handy konnte ich beantragen. Im Iran sind Afghanen Menschen zweiter Klasse. Ein Haus zu mieten oder zu bauen, ist nur selten erlaubt. Eine Kranken­versicherung gibt es nicht, obwohl wir die schwerste Arbeit verrichten.

Für meine Familie war die Situation gefährlich. Mein Onkel leitete eine Menschenrechts­organisation. Eines Tages kamen Kämpfer der Taliban und brachten ihn um. Dann entführten sie den Ehemann meiner Schwester. Sie wollten Lösegeld. Wir organisierten das Geld, mein Schwager kam frei, und wir flohen.

Wir waren so glücklich, als wir an der griechischen Küste landeten. Neben meiner Frau und mir sassen 22 Menschen im Schlauchboot. Wir schaufelten das Wasser mit unseren Händen aus dem Boot. Ich glaubte schon fast nicht mehr, dass wir es schaffen würden. Um sechs Uhr morgens erreichten wir Lesbos. Das war vor vier Monaten. Meine Eltern und meine Geschwister kamen nach uns.

Die Behörden sagten uns, es gebe keine Zelte mehr und der Platz in Moria sei knapp. Darum steht unser Zelt im Olivenfeld. Die Behörden gaben uns Planen. Schnüre, Haken und Wolle für den Boden habe ich gekauft und das Zelt selber aufgebaut.

In den letzten Wochen regnete es jede Nacht. Wenn das Wasser ins Zelt läuft, vermisse ich Afghanistan am meisten. Die Berge, meine Freunde und die Farben. Mit meiner Taschen­lampe bleibe ich wach, um das Zelt zu schützen. Letzte Woche kaufte ich ein Verlängerungs­kabel, eine Lampe und eine Uhr für meine Frau. Einen Tag später war alles weg. Jemand kam ins Zelt und klaute alles. Seitdem schlafe ich nur noch tagsüber.

Europa hat in der Hand, ob ich leben kann oder sterben muss. Schicken sie mich zurück nach Afghanistan, überlebe ich nicht lange. Ich vertraue auf die Zukunft. Wir werden nicht ewig in diesem Zelt sitzen.»


«Ich will in Schweden Lehrerin werden.»
Fatima, 8, aus Afghanistan

Fatima ist mit ihrer Familie aus dem Iran geflohen. Sie ist seit vier Monaten im Camp. Die Jungs im Camp nennen sie «Flieger», weil sie so schnell laufen kann.

«Wir waren immer viel unterwegs. Von Afghanistan in den Iran. Vom Iran nach Griechenland. Am meisten vermisse ich meine Klassenkameraden im Iran. Hier gibt es keine Schule.

Morgens wasche ich als Erstes mein Gesicht. Danach spiele ich mit den Nachbarskindern Vater, Mutter, Kind. Wir empfangen Gäste, kochen für sie, bringen unsere Kinder ins Bett. Woher all die Kinder kommen, weiss ich nicht.

Bei Regen bleibe ich im Zelt. Manchmal tagelang. Früher hatte ich keine Angst vor Gewittern. Das Donnern war weiter weg als hier. Mein Hula-Hoop-Reifen ist das Wertvollste, was ich besitze. Meine Eltern haben ihn mir zu Weihnachten geschenkt.

Ich will weiter nach Schweden reisen. Dort lebt meine Grossmutter seit ein paar Jahren. Aber um ehrlich zu sein, weiss ich gar nicht, wie ich mir Schweden vorstellen soll. Dort will ich Lehrerin werden. Ich will anderen etwas beibringen.»


«Solche Zustände habe ich in keinem anderen Lager erlebt.»
Joyce, 37, aus Holland

Seit drei Monaten leitet die holländische Ärztin Joyce die Feldklinik für Kinder, Jugendliche und Frauen vor dem Lager von Moria. Es ist ihre erste Mission in Europa. Davor war sie im Südsudan, im Irak und in Äthiopien.

«Im Südsudan dachte ich, schlimmer kann es in Griechenland ja nicht werden. Und tatsächlich wohne ich hier seit drei Monaten in einer schönen Hafenstadt und gehe am Wochenende in die Restaurants und Bars am Hafen. Richtig schön ist es dort. Aber dann komme ich morgens nach Moria und schaue nach, ob die Menschen die Eiseskälte der Nacht überlebt haben.

So eine Situation mitten in Europa – das ist für mich unverständlich.

Hier herrschen Zustände, wie ich sie noch in keinem anderen Lager erlebt habe. Jeden Tag stehen die Menschen stundenlang in einem vergitterten Korridor für Essen an. Wir verarzten Kinder, die sich den Arm gebrochen haben, weil sie gegen die Gitterstäbe gedrückt wurden. Ich verstehe nicht, warum man nicht einfach zwei Reihen mehr aufmacht.

Als Organisation können wir von Médecins Sans Frontières wenig gegen diese Zustände machen. Wir sind für die medizinische Hilfe hier. Für den Rest ist das griechische Militär und die europäischen Behörden zuständig.

Im Moment ist mehr als die Hälfte des Camps mit Milbenkrätze infiziert. Es braucht warmes Wasser, damit die Menschen sich und ihre Kleider auch im Winter waschen können. Bringt eine Mutter in Moria ein Kind zur Welt, geht es nach vier Tagen zurück ins Zelt. Auch im Winter.

Kinder haben Atemwegs­probleme, weil sie in den Zelten Rauch einatmen. Viele haben zudem Albträume oder sind Bettnässer. Wir versuchen, in Gruppen­therapien mit ihnen zu arbeiten.

Im Südsudan konnte ich verstehen, dass die Ressourcen knapp waren. Aber ich sitze hier in einem Behandlungs­container in Europa. Während Politiker darüber streiten, wer wen aufnimmt, geht den Menschen hier das Licht aus.»

Zur Autorin

Franziska Grillmeier lebt auf der Insel Lesbos. In ihren Reportagen fokussiert sie meistens auf das Leben einzelner Menschen. Ihre Geschichten handeln oft von kulturellem Widerstand, Gesundheits­versorgung in Konflikt­regionen und den Folgen von Vertreibung. Sie schreibt für deutschsprachige Wochen­zeitungen und Magazine.

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