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Werden die Republik-Mitarbeiterinnen auch weiterhin so viel Grund zur Fröhlichkeit haben? Am Montag sprachen Brigitte Hürlimann, Adrienne Fichter und Daniel Binswanger mit Roger de Weck (links) im Kosmos über ihre Arbeit und über die Zukunft. Nick Lobeck

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Schön, sind Sie hier. Eine aufregende Woche liegt hinter uns. Am Montag stellte sich die Crew der Republik an einem öffentlichen Anlass Ihren Fragen. Und wer wollte, konnte sich höchst­persönlich in den Verleger­sessel setzen – und Zukunfts­szenarien durchspielen. Wann schreibt Ihre Republik Gewinn? Oder geht sie pleite? Probieren Sie es aus!

Was wir heute für Sie haben:

  • Die Proteste der gilets jaunes in Frankreich reissen nicht ab. Was spielt sich da tatsächlich ab? Die Vorboten einer Revolution? Der Aufstand eines rechts­populistischen Mobs? Daniel Binswanger hat in Paris drei der einfluss­reichsten französischen Intellektuellen getroffen, um den Ausnahme­zustand besser zu verstehen. Wie sich Didier Eribon, Edouard Louis und Geoffroy de Lagasnerie die Proteste erklären – und warum sie sich teilweise sogar daran beteiligen, lesen Sie heute im ersten Teil des Gesprächs: «Die Herrschenden haben Angst – und das ist wundervoll».

  • Die neue samstägliche Diaschau von Dominic Nahr nimmt Sie heute mit nach Fukushima, in ein Fundbüro, wo Gegenstände lagern, die Menschen 2011 im Tsunami verloren haben: Unterwegs mit Nahr.

  • Abonnenten springen ab, Werbe­umsätze brechen ein, Redaktionen werden geschlossen, kaputtgespart. Es muss etwas geschehen, um den Journalismus in die Zukunft zu retten. Gern auch das Falsche, wenn es dem Profit dient, sagen sich die Schweizer Verleger – und fordern hundert Millionen Franken staatliche Förderung. Aber wollen wir wirklich eine Medien­konzentrations­subventionierung? Lesen Sie Daniel Binswangers Wochen­kolumne: «Verleger ohne falsche Scham».

Und damit zum Rückblick auf das Beste der Woche:

Die EU solle nicht dauernd schlechtgemacht werden, sagte GLP-Nationalrätin Tiana Angelina Moser im Gespräch «An der Bar».
  • Tiana Angelina Moser, die Fraktions­präsidentin der Grün­liberalen, wirft sich mit ihrer Partei für das Rahmen­abkommen in die Schlacht – und kritisiert das EU-Bashing der vier Bundesrats­parteien. Selbst die SP rede heute von «fremden Richtern», kritisiert Moser. Treffen Sie die Nationalrätin in unserem Videoformat mit Roger de Weck «An der Bar».

Nadine Redlich
  • Kein Beitrag in der jüngeren Geschichte der Republik hat so heftige Reaktionen ausgelöst wie der Selbstversuch unserer Autorin Solmaz Khorsand, in den patriarchalen Boys Club einzudringen – falls Sie unerschrocken sind, hier lang: «Mit Gleitgel gegen das Patriarchat».

Der Berner Rapper Nativ stellt Gewohnheiten im Rap auf den Kopf. Diana Pfammatter
  • Schon als kleiner Bub sass Thierry Gnahoré freitagabends neben der Mutter auf dem Sofa und versuchte in der «Arena» herauszufinden, wer die Guten und wer die Bösen sind. Heute gehört der Berner Rapper Nativ zu den dringlichsten Stimmen des Schweizer Hip-Hop. Lesen Sie sein Porträt hier: «Willkommen in der Scheinwelt».
    Alle weiteren Beiträge aus dem Feuilleton finden Sie übrigens hier.

FDP-Ständerat Andrea Caroni will den problemfreien Drogenkonsum ermöglichen. Florian Kalotay

Wir freuen uns darauf, Sie nächste Woche wieder begrüssen zu dürfen – dann feiert die Republik ihren ersten Geburtstag.

Herzlich!

Ihre Crew der Republik

www.republik.ch

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