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Weltrettung, nächster Anlauf

Der Zürcher Philosophieprofessor Michael Hampe plädiert für eine «dritte Aufklärung». Im Interview erklärt er, was er darunter versteht, welches die ersten beiden Aufklärungen waren, was ihr Kardinalfehler war. Und er spricht über gefährliche Erkenntnis, das Problem Donald Trump – und das PR-Problem der Aufklärung selbst.

Ein Interview von Daniel Graf, 04.01.2019

Herr Hampe, Sie fordern in Ihrem neuen Buch eine «dritte Aufklärung». Was waren denn die erste und zweite Aufklärung?
Also durchgezählt habe nicht ich selbst, sondern der amerikanische Philosoph Hilary Putnam. Und die beiden ersten Aufklärungen – die erste war für Putnam zunächst die sokratische Aufklärung in der Antike: Mit ihr wurde zur Lösung von Problemen strategisch umgestellt – von Gewalt­verhältnissen auf Argumente und Sport. Es entstehen Stadien für den Wettkampf und Marktplätze, auf denen diskutiert wird, bevor man abstimmt.

Weil Gewalt als Lösungsstrategie den Nachteil hat, irreversibel zu sein?
Genau. Wenn man körperlich beschädigt wird, kann man das nicht mehr rückgängig machen, auch der Sieger des Kampfes nicht, wenn er später einsehen sollte, er hat sich geirrt.

Michael Hampe.
«Aufklärung ist keine europäische Veranstaltung.»

Und die zweite Aufklärung?
Das ist die in Europa bekannteste, der Prozess zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert, den wir mit dem Wort Aufklärung vor allem verbinden. Also die wissenschaftliche Revolution, wo die Entdeckung der Naturgesetze zu einer Emanzipation des Menschen aus Naturzwängen geführt hat. Hier entsteht das Bewusstsein dafür, dass Wissen durch Experiment und Nachweis gerechtfertigt werden muss, nicht allein durch Autoritäten. Der politische Arm dieser zweiten Aufklärung sind die Formulierung der Menschenrechte und die Etablierung der Gewaltenteilung, also die Möglichkeit, dass jeder Untertan eines Staates diejenigen, die ihn regieren, verklagen kann, vor einem unabhängigen Gericht.

Das klingt in der Theorie ausgezeichnet. Aber irgendetwas scheint schiefgelaufen zu sein – sonst würden Sie keinen dritten Anlauf fordern.
Etwas zugespitzt: Die zweite Aufklärung und ihre Erben waren eben selbst nicht aufgeklärt – und wir sind es in gewisser Weise bis heute nicht. Und zwar, weil falsche Vorstellungen von Geschichte herrschen.

Das müssen Sie erklären.
Mit Hegel und Marx wird die Idee populär, dass da ein notwendiger Geschichtsprozess abläuft, hin zu einer immer gerechteren Welt mit immer mehr angehäufter Erkenntnis. Das extremste Paradoxon, das sich daraus ergibt, findet sich im Marxismus. Engels stellt in der zweiten Auflage vom «Kapital» fest, Marx habe die Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung so erkannt wie Darwin die Gesetze der Organismen. Gleichzeitig aber haben wir Texte wie «Das kommunistische Manifest», in dem die Autoren zur Revolution aufrufen. Man will also einerseits die Proletarier dazu bringen, ihr «falsches Bewusstsein» abzulegen. Andererseits ist da die Behauptung, der Gang der Geschichte laufe gesetzmässig ab; das ist natürlich ein Widerspruch. Entweder es geht von selbst – oder wir müssen etwas dafür tun.

Ein – Ihrer Ansicht nach – falsches Geschichtsdenken von links also. Wie steht es mit der Rechten?
Auch dort herrschen falsche Vorstellungen von Gesetzmässigkeit. Bei Oswald Spengler beispielsweise im «Untergang des Abendlandes» die Vorstellung, dass Zivilisationen erblühen und verblühen und dass das ein schicksalhafter Prozess ist, in den der Mensch sich nur einfügen kann: indem er entweder vom Schicksal profitiert oder unter ihm leidet. Solche Geschichtstheorien geistern noch heute durch die Köpfe, zum Beispiel durch den von Steve Bannon, der glaubt, dass alle achtzig Jahre eine Revolution stattfindet, ein gewaltsamer Umsturz der Zivilisation. Und andererseits gibt es im Silicon Valley die Vorstellung eines technischen Fortschritts, der automatisch zur Erlösung führen werde.

Weil Sie Bannon erwähnen: Wir erleben derzeit einen Siegeszug des Populismus, den Aufstieg der Autokraten, einen Boom von Verschwörungstheorien, Fake News und Intellektuellen­feindlichkeit. Da könnte mancher auf den Gedanken verfallen: Die ersten beiden Aufklärungen sind offenbar krachend gescheitert – warum sollte es ausgerechnet eine dritte Aufklärung richten?
Der Diagnose vom Scheitern würde ich vehement widersprechen. Und zwar gerade mit Blick auf Autokraten wie Erdogan und Trump. Denn es erheben sich ja viele Leute gegen das Untergraben der Gewaltenteilung und machen deutlich: Hier ist etwas ganz Gefährliches im Gange. Die erste und zweite Aufklärung sind nicht gescheitert, sehr wohl aber weiterhin gefährdet. Es ist eben nicht so, dass, wenn einmal ein historischer Prozess abgelaufen ist, man nichts weiter dafür tun müsste, dass die Früchte, die er getragen hat, auch in Zukunft geniessbar sind. Man kann den Baum, der diese Früchte trägt, auch absägen – wie wir das in den Dreissigerjahren erlebt haben.

Was ist das Rezept der dritten Aufklärung, um genau das zu verhindern?
Man muss das falsche Geschichtsbild bekämpfen. Das hat der Philosoph John Dewey richtig erkannt, den der eingangs erwähnte Hilary Putnam als Ausgangspunkt der dritten Aufklärung ansah. Dewey hat die Idee vertreten, dass wir in einer «gemischten Welt» leben: in einer Welt, die einerseits bestimmten Mustern folgt; andererseits passieren immer wieder Zufälle, die den Gang der Dinge massiv mitbestimmen. Ein Beispiel aus der organischen Welt: Die Tiere pflanzen sich fort, bestehen in der Konkurrenz – und dann fällt ihnen ein Meteorit auf den Kopf. Da können sie so fit sein, wie sie wollen, es sieht dann ziemlich schlecht aus.

Die Welt besteht aus einer unvorhersehbaren Mischung aus Regelmässigkeit und Zufall?
Es kommt noch etwas Drittes hinzu: die menschlichen Absichten. Nehmen Sie die «Gelbwesten» in Frankreich. Diese Bewegung ist weder zufällig noch notwendig. Sondern sie folgt der menschlichen Intentionalität. Aber solange wir nicht einsehen, dass auch diese Intentionen Teil einer «gemischten Welt» sind, werden wir Opfer der Geschichte bleiben.

Was heisst das?
Wir werden die Macht, unsere Absichten kollektiv durchsetzen zu können, in kein realistisches Verhältnis setzen können zu den bestehenden kulturellen und politischen Mustern auf der einen Seite – und der Wahrscheinlichkeit von unliebsamen Zufällen auf der anderen. Wir müssen uns einerseits für unsere Absichten engagieren und andererseits die bestehenden Muster und ihre Kraft richtig einschätzen. Ein aufgeklärtes Verhältnis zur Geschichte ist weder gleichgültig für Missstände, die abzuschaffen menschliches Engagement erfordert, noch ist es blind für das, was sich der Steuerbarkeit entzieht. Das kann man pragmatisch nennen, wenn man ein Label will.

Um kurz zu rekapitulieren: Die erste Aufklärung ersetzt die körperliche Gewalt durch das Argument. Die zweite Aufklärung bringt wissenschaftliches Denken, Menschenrechte und Gewaltenteilung. Die dritte, sagen Sie, gilt der Selbstaufklärung der ersten beiden. Aber Selbstreflexion war auch schon ein Zentralwort der zweiten Aufklärung. Was ist das fundamental Neue an der dritten Aufklärung?
Ein theoretisches, nicht religiöses Bewusstsein für die Geschichte des menschlichen Geistes hat sich erst nach der zweiten Aufklärung entwickelt, ausgehend von Hegels «Phänomenologie des Geistes». Aber auch dieses historische Bewusstsein ist bis heute stark durch eine religiöse Geschichtsauffassung wie die Eschatologie geprägt geblieben – oder es hat in den Relativismus geführt. Die Aufgabe der dritten Aufklärung ist deshalb zunächst, die historische Welt als eine anzusehen, der wir a) teilweise ausgeliefert sind, die wir b) in Grenzen gestalten können und der wir c) nie neutral gegenüberstehen, sondern die wir an unseren Werten messen müssen.

Darf ich eine Sorge äussern? Das alles erhöht den Abstraktionsgrad des Konzeptes Aufklärung ja noch ein weiteres Mal – und das in Zeiten weit verbreiteter Sehnsucht nach Simplifizierung. Hat die Aufklärung nicht ein gewaltiges PR-Problem?
Das PR-Problem der Aufklärung hat mit einem weiteren Gifttropfen aus der zweiten Aufklärung zu tun. Dem kritischen Gedanken, dass man Autoritäten nicht blind vertrauen soll, sondern selbst Wissensansprüche legitimieren kann. Dieser an sich richtige Gedanke – und das hat vor allem Bruno Latour herausgearbeitet – hat das Gefäss der Aufklärung selbst angefressen. Der Fehlschluss ist nun folgender: Es gibt überhaupt keine Autoritäten, und unsere Grundeinstellung ist, wir glauben erst mal niemandem. Das wäre okay, wenn es nur bedeuten würde: Wir machen uns erst ein genaues Bild, bevor wir überzeugt sind. Das Problem aber ist, dass bei vielen der Ausgangsverdacht steht: Ihr verfolgt ein politisches Interesse mit eurem Wissensanspruch. Diese Perspektive, wie sich Machtinteressen und Erkenntnisinteresse zueinander verhalten, hat vor allem mit Nietzsche eingesetzt und sich bei Foucault weiter verschärft. Und das Problem heute ist, dass gesagt wird: Es gibt gar keine von Machtinteresse unabhängige Erkenntnis; alles Wissen ist letztlich angetrieben von Machtinteresse.

Ist es das?
Das glaube ich nicht! Ich glaube, dass es Menschen gibt, die einfach etwas rausbekommen wollen und das zu ihrem Lebensinhalt machen. Und es gibt Menschen, die wollen Erkenntnis, um damit Macht zu erlangen. Ich glaube beispielsweise, dass Otto Hahn sich für die Struktur des Atoms interessiert hat und es deshalb zur Kernspaltung gekommen ist. Das Manhattan-Projekt hingegen war natürlich ein Erkenntnisprojekt, das von einem Machtinteresse angetrieben wurde – nämlich dass man schneller als Hitler sein musste bei der Entwicklung der Atombombe. Will heissen: Machtinteressen können sich an Erkenntnisinteressen dranhängen, und das geschieht immer wieder. Nur, wenn Sie unterstellen, das geschieht grundsätzlich und immer, dann glauben Sie gar nichts mehr.

Der Gifttropfen der zweiten Aufklärung ist absolutes Misstrauen?
Misstrauen ist die negative Erscheinung. Die positive ist kritisches Bewusstsein. Wenn wir aber pauschal unterstellen: Hinter dir steht sowieso irgendein Geldgeber, und du sagst deine Sätze nicht, weil du Evidenzen hast, sondern weil du bestochen worden bist – dann bedeutet das, dass das Erkenntnisspiel tot ist. Und dass nur noch Machtspiele gespielt werden.

Wo zum Beispiel?
In der Trump-Regierung, wenn von alternativen Fakten gesprochen wird. Nach dem Motto: Ihr habt doch immer gesagt, Fakten sind konstruiert, jetzt konstruieren wir eben unsere. Das ist ein Versuch, Evidenzen aus dem Spiel zu nehmen, damit es nur noch reines Machtspiel wird. Wenn wir diese Prämissen akzeptieren, nämlich dass es keine objektiven Erkenntnisse und keine Überzeugungsprozesse gibt, dann herrscht blosser Überwältigungskampf. Dann geht es wieder nur noch darum, wer der Stärkere ist.

Wie kommt man da wieder raus?
Nur indem man den Kapitalismus aus den Bildungssystemen wieder verdrängt. Denn Bildung hatte ursprünglich mit Erkenntnis und der Entwicklung von Personen, ihres moralischen und ästhetischen Bewusstseins zu tun. Heute ist Bildung Vorbereitung auf den Kampf um Ressourcen. Wenn man Bildung so auffasst, entspringen dem Bildungssystem gute und schlechte Überwältiger, aber nicht mehr nach Erkenntnis strebende, moralisch und ästhetisch reflektierte, kreative Menschen.

Sie haben vorhin von den Früchten der Aufklärung gesprochen. Und von der Atombombe. Gibt es verbotene Früchte im aufklärerischen Denken?
Ich würde nicht sagen, dass irgendeine Einsicht vermieden werden sollte, weil sie eventuell eine schädliche Anwendung findet. Es ist nicht richtig zu sagen, es wäre besser gewesen, die Menschen hätten nie die Gene erkannt, weil es dann kein Genetic Engineering gegeben hätte. Oder es wäre besser gewesen, die Menschen hätten nie die Struktur des Atoms erkannt, weil es dann keine Atombombe gäbe. Das ist eine antiaufklärerische Haltung, wie sie die Religion lange gepflegt hat.

Blindheit kann nie die Lösung sein?
Genau. Weil das zu einer Angst vor der eigenen Erkenntnisfähigkeit führen würde. Dann würden wir uns auch gegen alle nützliche Erkenntnis sperren. Und so wenig Sie bei der Religion eine Rechnung aufmachen können – hat die Religion mehr geschadet oder mehr genützt? Sind die Religionskriege wichtiger oder die klosterbetriebenen Krankenhäuser? –, so wenig können Sie bei der Wissenschaft sagen: Ja, da gibt es einerseits Penicillin, andererseits die Atombombe. Es gibt einfach furchtbare Anwendungen der Wissenschaft und unglaublich heilsame, nützliche. Man kann nicht sagen: Weil es schädliche Anwendungen von Erkenntnis gegeben hat, muss man die Erkenntnis abstellen. Sondern man muss versuchen, die gefährliche Anwendung zu verhindern.

Vorletztes Thema. Und noch einmal ein grosses Fass: Inwiefern ist die dritte Aufklärung ein globales Projekt?
Das ist eine schiere Notwendigkeit, weil die Probleme, die diese Aufklärungsbewegung zu lösen hat, globale Probleme sind. Worum es mir aber vor allem geht: Aufklärung ist keine europäische Veranstaltung. Auch wenn wir die erste Aufklärung mit den Griechen und die zweite zum Beispiel mit Kopernikus und Newton verbinden. Tatsächlich gibt es säkulare Staatsführung beispielsweise in China schon sehr viel länger als in Europa. Wenn wir davon reden, dass Europa den säkularen Staat erfunden hat, dann wissen wir meist nur sehr wenig vom Konfuzianismus. Den Buddhismus würde ich als Aufklärungsbewegung verstehen und auch die chinesische Weisheitstradition, obwohl sie wenig mit experimenteller Wissenschaft zu tun hat. Aufklärung als Bemühung um die Verhinderung von Grausamkeit und das Zurückdrängen gefährlicher Illusionen ist auch in anderen Kontinenten erfunden worden. Deshalb würde eine Globalisierung der Aufklärung nicht bedeuten, dass die Europäer nun den Globus zwangsbeglücken. Es würde nur bedeuten, dass man zusammenführt, was es in verschiedenen Erdteilen längst gibt.

Aufklärung ist etwas Universelles?
In dem Sinne, dass die menschliche Fähigkeit, Einsichten zu haben und andere zu überzeugen, etwas mit unserer kognitiven Natur zu tun hat; und in dem Sinne, dass alle Menschen Schmerz empfinden können und diesen in der Regel vermeiden wollen; in diesem Sinne ist Aufklärung sicher etwas Universelles, ja. Und keineswegs kulturrelativ.

Der Lieblingsfeind aller Aufklärung, vor allem der zweiten, ist traditionell der Mythos. Nun gab es zuletzt, zum Beispiel bei Ihrem Kollegen Raji Steineck, Ansätze, den Mythos zu rehabilitieren. Ist so etwas wie ein pro-aufklärerischer Mythos denkbar?
Wenn Sie, wie Wittgenstein, sagen, die Geschichte vom Jüngsten Gericht ist keine langfristige Wettervorhersage, sondern eine Anweisung, sein Leben so zu führen, als würde nichts vergessen und nichts übersehen werden, dann hat diese Geschichte womöglich eine sinnvolle Orientierungsfunktion. Und solange man das nicht mit Tatsachenberichten verwechselt, kann kein Aufklärer ein Problem damit haben. Wir gehen ja auch nicht in eine Aufführung von Goethes «Faust» und denken, Goethe hätte an Hexen und den Teufel geglaubt.

Die Aufklärung muss nicht auf mächtige Erzählungen verzichten?
Die mächtige Erzählung darf eben nicht monopolisiert werden. Die Weltliteratur ist ja auch kein kohärentes System. Im Unterschied zur Wissenschaft hat der Erzählungsschatz den Vorteil, dass er widersprüchlich sein kann. Wir dürfen niemals nur einer Erzählung folgen.

Michael Hampe

Michael Hampe, geboren 1961 in Hannover, ist seit 2003 Professor für Philosophie an der ETH Zürich. Er ist Autor zahlreicher akademischer Werke, aber auch von Büchern für ein breites Publikum. Zu seiner Webseite an der ETH geht es hier.

Zum Buch

Michael Hampe: «Die Dritte Aufklärung». Nicolai Publishing, Berlin 2018. 96 Seiten, ca. 30 Franken.

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