Debatte

Braucht Whatsapp einen Notschalter?

Der Facebook-Konzern hat ein neues Sorgenkind: Seine Nachrichten-App Whatsapp wird zur Fake-News-Schleuder. Was tun? Diskutieren Sie mit Isabelle Schwab und Adrienne Fichter.

26.10.2018

Unabhängiger Journalismus kostet. Die Republik ist werbefrei und wird finanziert von ihren Leserinnen. Trotzdem können Sie diesen Beitrag lesen.

Wenn Sie weiterhin unabhängigen Journalismus wie diesen lesen wollen, handeln Sie jetzt: Kommen Sie an Bord!

In Brasilien wird am 28. Oktober gewählt. Im Land herrscht unter anderem auch wegen Whatsapp eine Art Ausnahmezustand. Tausende von Gerüchten werden täglich über den beliebtesten Messengerdienst Brasiliens verbreitet. Vor allem in Familiengruppen werden besonders viele politische Fake-News geteilt. In Brasilien spricht man von einem #whatsappgate.

Die Hintergründe dazu liefern heute Adrienne Fichter und Isabelle Schwab.

Die Regierung hat eine Untersuchung wegen missbräuchlichen Verhaltens eingeleitet. Whatsapp hat zwar Tausende von Konten gelöscht, ist aber mit dem Problem überfordert. Denn der Dienst will an der Verschlüsselung der Kommunikation festhalten.

Kann das Problem nur technisch gelöst werden? Müssen die Nutzerinnen nicht eher lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen? Oder soll Whatsapp in diesen Situationen – wie zum Beispiel bei Wahlen in Brasilien – eine Art Notsperre verhängen und die Kommunikation einschränken?

Diskutieren Sie heute mit Isabelle Schwab und Adrienne Fichter.

7373

Wenn Sie weiterhin unabhängigen Journalismus wie diesen lesen wollen, handeln Sie jetzt: Kommen Sie an Bord!

seit 2018

Republik AG
Sihlhallenstrasse 1
8004 Zürich
Schweiz

kontakt@republik.ch
Medieninformationen

Der Republik Code ist Open Source