Aus der Redaktion

Audio-Podcast: «Blutige Trophäen»

Im Podcast «Aus der Redaktion» geht es um die Geschichten hinter der Geschichte. Journalistinnen und Reporter der Republik reden über ihre Arbeit. Welche Idee, welcher Hinweis steht am Anfang, welche Fragen stellen sich im Lauf der Recherche, welche Schwierigkeiten gilt es zu meistern, bis die Reportage wasserdicht ist und publiziert werden kann?

Von Thom Nagy (Moderation), mit Mona Fahmy, 23.02.2018

Wir sind die Republik. Ein digitales Magazin für Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur – und ein Projekt gegen die Wahrscheinlichkeit: Wir wollen im winzigen Schweizer Markt ausschliesslich von unseren Leserinnen finanziert sein. Wollen Sie Teil dieses Abenteuers sein?

Mona Fahmy im Aufnahmestudio. Marco Di Nardo/Republik

Die Republik-Journalistin Mona Fahmy hat sich intensiv mit dem illegalen Trophäenhandel beschäftigt. In einem Zweiteiler hat sie ein Thema detailliert beschrieben, das die meisten von uns wohl eher nur am Rand beschäftigt: Bedrohte Tierarten wie Elefanten und Nashörner werden aus Profitgier abgeschlachtet, ihre Hörner über ein ausgeklügeltes System von Verkäufern und Wiederverkäufern meist nach Asien geschafft, um dort reiche Männer glücklich zu machen. Wie das abläuft und wie man darüber schreibt, ist Gegenstand dieses Gesprächs.

Was Sie in den folgenden Minuten erfahren werden:

  • worum es in «Blutige Trophäen» geht (1:30);

  • wer die relevanten Akteure im Handel mit bedrohten Tierarten sind (2:20);

  • welche Preise erzielt werden und wie das Geld verteilt wird (5:30);

  • weshalb sich Mona Fahmy dieser Geschichte angenommen hat (8:10);

  • wie man einen derart grossen Berg von Informationen sinnvoll verarbeitet und wo man damit anfängt (11:15);

  • ob sich die Autorin als Aktivistin gegen diese Machenschaften sieht (13:10);

  • welchen Platz eine solche Geschichte in den Empörungszyklen der sozialen Medien hat (17:30).

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Sie haben in diesem Artikel viele Worte gelesen, aber die wichtigsten drei fehlten. Seit je beruht jede funktionierende Gemeinschaft auf diesen drei Worten. Liebende sagen sie zueinander. Gute Politiker sagen sie ihren Wählern, gute Priester ihrer Gemeinde, gute Eltern ihrem Kind. Sie lauten: Fürchte dich nicht! – Wir von der Republik glauben, dass auch im Journalismus gilt, was Franklin D. Roosevelt einst zur Politik sagte: «Wir haben nichts zu fürchten als die Furcht selbst.»

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