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Aus der Redaktion

Audio-Podcast: «Der digitale Diktator»

Im Podcast «Aus der Redaktion» geht es um die Geschichten hinter der Geschichte. Journalistinnen und Reporter der Republik reden über ihre Arbeit. Welche Idee, welcher Hinweis steht am Anfang, welche Fragen stellen sich im Lauf der Recherche, welche Schwierigkeiten gilt es zu meistern, bis die Reportage wasserdicht ist und publiziert werden kann?

Von Thom Nagy (Moderation), mit Adrienne Fichter, 13.02.2018

Adrienne Fichter im Aufnahmestudio. Laurent Burst/Republik

In diesem Gespräch geht es um digitale Demokratie beziehungsweise darum, was passiert, wenn diese Utopie auf die schiefe Bahn gerät. Die Journalistin Adrienne Fichter beschäftigt sich seit längerem mit dem Thema der Digitalisierung politischer Prozesse, von ihr erschien im letzten Jahr das Buch «Smartphone-Demokratie». Sie hat sich in den letzten Wochen mit der 5-Sterne-Bewegung des italienischen Komikers Beppe Grillo auseinandergesetzt, das in den kommenden Wahlen möglicherweise zur stärksten Kraft des Landes aufsteigen könnte. Und sie zieht in ihrem Text unter dem Titel «Der digitale Diktator» ein düsteres Fazit dieser einst so hoffnungsvollen Bewegung. Im Podcast spricht Adrienne Fichter über die Hintergründe zur Recherche an ihrem Text.

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… aber die wichtigsten drei fehlten. Seit je beruht jede funktionierende Gemeinschaft auf diesen drei Worten. Liebende sagen sie zueinander. Gute Politiker sagen sie ihren Wählern, gute Priester ihrer Gemeinde, gute Eltern ihrem Kind. Sie lauten: Fürchte dich nicht! – Wir von der Republik glauben, dass auch im Journalismus gilt, was Franklin D. Roosevelt einst zur Politik sagte: «Wir haben nichts zu fürchten als die Furcht selbst.»


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