Geehrte Dame, geehrter Herr, Sie wissen: Journalismus ist teuer. Dieser Beitrag wurde Ihnen von einem der über 18000 Verlegerinnen oder Verleger geschenkt. Wir hoffen, dass er Ihre Zeit wert ist.

Lassen Sie uns reden!

Wir haben vorgelegt – jetzt sind Sie dran!

Verbessern Sie die Republik mit Ihrer Kritik und Ihren Ideen.

Von Ihrem Expeditionsteam, 15.01.2018

Sie hatten die Neugier und den Mut, bei uns an Bord zu kommen. Ohne Kenntnis des Produkts. Nun, hier ist die Republik – jedenfalls ihre erste Version. Wir starten in Stufen – und werden das Magazin in den nächsten Wochen und Monaten weiter ausbauen. Und Dinge weiterentwickeln, verändern, verbessern.

Dabei wären wir froh über Ihre Hilfe. Also froh über alle Kritik, alle Vorschläge und Verbesserungsideen. Deshalb hier unsere Fragen:

  • Was gefällt, was missfällt Ihnen?

  • Was fehlt?

  • Was funktioniert? Was nicht?

Damit wir uns austauschen können, haben wir ein Debatten-Tool entwickelt. Auch das ist die erste Version. Gemeinsam wollen wir herausfinden, was eine fruchtbare Online-Debatte auszeichnet – inhaltlich und technisch.

Versprechen können wir dabei: Wir werden auf Sie hören. Die erste Bilanz zu Ihren Vorschlägen ziehen wir nach zwei Wochen, Ende Januar. Und dann in regelmässigen Abständen.

Hier finden Sie übrigens die Gebrauchsanleitung für die Republik. Und hier Antworten auf die meist gestellten Fragen (FAQ).

Technische Probleme helfen wir gerne lösen – schreiben Sie uns auf kontakt@republik.ch

Wir danken Ihnen für Ihre Ideen, Ihre Kritik, Ihre Zeit!

P.S.: Vielen Dank für die zahlreichen Beiträge. Ab sofort können Sie Ihre Anregungen, Ihre Ideen und Kritik hier anbringen.

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Die Kolumne <am Gericht> ist für mich als Jus-Student extrem interessant. Hier konnte ich Dinge lernen, die im (vor allem theoretischen) Studium nie angesprochen wurden. Freue mich deshalb jeden Mittwoch wieder einen neuen Einblick in die Gerichtswelt zu erhalten!
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Wenn ich heute Morgen sehe, dass jemand, der lediglich anderen in einem Einzeiler einen guten Morgen wünscht, dafür schon mal locker 15 Likes erhält, aber einer, der meint, dass ihn die Thematisierung der SRG enttäusche mit 150 Dislikes zusammengestaucht wird, dann frage ich mich tatsächlich, was das hier alles soll und ob das bezüglich Irrationalität noch zu überbieten wäre.
Wenn ich dann von der Adrienne Fichter lese, wie sie sich über Grauhaarige, Krawattenträger und "Altfürsten" - sprich auf Grund völlig irrelevanter Aeusserlichkeiten - lustig macht, um dann im gleichen Atemzug unhaltbare Dinge zu behaupten (70% des Datenverkehrs werden durch Google und FB verursacht) und sich - oh Mann - dann noch zu wundern, warum ihr keiner dieser Herre zuhört oder Experte einen Lachkrampf kriegen - dann, mein Freund, bin ich hier tatsächlich auf dem falschen Kanal!
Weil dann sind wir genau dort, wo es hinführt, wenn für die Medienmisere mitverantwortliche Medienschaffende das Gleiche tun, was sie vorher taten. Dann haben wir logischerwiese auch dieselbe journalistische Arroganz und Borniertheit in Grün mit einer netteren Verpackung drum.
Genauso wenig brauche ich 240.-- aus dem Fenster zu werfen, nur um zu einem Club zu gehören, der sich selbst in seinem pomadigen Dünkel gefällt aber sonst nichts Aktionierbares auf die Beine bringt, ausser dass sich interne Mitarbeiter in den Kommentearen ellenlang darüber unterhalten wer jetzt wem, wo und wann einen Kaffee holt. Und DAFUER habe ich bezahlt?? Echt jetzt??
Klar könnte man sagen, für eine Manöver-Kritik sei es noch zu früh. Wenn aber meine durchaus sehr wohlwollende Einstellung beim Start schon innert Kürze derselben, bei Gratismedien einkehrenden Ernüchterung weicht, dann kommt das hier nicht gut (für mich).
Und hier meine ich nicht die eigentlich sehr guten Artikel, sondern die zwar immer sehr netten, aber doch sehr, sehr stark an eine Filterblase erinnernden Kommentare gleichgeschalteter Schleimer, genauso wie die vielen feigen, weil kommentarlosen Dislikes zur Säuberung und Erhaltung eines sich selbst zelebrierenden Hofstaats.
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Bitte keine Podcasts ohne ebenfalls veröffentlichten Text! Es ist schade für die vielen guten Ideen, wenn sie vom Bildschirm nicht im eigenen Tempo gelesen werden können und weiterzugeben sind.
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Ich bin nach wie vor begeistert. Wenn auch bereits mit Lesen im Verzug. Ich mag den Stil, das Launische zwischendurch und nach vier Jahren Druck mit dem einzigen Zugpferd Hoffnung auf diesem Törn in aktuell ja doch ziemlich aufgepeitschten Gewässern und im Endspurt wochenlanger Hochspannung, muss ich über all die Hinweise auf Schlaf oder eben dessen Entzug durchaus schmunzeln. Das macht die Redaktion für mich schlicht sympa und lebendig. - Apropos Navigation: wie wäre es, einfach Sprungmarken einzubauen? Von Wochenrückblick zu Wochenrückblick, da diese Rubrik ja kontant ist. Oder auch von Binswanger zu Binswanger, da ebenfalls konstant wie Uhrwerk. Von da aus dann noch rauf und runter zu wischen, bräuchte dann nicht mehr so sehr viel Zeit. Aber vielleicht bin ich zu spät mit diesem Vorschlag? - Jedenfalls: weiterhin viel Elan und viel Mut. Und gerne auch weiterhin so schön lange Artikel. Ah, ja, über Kultur würde ich mich auch freuen! Sehr sogar.
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Liebe Verlagsmitarbeiter/innen
Ihr macht alles richtig! Eure Auswertung der Leserreaktionen beweist es. Ihr nehmt uns Verleger ernst und leistet tolle Arbeit. Bravo, bitte weiter so.
Nur einen Wunsch habe ich: hört auf immer wieder von fehlendem Schlaf zu klönen. Mütter und andere Berufsgattungen kennen das auch.
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Respekt, Respekt! Es ist nun einfach nicht möglich nachzuprüfen, ob das, was ich hier anmerke, nicht schon einmal vorgebracht wurde. Ich erinnere mich an die Umfrage, welche Textsorten/Inhalte wir bei Republik erhoffen. Dabei war eine nicht unwesentliche Fraktion, die Satire wünschte. Wurde natürlich überstimmt. Und trotzdem... Sie darf alles, ihr frecher Wind wäre weiterhin wünschbar. Auch die Zeichnerin mit dem cute ass-Bild bitte vermehrt zum Zuge kommen lassen! Sodann habe ich mehrmals die Frage gestellt, ob freie Mitarbeit bei Euch möglich ist, Themenvorschläge gemacht, aber keine Antwort bekommen...
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Eine REPubLIK

Meine Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet! Tolle Beiträge. Unterschiedliche Autoren-Typen. Faszinierender US-Trip (was blieb vom Fotografen?). Altersmilder
Biswanger? Kein Dogma! Keine Installation von Leitwölfen aus dem nördlichen Kanton. Weniger Heldenverehrung (Margrit Sorecher), mehr Markus Felber!

Kurzum: Weiter so!
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Liebe Republik-Crew

Sorry, ich habe mein Feedback nicht innerhalb von zwei Wochen geschafft, zu viel Achterbahngefühl bei der Lektüre.

Zunächst einmal, falls nicht schon geschehen: Bitte nehmt Euch die Blattkritik von Ariane Tanner zu Herzen. Viel besser kann man es nicht sagen.

Trotzdem ein Versuch in eigenen Worten: Ihr seid angetreten, die Demokratie zu retten. Ich habe mir gedacht: Vermutlich nicht weltweit, eher hier und jetzt. Und habe mir vorgestellt und gewünscht, dass Ihr zielgerichtet Themen aus Schweizer Politik & Gesellschaft aufgreift, um diese dann mit einer gewissen Hartnäckigkeit und in unterschiedlichsten Formen zu bearbeiten.

Die erste Woche war eine Ernüchterung, gedämpft durch Eure höchst charmante Leserumgarnung. Dann eine Reihe von Lichtblicken, und jetzt wieder: Ahem. Gnrrrf. Knrrrks.

Die Lichtblicke: Der Orientierungsrahmen wird ansatzweise erkennbar. Vor allem dank grosser Erklärartikel: Facebook, Fox News, vierte industrielle Revolution & Verteilungsfragen, Verteilungsfragen überhaupt, Eurokrise.

Aber dann die Irritation: Wo sind die grossen Recherchierartikel zu diesen Themen? Weshalb beschleicht mich bei vielen Artikeln der Eindruck, dass vor allem persönliche Steckenpferde geritten und erhellende Lektüreerlebnisse weitervermittelt werden? Wann lerne ich dank Euren Expeditionsteams die unbekannte Welt vor meiner Haustür kennen? Weshalb gibt es nicht auch bei anderen (und etwas weniger offensichtlichen) Themen ein Feuerwerk, wie Ihr es beim WEF geboten habt (eine Reportage, zwei Einordnungen, eine Glosse – und nichts war andernorts in vergleichbarer Qualität zu lesen)? Und wenn das Feuerwerk dann mal gezündet wird… warum ausgerechnet Doping in aller Länge und Breite?

Grosse Fragen nach kurzer Zeit. Dass man noch nicht genau weiss, wo die Reise hingeht, hat seinen Reiz. Aber was Sorgenfalten auf meine Verlegerstirn treibt: Bisher habe ich wenig bis nichts davon gemerkt, dass sich die Crew um mehr Orientierung bemühen würde. In den vergangenen Wochen waren viele Artikel zu lesen, welche die Republik durchaus AUCH machen könnte – wenn das Fundament einmal gelegt ist. Jetzt aber möchte ich vor allem eines: da real thing. Es muss nicht schon morgen da sein. Aber mitzubekommen, dass Ihr darum ringt: das wäre eine grosse Verlegerfreude und -beruhigung.
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Nein, nicht schon wieder Doping! Das dachte ich, als ich heute früh den Newsletter las. Gefühlte 70 Prozent. Jedoch sollte man sich nicht nur auf sein Bauchgefühl verlassen. Hier sind die Fakten, basierend auf einer groben Rubrizierung (nicht überlappend) aller bisherigen Artikel im Feed:

Total 67 (100%) - 8 USA, 8 Doping, 8 Schweiz (je 12%), 6 Gericht, 6 Blattkritik (je 9%), 5 Forschung, (7%), 4 Wirtschaft (6%), 3 Wochenbriefing, 3 WEF, 3 Japan (je 4%), 2 Populismus, 2 Facebook, 2 Digitalisierung (je 3%), 1 Psychologie, 1 Migration, 1 Mafia, 1 Kirche, 1 Italien, 1 Deutschland, 1 China (je 1,5%).

Fazit: USA und Doping sind Ausreisser, weil Serien und weil es die Republik erst seit kurzem gibt. Schweiz, Gericht, Forschung und Wirtschaft haben einen verdienten Platz weit vorne. Blattkritik soll vorne sein, solange es an der Republik etwas zu verbessern gibt, und es gibt eine Menge. Die übrige Mischung scheint mir gut gelungen und vielfältig: von Kirche bis Mafia, von Migration bis Populismus, von unseren wichtigsten Nachbarländern bis China und Japan.

Hier, im Sinne der Transparenz, noch meine Rubrizierung:
7.2. Doping, Wirtschaft, Gericht
6.2. Blattkritik, Schweiz
5.2. Doping, Doping, Doping
4.2. Doping
3.2. Schweiz, Japan
2.2. WdWww, Schweiz
1.2. Schweiz, Italien
31.1. Blattkritik, Schweiz, Gericht
29.1. Doping, Doping, Doping, USA, USA, WEF
27.1. Japan, WEF
26.1. Blattkritik, USA, China, WdWww
25.1. Wirtschaft, Kirche
24.1. Blattkritik, USA, Gericht, Schweiz
23.1. WEF, Forschung
22.1. Schweiz, USA, USA, Mafia
20.1. Forschung, Forschung, Japan
19.1. USA, USA, WdWww, Digitalisierung
18.1. Blattkritik, Psychologie, Digitalisierung
17.1. Gericht, Gericht
16.1. Wirtschaft, Blattkritik, Wirtschaft
15.1. Forschung, Forschung, Migration
14.1. Facebook, Gericht, Facebook, Deutschland, Populismus
13.1. Populismus, Schweiz
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Langsam sollten Sie sich etwas einfallen lassen, was Sie mit dem Bandwurm an Artikeln machen wollen. Bandwurm zerlegen und in Wochen-Kästen oder in thematischen Kästen ablegen?
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Liebes Expeditionsteam

DIe Republik ist bereits über eine Woche alt. Dazu gratuliere ich euch allen. Ich finde, dass es nun Zeit für eine erste "Lieferanten"-Bewertung (ganz im Sinne meines Berufsfeldes) ist. Eine solche Bewertung erfolgt stets nach den drei KPI's OTIF (on-time-in-full), Qualität und Service. Zusätzlich werden drei Pros/Contras aufgeführt.

KPI's:
OTIF = 100%. Überraschenderweise (ich habe bis Sonntag, 14.01.2018 nicht daran geglaubt) wurde die Republik pünktlich, nach dem im Dezember veranschlagten Datum, gelauncht. Sogar früher, dies zählt aber im Einkauf nicht als positiver Punkt. Somit wurde die on-time erfüllt. Bis dato wurden auch jeden Tag die versprochenen 1-3 Artikel gepostet. Gute Leistung.

Qualität (dies ist eine persönliche Einschätzung, da ich hier leider keine Messzahlen zur Hand habe) = 100%. Die Artikel haben mich bis anhin alle überzeugt. Man erkennt, dass hier Profis am Werk sind. Die teilweise Überlänge stört mich überhaupt nicht. Man kriegt ja jeweils am Wochenende eine Verschnaufpause um den Backlog abzuarbeiten. Diese Woche besonders hervorzuheben ist der Text von Herr Hanimann über Mussie Zerai (das Thema Flüchtlingskrise darf nicht im allgemeinen Medienrauschen untergehen) und Frau Fichters Berichte über die Altfürsten (diese Art Herren und Damen begegnen mir leider auch immer wieder im Berufsleben und sie können sehr negative Wirkung auf die eigene Arbeit haben). Und natürlich Herr Seibt's "Demokratie unter Irrationalen". Ein Artikel der mich immer noch sehr beschäftigt.

Service (dies ist eine persönliche Einschätzung, da ich hier leider keine Messzahlen zur Hand habe) = 90%. Siehe dazu Contra Punkt 2.

Overall (alle drei KPI's werden gleich bewertet) = 96.7%. Hervorragende Leistung. Preis-Leistung passt für mich.

Pro:
+Themenmix. Dieser entspricht genau dem was ich mir erwünscht habe. Ein bunter Mix an Themen und Schreibstylen. Jeden Morgen warte ich gespannt auf den neuen Newsletter um zu sehen mit was ich mich heute beschäftigen kann.

+Layout. Ein sehr schön gewähltes Layout. Ich empfinde es als sehr angenehm die Republik auf meine iPhone zu lesen. Bis zum Start hatte ich bedenken wie das Lesen sein wird, da ich bis anhin eigentlich nur Printmedien las (Reportagen, Die Zeit, etc.). Auch die Farbwahl gefällt mir. Ein durch und durch gelungener Auftritt.

+Gerichtsmittwoch. Der dritten Säule der Demokratie einen eigenen Tag zu widmen ist eine mutige, aber grandiose Idee. Sie ist stets eine der ersten Bereiche einer Demokratie welche attackiert/korrumpiert wird. Ich freue mich auf Berichte aus Schweizer Gerichtssälen.

Contra:
- Kommentieren. Ich finde die Kommentar/Debattierfunktion sehr gut aufgebaut und sie ist zum Glück nicht anonym (mit Foto und Namen). Dies verhindert sicherlich diese Hasskommentare aus der Anonymität. Aber wieso muss es hier eine like/dislike Funktion geben? Das ist doch der Republik nicht würdig. In ihrem ersten Bericht "Zuckerbergs Monster" sprechen sie doch genau dieses Thema an. Ich möchte mich hier auch gerne zu Themen äussern und nicht angst haben, dass ich hier "dislikes" sammle. Das kann einem ganz schön demotivieren. Nicht alle können sich vielleicht so gut ausdrücken und es mangelt an Grammatik oder sie sind einfach anderer Meinung. Texte mit Pro "No Billag" sammeln hier sehr viele "dislikes" und das ist für mich diese homogene Gruppenbildung welche bei Facebook stattfindet. Wenn man nicht einverstanden ist, dann soll man den Kommentar wiederum kommentieren und nicht anonym "disliken". Die Funktion "Hottest" könnt ihr ja gerne behalten, aber bitte entfernt diese "Mag ich/Mag ich nicht" Funktion.

-IT Service. Ich weiss, dass alle vom Expeditionsteam eine tolle und hervorragende Leistung erbracht haben um das Baby pünktlich auf den Weg zu bringen. Ich kann mir auch vorstellen, dass vor allem die IT Nächte dafür investiert haben. Das Ergebnis ist ja sehr gut. Trotzdem gehen Sprüche wie "Wir kümmern uns drum, sobald jemand von der IT wieder wach ist" nicht. Die Republik wirtschaftet in einem sehr schwierigen und umkämpften Feld und solche Aussagen sind zwar ehrlich (danke dafür) aber ein absolutes "No Go". Handy vor, Nummer wählen und einer der IT-Nerds herrufen (wenn es auch die Chefin persönlich ist) oder wenigstens den zweiten Satzteil "sobald jemand von der IT wieder wach ist" weglassen.

-Newsletter. Da ich um sieben bereits bei der Arbeit bin würde ich es begrüssen wenn der Newsletter schon früher kommt. ERLEDIGT. Danke!

Nochmals Gratulation zu dieser fantastischen Leistung. Ihr habt euch die Messlatte nach der ersten Woche schon sehr hoch gesetzt. Dies verpflichtet euch weiterhin eine so gute Performance zu bieten. Ich bin gespannt.
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Zum Beitrag "der digitale Diktator":
Ist die Republik nicht ein Phänomen, welches unter anderem auch daraus entstanden ist, dass wir uns gegen "clickbait" auf unserem Facebook Feed wehren wollen. Dass wir eben nicht nur gute Artikel wollen, sondern auch Titel, die uns nicht dazu verleiten, vorschnelle Schlüsse zu ziehen.
Ich fand den Artikel zur aktuellen Politik in Italien spannend, doch als ich am Schluss den Titel noch einmal gelesen habe, musste ich mich am Kopf kratzen. Es wird nie bewiesen, dass Beppe Grillo die Entscheidungen ganz alleine trifft. Es wird eher eine graue Eminenz beschrieben, bei der zwar klar ist, dass er einen Einfluss hat, doch wie die Machtstrukturen in der oberen Etage genau aussehen, bleibt offen. Auch passt die Tatsache, dass sich Grillo zurück ziehen möchte, um sich um seine Think-Tanks zu kümmern, nicht ganz ins Bild des Diktators. Es erinnert eher an den mit Ölfarben bekleckerten George W. Bush, der in Texas friedlich seine Portraits malt.

Fazit: Artikel: gut, Titel: erinnert an typischen "clickbait" Facebook Feed.
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Ich habe heute die Amerika serie fertiggelesen, war spannend und interessant, hat mir gut gefallen. Völlig unnötig war allerdings die Beschreibung der Zickereien der beiden Autorinen. Ich bin glücklich, dass ich ein Informationsmedium lesen kann, in welchen nicht steht, dass ein über 80ig jähriger ins Bushäuschen gefahren ist und dessgleichen mehr. Also erspart uns auch die internen Querelen von zwei Kolleginen, das interessiert die Welt nämlich kaum.
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Liebe Republik,
als die Geburt dieses elektronischen föderalen Blattes angekündigt wurde, gab es das Versprechen, es werde ein neutrales Gegengewicht oder Ausgleichgewicht gegen die bestehende einseitige Berichterstattung der allgemein bekannten Medien geschaffen. Leider musste ich bislang feststellen, dass dem nicht so ist. Der journalistische Schlachtkreuzer "Republik" hat meines Erachtens eine starke linke Schlagseite. Dafür habe ich aber nicht gezahlt. Sonst würd ich die Tageswoche abonnieren. In Beiträgen werden Ansichten und Lebensweisen von Menschen mit eher rechtsgerichtetem oder konservativem Lebensdrall als falsch und schlecht abgetan, zum Teil wird sich sogar darüber lustig gemacht (Das infantile Globigedicht zum Beispiel, zynisch und absolut nicht neutral), oder die Lebensweise des indischstämmigen ehemaligen US-Soldaten. Man muss nicht dafür sein, aber eine (Ab-)Wertung und Meinungsäusserung durch den Verfasser des Artikels ist für mich hier fehl am Platz. Ebenso das Ausweiden der seelischen Befindlichkeiten. Ich erwarte eine journalistische Recherche und keine Leidensnovelle im Stil von Goethes Werther. Sprecht miteinander und dann get over it oder lasst es! Aber belästigt mich nicht mit eurer ach so schlimmen Seelenqual, nur weil ihr nicht in der Lage seid, eine andere Meinung oder Ansicht, Einstellung, die sich nicht ganz mit der eigenen deckt, zu akzeptieren oder damit umzugehen. Schliesslich leben wir in einer Demokratie wo dies zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist anders, also nochmal: Get over it!
Zudem find ich es bedenklich wenn in einer Reportage davon geschrieben wird, wie man Drogen konsumiert und danach noch ein Fahrzeug lenkt. Das ist ein ziemlich fahrlässiger und krimineller Umgang mit diesem Thema.
In Zukunft bitte also der nötigen Neutralität in der Berichterstattung mehr Beachtung schenken.
Die Artikel sind zudem für meinen Geschmack oft ein wenig zu lang.
Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit den bisherigen Artikeln, (fast) weiter so!
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Die bisher gelesenen Artikel waren sehr interessant. Bin also voll zufrieden, abgesehen von einigen Kleinigkeiten, man kann es ja nicht allen immer recht machen. Allerdings wäre ich um 3 Verbesserungen froh.
1. dass ich im Profil ein fixes Passwort hinterlegen kann, welches ich zum einloggen verwenden kann. Bisher muss ich mich jedesmal per Email authentifizieren (falls ihr ein Cookie setzt, die werden bei mir prinzipiell beim Browser schliessen gelöscht). Zudem wähle ich Republik von verschiedenen Maschinen aus an (ja genau, ich bin einer der letzten Mohikaner, welcher kein Smartphone hat).
2. die Möglichkeit die Artikel als PDF zu speichern oder abzurufen, damit ich diese ausdrucken und mit Notizen versehen kann, oder manchmal ganz einfach, weil ich die langen Artikel nicht gerne am Bildschirm lese (oder hab ich verpasst, dass es irgendwo die PDFs bereits gibt?).
3. Ach so, ein Suche wäre super praktisch. Haben ja andere auch schon erwähnt.
Also einfach weiter so, bin froh gibt es die Republik als Ergänzung zu den bestehenden Publikationen.
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Liebe Republik
Ich lese dich sehr gerne und mit viel Neugier! Aber all das Dopingzeugs interessiert mich nicht. Sollen die Sportler doch machen, was sie wollen.... Gibt es nicht wichtigere Themen in Europa? In der Welt? Und bittebitte....ich pendle zur Arbeit und nutze die Zeit für dich... aber wenn Brugg-Olten nicht mehr reicht, um einen einzigen Artikel zu lesen, dann ist er definitiv zu lang. Und dann noch etwas Kleines: ich hätte gerne etwas weniger Journalistenmeinung und dafür neutrale unaufgeregte Berichte, ausgewogenen Diskurs und sicher nicht Befindlichkeiten von Autorinnen. Danke vielmals!
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Man sollte wenigstens eine 50:50 Chance haben, einen Artikel pro Tag zu lesen, der einen interessiert. Sport als alleiniges Thema - bzw. Doping - kann nicht das einzige Tagesthema sein. Ist ja nicht wie 9/11.
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Nun ist es also doch passiert: der erste Boulevardjournalismus-Ausrutscher der Republik. Im Wochenrückblick 5/2018 erwähnt die Republik den sprachlich-marketingtechnischen Fehltritt von Coca-Cola. Der ist weder witzig noch nötig erwähnt zu werden. Solche Meldungen könnt ihr in Zukunft gerne wieder dem Tagi, 20-Minuten und Co. überlassen.
Ansonsten: mein Verleger-Obulus ist gefühlt bereits amortisiert. Ich habe in den ersten drei Wochen einen Journalismus kennen- und schätzen gelernt, den ich so weder gekannt noch erwartet habe. Danke!
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Ich bin begeistert! "Was diese Woche wichtig war" ist ein guter Service. Das 7uhr-mail lese ich mit Vergnügen. Nachher möchte ich immer an liebsten alles lesen, nur fehlt mir oft die Zeit. Ich bin mir noch nicht im Klaren wie ich das händeln soll mit dem Nachlesen der älteren Berichte, sowie mit den langen Lesezeiten vor dem Bildschirm. Danke! Ihr habt Bewegung in die Medienlandschaft gebracht! Plötzlich gibts beim Tagi auch wieder spannende Artikel...
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Ich schlage vor, inhaltliche Kritik und technische Verbesserungsvorschläge zu trennen, also eine zweite Diskussionsplattform über technische Themen zu schaffen.
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Wertes Team, hier ein paar Nachbesserungswünsche zur Webseite:
- Bookmarks. Eure Artikel sind oft zu lang zum Lesen in einem Zug. Also brauche ich ein Lesezeichen. Dass sollte ich auf einen Satz setzen können und dann über meine Kontoseite wieder aufrufen.
- Antworten auf meine Diskussions-Beiträge im Konto anzeigen. Auf Wunsch auch per Mail erhalten.
- Persönliches Archiv: Mir hat ein Artikel gefallen? Also setze ich ihn auf meine Favoritenliste und erhalte so mit der Zeit meine ganz persönliche Republik-Bibliothek.
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Liebe REPUBLIK
Ich warte sehnsüchtig auf einen guten Artikel über unser marodes Finanzsystem. Bin bis jetzt begeistert. Macht weiter so.
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Bin eigentlich ganz zufrieden mit den Artikeln. Was mir gar nicht gefällt sind die stetigen Icons von Facebook und Twitter in der Republik - beide sind in der Zwischenzeit "vergewaltigte" Monster mit enormem Propagandapotential. Manipulation der Massen, welche nur 20 Worte am Stück lesen wollen und können. Wir sollten meines Erachtens vollständig darauf verzichten. Ein eigener Blog wäre eine Alternative aber wie ihr ja aufgezeigt habt im Artikel über Grillo, kann auch dieser ohne Regulation des Regulierers ein Rohrkrepierer werden.
Die vielen Früchte der Digitalisierung können halt wie alles positiv und negativ genossen werden - wichtig ist am Ende des Tages immer was der Einzelne daraus macht. Teil von etwas grösserem zu sein ist sicher ein menschliches Bedürfnis. Aber sein Hirn und Herz abschalten und nur noch mit der selbstgewählten, gleichgesinnten Masse (sind sie es denn wirklich?), welche einem dieses "gute" Gefühl geben (wie in einer Sekte oder einer Religion) im Bubble-Nirwana geführt mitzuwabbern, kann ja nicht die Erfüllung unseres Daseins sein.
Aus diesen Gründen sollten wir uns immer hinterfragen ob wir in der Matrix sind oder nicht - und dies ist verdammt schwierig.
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Liebe RedaktorInnen,
Mir gefällt die Sammlung WDWWW, insbesondere der starke CH-Bezug. Was mir nicht gefällt ist, wenn die Nachrichten zur Meinungsmache verkommen, die Meinung mach ich mir gerne selber. Wenn ihr also bei der Maurer will EU verklagen-News nur schreibt, dass das wichtig ist, weil Maurer ein SVP-ler ist, dann weiss ich damit nicht, was der Bundesrat sich von der Klage erhofft, ob das das erste Mal ist, wer das sonst noch macht, etc. Dass ihr euch positioniert, finde ich ok, aber die Information sollte nicht darunter leiden.
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Liebe REPUBLIK. Erstens: Danke. Ihr informiert und ihr macht Spaß. Ihr werft euch mit vollem Einsatz in die Reportagen. Zweitens: mir fehlt die Kultur, mir fehlt das Klima, mir fehlt mehr Schweiz. Schließlich liegt da noch die dicke ZEIT auf dem Tisch ...
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hallo REPUBLIK-team,
karl valentin sollte übrigens schutzpatron der kommentarspalten werden.
denn wahrscheinlich ist es auch schon mehr als einmal hier gesagt worden:
die KUNST, bezogen auf musik, literatur und theater fehlt noch völlig.
mir ist auch noch nicht ganz klar, ob ihr euch eher als ein politisches - oder als eine art kulturmagazin versteht. nun: die REPUBLIK ist noch jung, und vielleicht ist das alles noch in planung bzw. gerade im entstehen.

mit besten grüßen nach zürich !
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Liebe Redaktion der Republik,
Auf Euch habe ich gewartet. Ehrlich. Sehr gut geschrieben, ausführlich, verständlich, inteligent. Danke!
Zwei Sachen als Sugestion: Erstens wäre es gut eine eigene Liste von Artikeln erstellen zu können. Dies um sie später leicht aufzufinden um sie zu lesen oder sie noch später nochmals zu lesen.
Zweitens: Es wäre grossartig mit der Zeit auch Filmkritiken lesen zu können über Filme, die auf irgend eine Weise auf sich aufmerksam gemacht haben. Um ehrlich zu sein habe ich schon lange keine wirklich gute, inteligente, ausgewogene Filmkritik gelesen. Denn in einer guten Filmkritik geht es nicht darum den Emotionen freien Lauf zu lassen oder für den Film Werbung zu betreiben, sondern den Film von verschiedenen Seiten zu durchleuchten und sowohl die Einzigartigkeiten des Films zu erkennen (jeder Film ist ja eigentlich einzigartig) wie auch seine Schwierigkeiten offen zu legen.
Ich freue mich schon auf die kommende Lektüre.
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Hilfe! Ich schliesse mich all jenen an, die eine brauchbare Navigation fordern. Das ist ganz dringend, liebe Republikaner. Keine Sidebar, das wäre hässlich. Mir gefällt das aufgeräumte Layout. Aber warum um Himmels willen erscheint beim Klick auf das Navisymbol eine fast leere Seite mit gerade mal sechs Links in riesiger Schrift? Hier könnte und müsste man Übersicht schaffen. Und neben das Navisymbol gehört eine Suche. Kleines Beispiel gefällig? «Die erste Bilanz zu Ihren Vorschlägen ziehen wir nach zwei Wochen, Ende Januar.» Wir haben den 2. Februar. Aber wo finde ich nun die Bilanz?
P.S. Auch ein Datumfilter wäre ganz wichtig.
P.P.S. Inhaltlich habt Ihr toll vorgelegt. Bitte legt auch formal angemessen nach!
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Zuerst mein Kompliment, jeder Artikel war lesenswert, auch wenn mir lesen erst mit EinZwei Tagen Verspätung möglich war. Vorgeschlagene Verbesserungen werden Sie sicher prüfen und Entscheide fällen, ich warte gerne die ersten 100 Tage ab.
Als Ergänzung zu WIDWWW wünsche ich uns auch Artikel wie: was in dieser Woche z.B: Erfreulich war / Kunstvoll war / Rührend war / Lustig war / Lächerlich war / oder so in Richtung: Wichtig ist nicht nur was "sogenannt wichtig" ist, sondern auch was uns heiter, gelassen oder fröhlich macht. Allgemein scheint mir wichtig: Macht weiter so!
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Hallo liebe Republik,
Ich hab heute erfahren, dass mein lieblings Newsletter “what happened last week” (http://bit.ly/2nBuhHq) leider eingestellt wird . “Was diese Woche wichtig war” ist nun mein neues whlw. Ich wünsche mir von diesem Kurzbriefing möglichst viele World News mit links zu ausführlichen Texten und nicht allzuviel schweizer Zeugs. “A task of the news is to fucking inspire its readers to care about what is happening abroad” meint Sham Jaff, Founder, what happened last week

Ps. Ich mag eure langen Berichte. Ich kann sie aber oft nicht am einem Stück lesen weil sie so lange sind. Gibt es eine Möglichkeit, direkt an die Stelle zurückzukommen, wo man das letzte mal aufgehört hat?
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"Was diese Woche wichtig war" finde ich gut. Ich erwarte das aber täglich in dieser Form: "Was gestern wichtig war".
Nachdem ich mich nun schon mehrmals in diese Richtung geäussert habe, warte ich auf die angekündigte Bilanz per Ende Januar.
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Mir gefällt Vieles an der Republik, zb auch die originell formulierten und Leselust weckenden Newsletter. Ich schätz es, über diesen Weg in die Artikel einzusteigen. Bitte beibehalten!
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Ich mache mir Verlegersorgen.
Der Republik-Journalismus hat Hochs und Tiefs, aber er entwickelt sich, ist dynamisch und das ist sehr gut so und gefällt.
Aber eben das: Die Präsentation ist nicht zeitgemäss, ja mühsam; keine Navigation in Kategorien, keine Suche, ein immer länger werdender Bandwurm, Artikel verstecken sich. Andere vergleichbare journalistische Angebote wie Infosperber, Journal21, bonpourlatete oder auch Krautreporter schaffen dies auf Anhieb. Dabei hat die Republik vier (und bald 5) Softwareentwickler und eine IT-Chefin (wo ist die Businessanalyse?). Deren Anliegen «Ich will, dass es schön ist. Ich will, dass es schnell ist. Ich will, dass es sicher ist.» ist lobenswert (Wordpress z.B. kann das auch ;-)), allerdings fehlt ein zentraler Wille: dass es benutzerfreundlich ist. Meine Verlegersorge nun: Ich habe in einen Verlag und nicht in eine IT-Firma investiert, und ich fürchte, dass der bislang alles andere als eingelöste Anspruch, eine eigene tolle Plattform (auch noch für andere) zu entwickeln, monatlich einen stolzen Betrag verschlingt, der gemäss den Zielen der Republik in der Entwicklung des Journalismus landen sollte. Wo liegt der Schwerpunkt? Wohin geht die Reise?
P.S. Ich denke, es besteht ein grosses Risiko, dass meine Sorge im (ebensowenig durchsuchbaren) Feedbackbandwurm rasch entsorgt wird; deshalb ein cc @Geschäftsleiterin.
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Liebe Mitglieder der Redaktion

damit die REPUBLIK nicht allzu sehr zu einer „Filter-Blase“ oder einem Zürcher-SP-Klüngel wird, wünsche ich mir ganz viel „Diversity“ im Kreis der AutorInnen. Dazu ein konkreter Vorschlag:

Menschen am Rande der Gesellschaft – LGBT, ImmigrantInnen und Behinderte zum Beispiel – sind meist jene, die gesellschaftliche Veränderung am schnellsten zu spüren bekommen. Eine Frau aus diesen Kreisen schreibt unter dem Pseudonym Marie Baumann seit Jahren einen überaus sorgfältig recherchierten und geschriebenen Blog: ivinfo.ch

Formell geht es um Entwicklungen im Bereich der Behindertenpolitik der Schweiz, aber wer genau liest, entdeckt, es geht um die Entwicklungen im Bereich der Menschenrechte. „Marie Baumann“ ist sowas wie ein empfindliches, zuverlässiges Frühwarn-System.

Ich lege Ihnen ans Herz, Frau „Baumann“ (für deren echte Identität ich bürgen kann) als Autorin und Rechercheurin bei Ihnen ins Boot zu holen!

Mit freundlichen Grüssen
Peter Wehrli
(Geschäftsleiter Zentrum für Selbstbestimmtes Leben, Zürich)
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Mir hat "WDWWW" sehr gut gefallen, bitte weiter so! Der Artikel über die SDA war ebenfalls ausgezeichnet--viel differenzierte Hintergrundinformation und Analyse, die man anderswo nicht bekommt. Der Tiefgang hat aber seinen Preis und der heisst: Länge. "Republik" bietet anspruchsvolle Lektüre, der Leser hat aber trotz Interesse nicht immer genügend Zeit, um alles von A bis Z zu lesen. Im konkreten Fall des SDA-Artikels könnte ich mir eine Zusammenfassung à la "WIDAWW" (Was in diesem Artikel wichtig war) als Abhilfe für den eiligen Leser vorstellen. Danke.
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WAS DIESE WOCHE WICHTIG WAR. Mir gefällt das Format, vor allem die "Was", "Warum" und "Was als Nächstes" Unterteilung. Kurz, übersichtlich und informativ.
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Was diese Woche wichtig war. Für mich jedes Mal eine Bereicherung. Mal. weil ich im Alltag etwas verpasst hab, mal für ein besseres Verständnis der Gründe. Zudem liegt in der Kürze die Würze.
Herzlichen Dank für diese Rubrik.
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Mitgründerin Republik
(unsichtbar)
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Ich würde gerne die Artikel auf meinem E-Reader (Tolino) lesen. Ist das bereits möglich?
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Grüezi,
Darf ich fragen ob es zum Doping-Dreiteiler auch eine Debatte geben wird?
Besten Dank!
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1.) Es wäre hilfreich, wenn man sich in den Artikeln ein Lesezeichen setzen könnte, an der Stelle, wo man aufgehört hat zu lesen. Denn manche Artikel sind so lang, dass ich sie nicht in einem Durchgang lese.
2.) Sind Republik-Apps für iOS und Android in Planung?
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Das ist ja ganz toll: heute (31.1.2018) Seite 1, NZZ, wird die Republik erwähnt im Zusammenheng mit der Dopping Geschichte. Zähneknirschen ev. an der Falkenstrasse? Stirnrunzeln? Sowohl als auch? Macht einfach weiter so. Ich schliesse mich den vielen positiven Kommentaren gerne an. "Es ist alles gesagt, einfach noch nicht von allen". (Karl Valentin).
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Typografie
Weisser Text, ist für mich als ehemaligen Grafiker, ein no go, machen Sie diesen Blödsinn nicht mit, ist nicht lesbar. Ich staune immer wieder über die Verluderung der angewandten Typografie. Die Schweiz hatte die weltweit besten Typografen und die Jungen produzieren soviel Mist. Man könnte sich auch an NPR dem besten US Radiosender orientieren, der macht es vor. Im Gegensatz zu SRF die einen fürchterlichen Auftritt hat.

US Reportage
Ich bereise seit Jahren den Süden. Die Beiträge sind gut und stimmig.
Wobei sich ein Fake eingeschlichen hat.
Die Prada Boutique vor Marfa gibt es nicht mehr.
Die ist vom Erdboden verschwunden.

Herzliche Grüsse

Werner Herzog
0
Mir fällt auf, dass sehr viel über ausländische Themen berichtet wird und zu wenig über die schweizerische Politik, obwohl es hier genug heisse Eisen gibt.

Auch fällt mir auf, dass ich dazu übergehe, Artikel, die nicht den Kern meiner Interessen behandeln, nicht zu lesen, da sie viel zu lang sind. Es ist ungewöhnlich, für eine Zeitung so viel Zeit aufzuwenden wie für ein Buch. Dieses epische Format, das qualitativ sicher gut ist, könnte vor allem ein Wohlfühl-Eldorado für endlich befreite Journalisten sein, nicht aber für Leser, die nebenbei auch noch arbeiten müssen und eine Familie haben.
5
Nebucatnetzer
editiert
Ich habe nun jeden Artikel durch den ihr bis jetzt hochgeladene habt. Dabei sind mir folgende Sachen aufgefallen:

1. Ich werde wohl während dem nächst Jahr nicht mithalten können.
2. Das ist völlig in Ordnung den eure Artikel muss man nicht sofort lesen.
3. Gerichtsfälle sind sehr interessant. Bislang die Artikel die mich am meisten zum Nachdenken angeregt haben.
4. Mir fehlt die Orientierung auf der Website. Ich weiss nicht was ich bereits gelesen habe wenn ich es nicht über sowas wie Pocket im Auge behalte.
5. Die Blattkritik und ähnlichen Beiträge werden im Newsletter nicht oder nur sehr wenig erwähnt weshalb ich die schnell verpasse.
6. Die Blattkritiken laden zum diskutieren ein, bieten jedoch keine Plattform dafür.
7. Ich überspringe den Inhalt des Newsletters gerne und gehe direkt zu den Links. Ich lese die Artikel so oder do.
8. Die Artikel dürften noch mehr verschiedene Meinungen einander gegenüber stellen. Könnten die Artikel teilweise nicht als abgeschlossene Diskussionen dienen? Die Frage in der Amerikareise war zwar interessant. Die Antworten für mich jedoch zu nahe beieinander. Ich würde meinen Horizont gerne auch mit unbequemen Meinungen erweitern wenn sie intelligent daherkommen.
4
Das ist ein Link auf eine späte Reaktion in der Debatte zur Irrationalität. Thema: ‚Debatte und Reflexion‘.
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- Kürzt mir ja die Artikel nicht.
- Etwas mehr tagesaktuallität würde nicht schaden.
- Etwas mehr den Fokus aufs Inland legen, fände ich angebracht.
- Vorsicht vor einer Repulik-filterbubble; die Sicht aufs Geschehen scheint mir zu einseitig.

Und die anti No-Billag Haltung verstehe ich überhaupt nicht. Wäre doch der Wegfall der SRG eine grandiose Chance für ein Medien-Gefäss wie die Republik. Man könnte z.B. eine Abo+ für 350.- anbieten, welches eine tägliche online Tageschau beinhaltet.
-7
Ich bin noch nicht reingekommen in unsere Republik, zu wenig Zeit halt.
Vermutlich wurde dies schon geäussert: Mir fehlt schmerzlich der back-button, der nach dem Lesen eines Artikels wieder dahin zurück führt, wo man war, als man sich für das Antippen entschied. Danke!
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Sehr geehrte Macherinnen und Macher der Republik.
Ich kann mir gut vorstellen, dass mein Anliegen, in den unten folgenden Metern von Kommentaren, bereits geäussert wurde. Trotzdem meine Frage:
Wird es in Zukunft ein ansprechendes Druck-Layout für die Artikel geben? Denn wenn ich einen Artikel direkt aus dem Browser drucke, ist die Schrift übertrieben gross. Dies hat dann zur Folge, dass meine Sitznachbaren jeweils mitlesen wollen. Was dazu führt, dass diese mir unbekannten Menschen, stehst ungeduldig darauf warten, bis ich ein Blatt gewendet habe, da sie dummerweise wohl schneller lesen als ich.
Besten Dank, einer ihrer sonst ganz zufriedenen Verleger.
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dass jedem anfang ein zauber innewohnt, behauptet der dichter; die alltagserfahrung lehrt aber auch: mancher anfang ist schwer. an der REPUBLIK gefällt mir zunächst einmal, dass sie begeistert und getragen vom mut zum neuen, versucht, alles zu geben. ein kraftakt, den man als leser natürlich auch mittragen muss. einerseits bin ich von der qualität der texte geradezu beflügelt, - andererseits reicht meine aufmerksamkeitsspanne kaum, sie in der länge zu bewältigen. als musiker schätze ich (anton)webernschen kürze. viel gehalt, auf höchst komprimiertem raum. ihr hingegen, überflutet den leser mit brucknerscher sinfonien- oder gar wagnerscher opernlänge. selbst wenn ich sehr viel zeit hätte, würde ich selten bis zum schluss dranbleiben. mir schwebt so ein ideal von hochinformativer kürze vor. denn man sollte bedenken, dass der leser am zusammensetzen des "mosaiks" information mitbeteiligt ist. und der wettbewerb der vielen anderen "sender", um unsere aufmerksamkeit ist nicht gerade klein. klar, die qualität der REPUBLIK ist beeindruckend, aber ihr müsst kürzen. als ein gegenargument zur überlänge hat nämlich jeder schon einmal die erfahrung gemacht, dass in einem tweet mit 120 zeichen, mehr brauchbare information enthalten sein kann, als in manch elendlanger, gelehrter abhandlung. wir leben in zeiten der absoluten beschleunigung. zwischendurch mal abzubremsen ist gewiss sinnvoll, die taktung des grundtempos scheint mir allerdings "vorgegeben". in diesem sinne: viel erfolg!
3
Geheimsache Doping, Teil 2: Die Akte Bern.
Die Journalisten der Republik vermitteln, dass Doping in Russland eine Staatsangelegenheit ist, in der Schweiz nur die Hilfsbereitschaft eines vielleicht naiven Arztes. Interessant ist jedoch, dass der Arzt für die Dopingkontrolleure hierzulande kein Unbekannter ist. Antidoping Schweiz wusste seit Jahren von ihm. Obwohl er belastet worden war, stellte die Staatsanwaltschaft ein Verfahren ein. Sprich: der Staat verlor das Interesse an der Aufklärung. Er sollte sich jetzt erklären, warum genau das Verfahren eingestellt worden war, obwohl offenbar Beweismittel vorlagen. - Und: hat eigentlich ein Arzt mit Praxis in Bern keine Schweizer Kunden? Recherchiert die Republik weiter?
5
Ein grosses Anliegen ist mir der Klimaschutz/Klimawandel. Ignoranz, Verdrängung und Gleichgültigkeit bis es zu spät ist und dann übergangslos zu einem "jetzt ist es eh schon zu spät" zu wechseln: ist das alles was wir können? Technik-Fetischisten wollen mit Geoengineerin die Welt retten und z.B Aluminium in die Atmosphäre setzen und unwiderruflich den Himmel verdunkeln. Wenn die Prognosen zutreffen, (wer sagt, dass sie nicht übertroffen werden?) steuern wir auf ein gewaltiges Chaos zu. Erdteile werden unbewohnbar, Millionen von Menschen auf der Flucht und viele sterben (Hitze, Krankheiten, etc.). Und wir fliegen weiterhin günstig wie nie durch die Welt und lenken uns ab von den Sorgen. Ab und zu erscheint ein Artikel, der in seiner Halbherzigkeit ein müdes Gähnen hervor ruft. Manchmal denke ich, schlimmer als die Klimawandel-Lügner sind die, die es glauben und scheinbar untätig auf ihren Untergang warten. Bitte tun Sie etwas dagegen! Merci!
3
Hier meine Republik Kritik im Telegrammstil:

1
Der Artikel von Mark Dittli „Ist die Eurokrise eigentlich vorbei? „
geht für meinen Geschmack in die richtige Richtung.
Er ist eine gute Zusammenfassung des Geschehens und wissenschaftlicher Untersuchungen.
Wenig Geschwafel, trotzdem flüssig zu lesen auf den Punkt gebracht.

2
Bei aller Liebe zur REPORTAGE USA
oft wünsche ich mir, von den umständlichen Reisebeschreibungen
verschont zu werden und ZACK ins Geschehen oder ins Gespräch geworfen
zu werden.

3
Diagramme, grafische Aufbereitung
würden Fakts rascher und eingehender verständlich machen.
Oft wünschte ich mir eine Verdichtung in diesem Sinne.

4
Links, Verweise,
(hat sich bereits gebessert..)
PdF, Podcast oder ähnliches für Unterwegs ohne Netzanschluss wünscht ich mir sehr

5
Dranbleiben, Recherchieren, Hartnäckig Fragen
Weniger behaupten, mehr ausgraben

6
Merci für die Inspiration und Erkenntnis.
Freue mich auf das Kommende.
Herzlich Mik Gruber
9
Erst mal Gratulation und Dank.
Doch nun schon genug der wärmenden Worte.
Folgende Anpassungen sind für mich notwendig:
-Artikel markieren/favorisieren: Damit ich schnell sehe, was ich noch lesen will/soll/muss.
-Lesezeichen: Innerhalb eines Artikels Lesezeichen setzen zu können ist bei der Länge der Texte wohl angebracht.
-App: Für Smartphone zwingend.
-Strukturierung: Bessere Übersicht der Artikel, nach Themen, nach Autor, nach Zeitpunkt.
-Suchfunktion: Damit man stöbern kann.
Nach dem fulminanten Start läuft die Maschine. Da rattert und stottert es zwar noch ordentlich, aber immerhin kommt nicht nur heisse Luft dabei raus.
5
Die USA-Reportage ist ganz grosse Klasse! Ich freue mich jeden Tag beim Aufstehen auf die nächste Folge und bin traurig, wenn sie zu Ende gelesen ist. Die Bilder sind absolut super! Die unterschiedlichen Blickwinkel der Autorinnen bereichern die Reportage ungemein und ist für die Leserinnen überaus wertvoll. Auf der persönlichen Ebene tut es mir natürlich leid, dass die Haltungen zu unterschieldich waren, als dass die Meinungsverschiedenheiten hätten überbrückt werden können. Aber genau das ist das Leben und die Realität, und dass solche Gegensätze einmal in solcher Ausführlichkeit schriftlich abgebildet sind, ist wunderschön und selten vorzufinden. Im Normalfall werden Differenzen ja kaschiert und harmonisiert und als Defizit angesehen.
Inhaltlich gibt mir die Reportage genau den lange ersehnten Einblick in das amerikanische Wesen, das mich erst spät begonnen hat zu interessieren. Selber war ich noch nie in den USA und ich habe mich schon lange gefragt, wie diese immense Vielfältigkeit wohl aussieht, die im TV, Nachrichten, Kino, Medien etc. immer wieder angetönt wird aber eben nie in so einer Tiefe, Gründlichkeit und Ungeschminktheit erfasst werden kann. Dass so viele unterschiedliche Menschen mit so unterschiedlichen Leben, Haltungen, Problemen, Interessen und Herausforderungen zu Wort kommen können, ist wunderschön! Und so unberuhigend es auch ist, ich merke, wie ich je länger je mehr nachvollziehen kann, weshalb die politische Situation in den USA ist wie sie ist. Danke herzlich für diese Horizonterweiterung!

Einen Vorschlag für künftige Weiterentwicklungen hätte ich: Es wäre grossartig, wenn alle Artikel auch in "Hörbuch-Version" verfügbar wären. Das lange Lesen am Bildschirm ermüdet und ist zum Teil im Alltag schwer unterzubringen. Die Länge der Artikel finde ich jedoch positiv! Wenn man die Artikel in einem gängigen Audio-Format "hören" könnte, wäre das der Hit!
23
Vieles wurde schon gesagt, somit ist das hier ein Unterstrich.
Das Format von "Republik" ist so gewählt, dass es einem Magazin gleicht, dessen Artikel im Gegensatz zu einer Zeitschrift täglich erscheinen. Mal mit aktuellem Bezug, mal ohne. Mal mit, mal ohne Debattenbühne. Die Artikel sind bunt gemischt, einzig der Kalender diktiert die Position. Das Neueste zuoberst, das Alte unten. Es gibt längere und kürzere Artikel, wahrscheinlich abhängig vom Bezug auf unmittelbare Aktualität und Rechercheaufwand.
Das Bunte drückt sich auch in der Themenwahl aus: Hie WEF, da Laster. Da mag es ja durchaus einen Zusammenhang geben. Hie Kolumne, da historischer Abriss. Hie kurz, da lang. Selbst das Kurze ist lang, dafür das Lange sehr lang, kurz gefasst. Das ist ok - auf Papier.
Mir scheint die Anordnung etwas unübersichtlich. Besonders wenn man an die Zeitbudgets moderner Menschen denkt, die Wert auf effiziente Navigation legen. Also Gliederung, und nochmals Gliederung - ich weiss, Schubladen haben wenig Charme - sind aber nützlich. Und das Lange bitte für Papierfreunde auch als PDF.
Über Qualität und Inhalte der Beiträge kann man ja in den Debatten streiten. Jedenfalls wünsche ich viel Mut - auch zum Streit.
Und das hier ist als Unterstrich auch schon viel zu lang, deshalb Dank fürs Durchhalten.
2
Liebste Republik,

Ich hoffe sehr, dass ich dies noch rechtzeitig vor dem ersten Fazit schreibe. Ich fange mit einer Tatsache an, das für sich spricht: die Republik ist für mich (und auch für meinen Partner wie auch für meine Mutter, die ich beide schön demokratisch mitlesen lasse, natürlich nur solange bis sie überzeugt sind und sich selbst ein Abo leisten) ein Genussmittel, das ich mir jeden Tag gönne!

Was gefällt:
- Unerhörte Geschichten: Ihr schreibt darüber, worüber ich sonst nirgendwo lesen würde. Berichte wie der über den Priester, über die Tamil Tigers, die Mafia (hätte länger sein dürfen), oder Tamedia und die SRG und natürlich der Justifokus sind für mich eine echte Bereicherung
- Überblick: Ihr ordnet hochkomplexe Sachverhalte sehr gut, spannend und meistens verständlich zusammen: Demokratie der Irrationalen, das Facebook Monster aber auch Dittli's Bericht über die Eurokrise. Ich verstehe, dass all diese Berichte für einige Verleger, je nach deren Interessenbereich, "blaue Pisten" sein mögen. Wir sind aber nicht alle in allem Experten. Deshalb finde ich solche Artikel super, vor allem wenn sie, wie bei Adrienne Fichter's Facebook Artikel zu sehen ist, die Basis für weitere Diskussionen legen.
- Tiefe & Emotionen: die USA Serie ist der absolute Hammer! Der letzte Teil heute ging so richtig unter die Haut. Die Debatte ist hochaktuell und sehr wichtig. Ich habe mich anfangs genau über diese Dichotomie, Rasse/Klasse, die der Titel suggerierte aufgeregt, aber genau darin liegt die Klasse des Berichts. Er berührt uns, ich konnte mich mit so vielem identifizieren. Und genau deshalb finde ich es unglaublich mutig, dass die Autorinnen, so offen über alles geschrieben haben. Sie haben sich vor uns entblöst und damit auch den "objektiven" Journalismus. Ich finde es sehr ansprechend, dass kein Hehl aus den eigenen Überzeugungen und Emotionen gemacht wird, sondern dass die Autorinnen da transparent waren und sich mit sich selbst auseinandergesetzt haben. (Das fand ich bei Adrienne Fichter's Bericht über die Altfürsten ähnlich gut). Das verdient ganz viel Respekt. Die Doping-Recherche scheint bereits sehr vielversprechend was die Tiefe anbelangt und ich freue mich schon jetzt aufs Weiterlesen. Danke!
- Ästhetik: Die Bilder in der USA Serie sind sagenhaft. Aber auch allgemein finde ich das Design sehr ansprechend.
- Kleine Details: Super finde ich, wie ihr zwischen weiblichen und männlichen Subjektiven so fliessend abwechselt, dass es einem gar nicht mehr auffällt! Das ist mal entspannte Subversion. Lustig fand ich auch die Pointe mit den Kamelen, beim letzten Wochenrückblick. Das kommt momentan noch etwas zu kurz. Ihr dürft lustiger sein.

Was gefällt nicht:
- USA lastig: Es wurde, so weit ich überhaupt einen Überblick über die vielen Kommentare hier behalten konnte, schon von anderen erwähnt, aber die Republik ist mir momentan definitiv zu fest auf die USA konzentriert. Das gilt im Übrigen auch für die Sprache, ich habe mich öfters an unnötigen Anglizismen gestört, aber vielleicht bin ich da ja auch einfach zu konservativ.
- Zu kompliziert: Damit meine ich auf keinen Fall die Länge der Artikel! Ändert das auf keinen Fall. Aber ich habe den ersten Nerd-Artikel nicht verstanden. Meine Mutter hatte ebenfalls Mühe die zwei Rausgewunden-Artikel zu verstehen. Ich glaube nicht, dass tendenziell die Sprache weiter vereinfacht werden muss. Aber vielleicht solltet ihr gelegentlich noch weniger Hintergrundwissen voraussetzen. Ich finde es super, wie es der Guardian macht. Die Fügen einfach Infoboxen ein, die etwas genauer erklären (zB. what is the black friday agreement?) aber es liegt an der Leserin die zu öffnen. Wenn sie sich also bereits auskennt, kann sie es einfach seinlassen und weiterlesen.

Was fehlt:
- Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr irgendwann einmal auch Podcasts anbieten würdet

Was funktioniert nicht:
- Auch das wurde bereits mehrmals erwähnt: bitte installiert das Logo so dass man jederzeit daraufklicken und wieder zur Hauptseite navigieren kann. Ebenfalls gut wäre irgendeine bessere Anzeige damit man weiss, wie weit man bereits mit dem Lesen ist.
- Wenn ihr ein * macht, dann verlinkt bitte die beiden Stellen, damit man schnell von der Fussnote wieder zum Text und vice versa springen kann. Alternativ könntet ihr die Fussnote auch gleich neben den Text setzten, Platz hat es ja genug.
- Langfristig würde ich mir auch ganz klar irgendeine Ordnung wünschen. Momentan habe ich genug Zeit, um jeden Tag die paar Texte zu lesen und somit den Überblick zu halten. Aber nach einigen Wochen wird das immer unübersichtlicher werden. Was ich beim Guardian ebenfalls gut finde, ist dass bereits gelesene Artikel einfach gedimmt werden.

Somit bleibt mir nichts mehr als euch ganz fest zu danken, und euch weiterhin viel Erfolg, aber vor allem Mut und Freude zu wünschen!!
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Ihr Lieben und Schönen aus der Redaktion - 1036 Danksagungen und Wünsche hier, denen ich mich gern konstruktiv anschliessen möchte: Nachrichten vom Tag zum Morgenkaffee oder als 20Uhr-Alternative wäre eine Bereicherung. Danke für Eure Mühen, Umsicht, Hingabe!
3
Mein Fazit bis jetzt (auch wenn vieles schon gesagt wurde):
+ qualitative sehr hochwertige Texte
+ gut geschriebene und sehr relevante Gerichtsberichterstattung
+ Ansprechendes Design
- Übersicht fehlt (z.B. Sortieren nach Autoren/Themen/Regionen)
- Usability könnte besser sein (z.B. ungefähre Lesezeit für Artikel angeben, Artikel markieren zum später lesen oder etwas nachschlagen, etc.)
5
Hallo Republik

Als Verleger nähme mich wunder was ihr mit den vielen Feedbacks tut.

Momentan ist das “lasst uns reden“ mehr so ein stummer Briefkasten mit vielen Liebesbriefen, viel technischen Wünschen und manchmal Klartext.

Aber was macht die Redaktion damit?
Wie diskutiert ihr das?
Redet bitte darüber...
Wie fliesst das ein? Was lehnt ihr ab? Was wollt ihr aufnehmen?
Wieso? Warum? Etc...

Einer Eurer Besitzer

Ps. Dieses Diskussionsforum ist technisch ja auch nicht auf Diskussion ausgerichtet - keine Struktur - einfach alles chrüsimüsi...
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Ha, ha, zum Glück hatten wir unseren Globi am WEF. Ich habe mich köstlich amüsiert. Journalismus in Gedichtform, das ist doch was!
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Liebes Republik-Team

Zuallererst: ich freue mich sehr über meine Entscheidung, Republik-Verlegerin geworden zu sein. Meine Hauptfreude liegt dabei vor allem am Austausch mit der Redaktion, den Mitverlegerinnen und dem gemeinsamen Formen eines Mediums, welches ich als einzigartig empfinde, da ich/wir Verlegerschaft es bis zu einem gewissen Grad mitgestalten kann/können. Die Beiträge jeglicher Form und Länge erwarte ich jeden Tag mit Freude, wenn auch nicht alle meinem Geschmack entsprechen.

Hier meine Eindrücke nach gut zwei Wochen Republik-Publikationen:

+ Die Republik hat ein ganz eigenes Profil, welches mir sehr gut gefällt und sich gleichzeitig noch sehr weiterentwickeln und schärfen darf.
Ich bemerke: alles steht noch am Anfang, vieles ist noch nicht ausgegoren, vieles versucht sich. Und dies darf auch so sein. Was ich lese, ist sozusagen die Republik in der Pubertät. Ich freue mich allerdings schon sehr auf die Adoleszenz und das Erwachsenenalter. Vor allem auch auf ein Hinwachsen zum unbequemen Aufklärungs-Medium mit Gewicht inmitten und als Teil Europas.

- USA, Trump, USA, etc.: ich schätze Themenvielfalt und Themenschwerpunkte, um Querschlüsse ziehen zu können, jedoch nicht derartig extrem gewichtet. Wo bleiben Politik, Wirtschaft und die Zukunftsplanung anderer Länder, wo bleiben die Verknüpfungen, Beziehungen in der Schweiz und zu anderen Ländern? Wo der beissende, investigative Journalismus? Diesen vermisse ich immer wieder sehr. Themen dürfen auch aufrütteln, unbequem sein, schmerzen.

+ Mein Lieblinge bis jetzt: "Demokratie unter Irrationalen" und die trotzig-rotzig-juvenile USA-Reihe. Erstere Geschichte, weil sie klug und mit Witz geschrieben wurde. Letztere, weil sie ebenfalls von starkem Charakter ist, Gefühle offenbart, eigene Vorurteile aufdeckt und als echter Erfahrungsbericht daherkommt. Sie lädt mich zum Abtauchen und Nachdenken ein. Das Format, der Schreibstil und Disput der Autorinnen sind natürlich Geschmackssache.

- Anwenderfreundlichkeit: Künftig wünsche ich mir dringend eine Suchfunktion und einen Index, anhand derer ich Beiträge suchen und finden kann, im Optimalfall selbst kategorisieren. Je mehr Beiträge, desto unübersichtlicher wird es.

+ Die Länge ausführlicher Artikel: Texte, für welche Ausdauer und Aufmerksamkeit nötig sind, dürfen, müssen sein!

- "Unterwegs mit Nahr": Das Format finde ich grundsätzlich spannend, da ein kurzer, prägnanter Lebenseinblick. Das Illustrations-Format und die Tonqualität der Beiträge finde ich nicht ansprechend. Frage: die Satzenden scheinen, zumindest wenn ich die Beiträge höre, zu fehlen. Manchmal nur eine Silbe, manchmal ein Buchstabe, manchmal ein unverständliches Wort. Liegt diese Verknappung eventuell am Ton-Schnitt oder doch an undeutlicher Sprache?

+ Schwerpunkt Justiz: richtig, wichtig, spannend!

- Wo bleiben auflockernde Karikaturen? Die Republik dürfte, wenn es nach meinem Geschmack geht, an manchen Stellen ruhig leichtfüssiger daherkommen.

Fazit: Ich freue mich und ich freue mich auf mehr.

Herzlich und einen guten Wochenstart,

Kati Benedek
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